Produktbild: Der Gaukler und die Tänzerin

Der Gaukler und die Tänzerin Historischer Roman

9

6,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.05.2017

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

4423 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426440759

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

29.05.2017

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

4423 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426440759

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  • Buchwurm

    3/5

    24.06.2017

    eBook (ePUB 3)

    mittelmäßiger historischer Roman, mit stellenweiser unrealistischer Handlung und farblosen Protagonisten

    In ihrem historischen Roman „ Der Gaukler und die Tänzerin“ erzählt die Autorin Nicole Steyer die Geschichte des Zigeunermädchens Suni und ihrem Jugendfreund Mathis, einem dunkelhäutigen „Schokoladenjungen“. Um was geht es? Die kleine, 6 jährige, Magdalena wächst wohlbehütet im Haus ihres gräflichen Vaters auf, bis zu dem Tag an dem ihre Mutter einem Mordanschlag zum Opfer fällt. Magdalena hat alles beobachtet und läuft in ihrem Schock von zu Hause fort. Bei den Zigeunern findet sie ein neues zu Hause. Nun ist aus ihr die Tänzerin Suni geworden, die schon viele Jahre bei einer Zigeunerfamilie verbracht hat. Ihr voriges Leben scheint sie längst vergessen zu haben, bis die Vergangenheit sie einholt und ihr Leben damit in Gefahr ist. In Mathis, ihrem damaligen Jugendfreund, der im Hause ihres Vaters die Rolle des „Schokoladenjungen“ hatte, findet sie erneut einen Lebensretter. Zusammen mit ihm beginnt sie um ihr Recht und die Bestrafung des Täters zu kämpfen. Meinung: Erwartungen Dies ist nicht der erste historische Roman den ich von der Autorin gelesen habe, und so war ich natürlich neugierig und gespannt auf einen neuen Roman aus ihrer Feder. Leider musste ich feststellen, dass dieser nicht an seinen Vorgänger herankam und bei weitem nicht mit ihm mithalten konnte. Geschichtliche Aspekte Die Autorin entführt ihre Leser nach Darmstadt ins 18 Jahrhundert, einer Zeit in der es noch viel Vorurteile, so auch gegenüber andersfarbigen Menschen und Zigeunern gab, einer Zeit in der eine Freundschaft zwischen einem reichen Mädchen und einem „Schokoladenjungen“ wohl kaum geduldet wurde. Versetzt man sich nun als Leser in diese Zeit wirkt die Handlung und die Freundschaft zwischen Mathis und Mathilde nicht gerade realistisch. Ebenso ging es mir mit vielen anderen Szenen, die ich hier nicht im Einzelnen aufzählen möchte. Die Geschichte insgesamt ist sehr langatmig geschrieben und die Autorin vermochte mich leider auch nicht in die damalige Zeit zu versetzen. Geschichtliche Ereignisse bieten zwar den Ausgangspunkt und die Rahmenhandlung zu diesem Roman, wurden aber im weiteren Handlungsverlauf sehr außer Acht gelassen. Die Autorin hat so leider nur wenige geschichtliche Aspekte in ihrem Roman eingearbeitet. Handlung, Schreibstil, Protagonisten Die Handlung allgemein wirkt sehr zäh auf mich, es kam bei lesen leider kaum Spannung auf. Der Schreibstil der Autorin ist relativ einfach gehalten, dabei gut und flüssig zu lesen, wobei ich mir an der einen und andern Stelle zum böseren Verständnis etwas mehr „Ausschmückung“ gewünscht hätte. Auf der andren Seite allerdings wurden viele belanglose Szenen beschrieben, die für den weiteren Handlungsverlauf irrelevant waren und getrost hätten gekürzt werden können. So wie der Schreibstil sind leider auch die Protagonisten sehr fade dargestellt worden, sie wirken eher farblos auf mich. Mehr Persönlichkeit und Charaktereigenschaften hätten ihnen gut getan. Fazit: mittelmäßiger historischer Roman mit stellenweiser unrealistischer Handlung und etwas farblosen Protagonisten, auch die geschichtlichen Aspekte wurden leider weitestgehend außer Acht gelassen

  • Mundolibris

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    28.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Meine Empfehlung...

