Museum der Erinnerung

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Beschreibung

Cathy ist neun, als sie Jack kennenlernt. Sie verbringen einen unbeschwerten Sommer an der englischen Küste miteinander. Cathy ist einundzwanzig, als sie aus ihrem Zuhause und vor einem Mann flieht, der Rache mit Liebe verwechselt. Cathy ist fast dreißig, als dieser Mann sie findet und ihre sorgsam aufbewahrten Erinnerungen für immer zu zerstören droht.

Anna Stothard, geboren 1983 in London, wuchs in Washington, Peking und New York auf. Nach dem Abschluss in Englischer Literatur in Oxford bekam sie ein Stipendium des American Film Institute in Los Angeles, wo sie zwei Jahre Drehbuch studierte. Anna Stothard lebt zurzeit in London.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2017

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

26.04.2017

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

757 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Museum of Cathy

Übersetzer

Kathrin Bielfeldt

Sprache

Deutsch

EAN

9783257607932

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All das Zerbrechen – Berührender Roman über verzehrende Schuldgefühle

Nisnis aus Dortmund am 17.07.2017

Bewertet: eBook (ePUB)

Zum 20. Jahrestag des Naturkundemuseums, soll die junge Konservatorin Cathy für ihre Forschungsarbeit über Falter ausgezeichnet werden. Das freudige Ereignis rückt jedoch plötzlich in den Schatten, da sie am Morgen ein Päckchen von ihrem Ex-Freund Daniel erhält, deren Inhalt für sie eine Drohung darstellt. Cathy war vor vier Jahren vor ihm geflüchtet. In LA hatte sie sich dann in Tom verliebt, mit dem sie aus beruflichen Gründen nach Deutschland gegangen ist und an dessen Seite sie sich stets sicher gefühlt hat. Einzelne Erinnerungsstücke ihrer Vergangenheit, von der sie Tom jedoch nie erzählt hat, verwahrt sie in Form einer Sammlung im Museum auf. Kurz vor ihrer Auszeichnung auf der Museums-Gala taucht Daniel plötzlich im Museum auf und verlangt von ihr, ihm ihre Sammlung mit den besonderen Erinnerungsstücken zu zeigen. In seiner Gegenwart fühlt sich Cathy plötzlich wieder klein und bedürftig. Sie wird zurück katapultiert, in ein Leben und in einen Sommer, in dem sie zehn Jahre alt war. In diesem Sommer verlor sie ihren besten Freund Jack. Die Autorin: Anna Stothard, geboren 1983 in London, wuchs in Washington, Peking und New York auf. Nach dem Abschluss in Englischer Literatur in Oxford bekam sie ein Stipendium des American Film Institute in Los Angeles, wo sie zwei Jahre Drehbuch studierte. Anna Stothard lebt zurzeit in London. Reflektionen: Anna Stothard schreibt in einer bildhaften, wunderschönen Sprache und sie zaubert mit ihrem detailreichen Ausdruck ein sehr intensives Bild vom britischen Strand Lee-Over-Sands und dem besonderen Sommer, den die zehnjährige Cathy mit ihrem kleinen Freund Jack verbracht hat. Der kleine Jack, schüchtern, labil und zart, wächst mental an Cathys Seite. Er gewinnt an Selbstvertrauen und Stärke und er teilt ihre Sammelleidenschaft, alles am Strand aufzuheben und wie einen Schatz zu behüten. Muscheln, Haifischzähne, Treibholz, all das bewundern diese beiden Kinder und sie verbringen einen unbeschwerten schönen Sommer, bis er dramatisch zu Ende geht. So anmutig wie Anna Stothard ihre Geschichte erzählt, kann man das Meer rauschen hören, man schmeckt das Salz des Meeres und man fühlt plötzlich kleine Sandkörner. Ein paar Jahre später geht Cathy eine Beziehung mit Daniel ein, doch es ist nicht Liebe, was die zwei verbindet. Cathy wird klein gehalten, geschlagen und erniedrigt. Cathy wehrt sich nicht, denn sie glaubt, dass sie dieses Leben so verdient hat. Diese Gewalt deutet die Autorin stellenweise nur an und doch sträuben sich einem die Nackenhaare. Die Spannung wird durch geschickte Perspektivwechsel erzeugt. In der Gegenwart erlebt man Cathy kurz im Alltag mit ihrem Freund Tom und dann als sie im Museum auf die Auszeichnung wartet und Daniel plötzlich auftaucht. Während sie ihre Erinnerungsstücke betrachtet, wechselt die Perspektive in die Vergangenheit ihrer Kindheit und zu ihrer eskalierenden Beziehung mit Daniel. Diese Perspektivwechsel fesseln zwar, aber die Neugierde nimmt immer weiter ab, da die Handlung nur sehr schleppend und nur mit wenigen Highlight bereichernd weiterentwickelt wird. Anna Stothard liefert einfach zu wenig Inhalt. Dadurch regt sie zwar die eigene Fantasie des Lesers an, aber auch rückblickend, ist das einfach zu dünn, um ein überzeugendes und vollumfängliches Leseerlebnis zu schaffen. Die Zeichnungen der Charaktere sind ebenso dünnhäutig. Wohl aber rückt die Emotionalität der Figuren in den Vordergrund und das macht vieles wett. Einzig die Figur der unnahbaren und stillen Cathy ist intensiv dargestellt. Das Museum der Erinnerung ist ein geheimnisvoll wirkender Roman über verzehrende Schuldgefühle und auch Liebe, aber emotional Zerbrochenes und Unausgesprochenes dominieren diesen Roman. Das Ende ist nicht vorhersehbar und es überrascht, aber genau so hatte ich es mir gewünscht. Fazit und Bewertung: Museum der Erinnerung ist ein berührender Roman, der in einem anmutigen Stil und in einer schönen Sprache geschrieben ist. In dieser emotional intensiven Story überwiegen das emotional Zerbrochene, das Unausgesprochene und verzehrende Schuldgefühle. Inhaltlich ist die Handlung etwas dünn weiterentwickelt worden, insgesamt jedoch noch ein angenehmes Leseerlebnis.

