Die Spiegel-Affäre im Kontext der Deutschen Frage Zusammenstoß zwischen Staatsmacht und Pressefreiheit als Ergebnis der Kontroverse um die Deutschlandfrage?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.10.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
406 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668321922
Im Zuge der deutschen Teilung zwischen 1949 und 1990 ergibt sich aus jeder politischen Konfliktsituation, ungeachtet ihrer innen- oder außenpolitischen Wirkungsrichtung, ein möglicher Interpretationsansatz hinsichtlich eines Einflusses durch, beziehungsweise auf jene politische Debatte über die Möglichkeiten einer Wiedervereinigung der deutschen Teilstaaten, besser bekannt als "Deutschlandfrage". Somit kann ein Ereignis von solch politischer Brisanz und öffentlichem Interesse zwangsläufig auch im Kontext jenes Diskurses über die Ausrichtung der Deutschlandpolitik betrachtet werden, da dieser die politische Öffentlichkeit zu jener Zeit beherrschte. Die SPIEGEL-Affäre bietet demnach die Möglichkeit, zwischen selbiger und der politischen Ausrichtung der BRD in Bezug auf den vorherrschenden Ost- West-Konflikt eine theoretische Verbindung herzustellen und auf Wechselwirkungen zu untersuchen. Im Fokus steht hierbei nicht der chronologische Verlauf der Ereignisse oder die, wie bereits erwähnt, vielfach betonte Bedeutung für die Festigung einer Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland, noch soll der Schwerpunkt auf die innenpolitische Tragweite des Vorfalls gelegt werden. Vielmehr geht es in erster Linie darum, deutlich zu machen, welchen Einfluss die Frage nach einer möglichen Wiedervereinigung sowohl auf die Geschehnisse der Jahre 1962/63 als auch umgekehrt besaß.
Durch diesen Grundgedanken ergibt sich ein Vielzahl von analytischen Blickwinkeln, welche in ihrer Summe eine neue Beurteilungsgrundlage der SPIEGEL-Affäre zum Vorschein bringen könnten und gleichzeitig einer Illustration der westdeutschen Deutschlandpolitik unter Konrad Adenauer dienen.
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