    Dieses Mal entführt Nicole Steyer den Leser ins Hessen des 18. Jahrhunderts. Die Protagonistin Suni, eine Zigeunerin, trug einst einen anderen Namen. Wie es dazu kam und was sie dabei erlebte, davon erzählt dieses Buch. Wie man es von Nicole Steyer gewohnt ist sind die Figuren sehr plastisch beschrieben. So fällt es natürlich leicht sich diese gut vorzustellen. Es ist Nicole Steyers besonderes Talent ihren Figuren Leben einzuhauchen und sie real wirken zu lassen. Ebenfalls sehr schön und bildhaft beschrieben sind die Schauplätze die man sich so natürlich sehr gut vorstellen kann. Die Story beginnt gleich sehr spannend und kann sich im Verlauf auch noch steigern um dann in einem grandiosen Finale zu enden. In der Hauptsache dreht sich alles um Roma und Gaukler und ihre Stellung in der damaligen Gesellschaft. Am Rande angemerkt, kann auch ich mich noch an die Ablehnung gegenüber den Roma in meiner Kindheit erinnern, also so lange ist das nicht vorüber. Auch ich erinnere mich noch daran wie wenn in der Gegend Zigeuner waren alles von draußen reingeräumt wurde und vor allem wir Kinder nicht vor die Tür durften. Wenn ich mir jetzt überlege, dass diese Angst noch vor 50 Jahren so in der Gesellschaft vorhanden war, wie tief die Angst im 18. Jahrhundert sitzen musste. So gesehen hat Nicole Steyer es geschafft dem Leser das Leben der Roma näherzubringen. Der Schreibstil ist wie gemacht dafür, dass das Kopfkino des Lesers zum Rattern zu bringen, so auch bei mir. Irgendwann hat man beim Buch den Punkt erreicht, wo man das Buch nicht wieder aus den Händen legen möchte oder kann. Mich konnte das Buch sehr gut unterhalten, wie die meisten Bücher der Autorin. Alles in allem sind das für mich 5 von 5 Sternen und natürlich auch eine Leseempfehlung!

  • Zessi79

    5/5

    13.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Toller historischer Roman mit einer wichtigen Message

    Inhaltsangabe: Ein praller historischer Roman über eine Frau, die sich im Hessen des 18. Jahrhunderts ihren Platz in der Gesellschaft erkämpfen muss, von der Erfolgsautorin Nicole Steyer und ein leidenschaftliches Plädoyer gegen Diskriminierung. Einst trug die Zigeunerin Suni einen anderen Namen. Einst wohnte sie in einem Schloss und nicht in Zelten. Aber das war in einem anderen Leben, vor jener Nacht, in der der dunkelhäutige Mathis, den man den "Schokoladen-Jungen" nennt, dem kleinen Mädchen das Leben rettete und die Freunde getrennt wurden. Als Suni Jahre später nach Darmstadt zurückkehrt, weckt die vertraute Umgebung verdrängte Erinnerungen. Damit wird Suni erneut zur Gefahr für die Frau, die ihr schon einmal nach dem Leben trachtete… Wird ihr Lebensretter von einst ihr noch einmal helfen können? Meinung: Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich bisher eigentlich keine historischen Romane gelesen habe, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass das etwas für mich ist. Bei diesem Buch hat mich aber die Inhaltsangabe sofort angesprochen und ich wusste, dass ich dieses Buch lesen muss. Und ich muss sagen, dass mir dieses Buch richtig, richtig gut gefallen hat. Ich wurde absolut nicht enttäuscht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen. Die Geschichte ist durchgängig spannend und hat keine Längen. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weiter geht. Die Charaktere Suni / Magdalene und Mathis haben mir sehr gut gefallen. Die beiden Protagonisten aber auch sämtliche Nebencharaktere waren sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mir alle bildlich vorstellen. Besonders gefallen hat mir die Message des Buches, dass jeder Mensch gleich ist, egal ob schwarz oder weiss, dick oder dünn, groß oder klein. Mit Diskriminierung zu kämpfen musste im Laufe des Buches sowohl Suni, da sie eine Zigeunerin ist, als auch Mathis, da er dunkelhäutig ist. Wie auch heute noch, gab es Leute, die das überhaupt nicht interessiert hat, andere haben sich geweigert, mit "so jemandem" im gleichen Raum zu sein. Auch der geschichtliche Hintergrund und die Erklärungen dazu im Buch fand ich sehr interessant und auch informativ. Hat mir gut gefallen. Dieses Buch konnte mich auf jeden Fall für das Genre "Historischer Roman" begeistern und ich werde in Zukunft auf jeden Fall weitere historische Romane lesen. Fazit: Toller historischer Roman mit einer wichtigen Message gegen Diskriminierung. Kann ich absolut weiterempfehlen!

