Eingetragene, gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften im Pfarrhaus?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.10.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
502 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668314818
Anlass und Ursache dieser Debatte sind natürlich konkrete Wünsche von homosexuellen Pfarrerinnen und Pfarrern, die im Zuge des gesellschaftlichen Paradigmenwechsels (angestossen durch die Streichung des
175 aus dem Strafgesetzbuch in den 1960er bzw. 1970er Jahren) ihr coming out öffentlich gemacht haben, mit ihren Lebenspartnern im Pfarrhaus zusammenzuwohnen oder weiterführend Kinder zu adoptieren und Vergleichbares. Einige Fälle sind, wie sollte es anders sein, als skandalon in die Öffentlichkeit geraten und erhöhten dadurch den Druck auf die Kirche. Es wurde ein Entscheidungszwang ausgelöst, sodass sich die Kirche positionieren musste.
Die PRO-Seite nutzte als Hauptargument, dass die Kirche "mit der Zeit gehen muss" und sich den Lebensumständen und gesellschaftlich akzeptierten Konventionen anpassen sollte. Die CONTRA-Seite stellte sich dem entgegen: dies sei kein kirchlich akzeptierbarer Lebensstil für PfarrerInnen. Beide Seiten versuchen ihre Argumentationen theologisch zu manifestieren. Nachfolgend möchte ich ein religionswissenschaftliches Resümee dieser Debatte ziehen. Zugunsten einer besseren Lesbarkeit wird im Folgenden nur eine geschlechtliche Form in der Pluralform personenbezogener Substantive verwendet, die neutral verstanden wird. Wenn von Pfarrern die Rede ist, bedeutet dies, dass sowohl Frauen als auch Männer gemeint sind.
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