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    25.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Leben

    ... hat Suni schon geführt. Bis zu ihrem 6. Lebensjahr war sie Magdalene, die uneheliche aber geliebte Tochter des hessischen Landgrafen. Als ihre Mutter von einer Konkurrentin ermordet wird, flieht sie und wird von Zigeunern aufgenommen. Diese sind fortan ihre Familie, sie vergisst (verdrängt) sogar ihr früheres Leben. Mit 16 lernt sie Sorlo kennen. Dieser gehört einem anderen Roma-Stamm an und will sie beeindrucken. Also führt er sie zu einem ungenutzten Jagdschloss und zeigt ihr dort ein Gemälde – darauf sind Magdalene und ihr Vater. Suni erinnert sich an ihr altes Leben und den Mord an ihrer Mutter – und ausgerechnet da taucht die Mörderin wieder auf und erkennt sie. Zu Magdalenes altem Leben gehörte auch der Schokoladenmohr Mathis. Sie wuchsen fast wie Geschwister auf, waren sich sehr nah. Auch er musste damals fliehen, aber anders als sie landete er bei Lorenz Gauklertruppe. Lorenz verdient nebenher Geld als Zigeunerjäger und so beginnt ein Wettlauf, wer sie zuerst findet. „Reiß die Brücken hinter dir nicht ab, du musst wieder über sie zurückgehen!“ (S. 265) Sunis / Magdalenes Geschichte hat mich von Beginn an mitgerissen. 2 Seelen wohnen in ihrer Brust. Sie liebt das Zigeunerleben, zumindest kennt sie es am besten. Aber tief in ihr drin kommen auch die Erinnerungen an die Zeit davor immer wieder hoch – und sie gefallen ihr. Auch Mathis steht ihr sofort wieder nah, als sie sich endlich wiederfinden. Aber vorerst wird ihr Leben von der dauernden abenteuerlichen Flucht beherrscht. Ich habe mich beim Lesen oft gefragt, ob sie wohl je an einem Ort und in ihrem Leben ankommt, sich für einen Version davon entscheiden kann – Magdalene oder Suni. Mathis war für mich ein schwer zu fassender Charakter. Er lässt sich jahrelang von Lorenz leiten (unterdrücken) und bekommt erst durch Magdalene wieder eigenen Antrieb und einen eigenen Willen. Dann lehnt er sich auch endlich gegen Lorenz auf. Etwas untergegangen ist leider seine Andersartigkeit. Es gibt zwar ein paar Stellen im Buch, an denen explizit darauf hingewiesen wird, dass er als Mohr damals für so viel Entsetzen sorgte wie der Teufel persönlich, aber meistens geht das leider unter, er bleibt etwas farblos (blödes Wortspiel, ich weiß). Lorenz hingegen ist eine extrem dominante Persönlichkeit, die dem Leser Schauer über den Rücken jagt: sadistisch, brutal und gefühllos. Er geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen und erfüllt seiner verheirateten Geliebten jeden Wunsch – er mordet ohne Reue für sie! Diese (ihr Name wird hier natürlich nicht verraten) ist ein berechnendes Aas. Sie will die unbedingte Macht und Kontrolle und schiebt ihrem Mann sogar 2 Kuckuckskinder unter. Erst, als man ihre grauenvolle Vorgeschichte erfährt, kommt so etwas wie Mitleid für sie auf. Die Schicksale der einzelnen Beteiligten haben mich zum Teil sehr berührt. Dem Roman als Ganzes ist das leider nicht durchgängig gelungen. Ein paar Stellen waren zu langatmig bzw. zu konstruiert. Außerdem gab es gerade am Ende zu viele Zufälle. Ich weiß, dass diese für die Geschichte notwendig waren, aber das hätte man m.E. eleganter lösen können. 3,5 von 5 Sternen

  • Lerchie

    5/5

    11.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Die Grafentochter und der Schokoladenmohr

    Magdalene war die uneheliche Tochter des Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Dessen Mätresse war ihre Mutter. An dem Tag, als sie davonlief, war etwas Schreckliches geschehen…. Sie war damals sechs Jahre alt... Und mit ihr verschwand auch ihr Spielkamerad, der Schokoladenmohr Mathis… Luise von Spiegel hatte es geschafft die Ehefrau des Landgrafen zu werden. Doch sie war nicht treu… Und sie hatte dem Landgrafen gegenüber behauptet, Magdalene sei von Zigeunern entführt worden. Seit dieser Zeit hatte der Landgraf alle Zigeuner für vogelfrei erklärt… Es gab Kopfprämien… Magdalene war von Zigeunern gefunden und aufgenommen worden. Mit der Zeit vergaß sie ihre Herkunft. Doch da gab es noch die Zigeunerjäger. Und ausgerechnet von einem solchen war Mathis aufgenommen worden… Der Mann leitete eine Theatergruppe… Doch ausgerechnet er sollte im Auftrag Magdalene finden und töten… Und im Gegensatz dazu, wollte Mathis sie retten… Dann gab es da noch den Laienbruder, einen Antoniter namens Adam Kirstein. Bei ihm fanden Mathis und Magdalene Hilfe… Was war Schreckliches geschehen, das Magdalene gesehen hatte? Hätte man ihr geglaubt? Warum verschwand auch Mathis? Was ist eigentlich ein Schokoladenmohr? Wie hatte Luise von Spíegel es geschafft, die Ehefrau des Landgrafen zu werden? Wer war ihr Geliebter, da sie ja nicht treu war? Was hieß es für die Zigeuner vogelfrei zu sein? Hatte Magdalene den Zigeunern nicht erklärt, wer sie war? Haben die sie nicht gefragt? Warum war Mathis bei den Zigeunerjägern geblieben? Hatte er gehofft, auf seinen Wanderungen Magdalene einmal zu finden? Wer war der Mann, der die Gauklertruppe leitete? Waren alle freiwillig bei ihm? Wer hatte ihn beauftragt, Magdalene zu finden und zu töten? Wie wollte Mathis es schaffen, das Mädchen zu retten? Inwiefern fanden die beiden bei Adam Kirstein Hilfe? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Das Buch ließ sich sehr gut und schnell lesen. Ich musste mich bei keinen Wörtern oder gar Sätzen fragen, was die Autorin damit wohl gerade meint. Der Schreibstil war verständlich. Ich war schnell in der Geschichte drinnen. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Die Spannung baute sich bereits am Anfang des Buches auf, als Magdalene das Schreckliche sah und davonlief. Da sie es Mathis gleich gesagt hatte war klar, dass auch er verschwinden musste. Auch wenn einem Schokoladenmohr wohl niemand geglaubt hätte. Im Grunde hatte Magdalene zuerst Glück, dass sie die Zigeuner so freundlich aufnahmen. Allerdings habe ich mich gewundert, dass diese nicht Nachforschungen zu ihrer Herkunft betrieben haben. Dass sie kein gewöhnliches Kind sein konnte, mussten sie eigentlich gesehen haben. Mathis tat mir leid, denn Lorenz hielt die Mitglieder seiner Gauklertruppe wie Gefangene. Nicht dass er sie eingeschlossen hätte, aber jeder der flüchten wollte, wurde unbarmherzig verfolgt und überlebte es oft nicht. Die Rolle des Antoniters Adam Kirstein hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat mich gefesselt und war so spannend, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es hat mir sehr gut gefallen und bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

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