All das Zerbrechen – Berührender Roman über verzehrende Schuldgefühle

Nisnis aus Dortmund am 17.07.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Zum 20. Jahrestag des Naturkundemuseums, soll die junge Konservatorin Cathy für ihre Forschungsarbeit über Falter ausgezeichnet werden. Das freudige Ereignis rückt jedoch plötzlich in den Schatten, da sie am Morgen ein Päckchen von ihrem Ex-Freund Daniel erhält, deren Inhalt für sie eine Drohung darstellt. Cathy war vor vier Jahren vor ihm geflüchtet. In LA hatte sie sich dann in Tom verliebt, mit dem sie aus beruflichen Gründen nach Deutschland gegangen ist und an dessen Seite sie sich stets sicher gefühlt hat. Einzelne Erinnerungsstücke ihrer Vergangenheit, von der sie Tom jedoch nie erzählt hat, verwahrt sie in Form einer Sammlung im Museum auf. Kurz vor ihrer Auszeichnung auf der Museums-Gala taucht Daniel plötzlich im Museum auf und verlangt von ihr, ihm ihre Sammlung mit den besonderen Erinnerungsstücken zu zeigen. In seiner Gegenwart fühlt sich Cathy plötzlich wieder klein und bedürftig. Sie wird zurück katapultiert, in ein Leben und in einen Sommer, in dem sie zehn Jahre alt war. In diesem Sommer verlor sie ihren besten Freund Jack. Die Autorin: Anna Stothard, geboren 1983 in London, wuchs in Washington, Peking und New York auf. Nach dem Abschluss in Englischer Literatur in Oxford bekam sie ein Stipendium des American Film Institute in Los Angeles, wo sie zwei Jahre Drehbuch studierte. Anna Stothard lebt zurzeit in London. Reflektionen: Anna Stothard schreibt in einer bildhaften, wunderschönen Sprache und sie zaubert mit ihrem detailreichen Ausdruck ein sehr intensives Bild vom britischen Strand Lee-Over-Sands und dem besonderen Sommer, den die zehnjährige Cathy mit ihrem kleinen Freund Jack verbracht hat. Der kleine Jack, schüchtern, labil und zart, wächst mental an Cathys Seite. Er gewinnt an Selbstvertrauen und Stärke und er teilt ihre Sammelleidenschaft, alles am Strand aufzuheben und wie einen Schatz zu behüten. Muscheln, Haifischzähne, Treibholz, all das bewundern diese beiden Kinder und sie verbringen einen unbeschwerten schönen Sommer, bis er dramatisch zu Ende geht. So anmutig wie Anna Stothard ihre Geschichte erzählt, kann man das Meer rauschen hören, man schmeckt das Salz des Meeres und man fühlt plötzlich kleine Sandkörner. Ein paar Jahre später geht Cathy eine Beziehung mit Daniel ein, doch es ist nicht Liebe, was die zwei verbindet. Cathy wird klein gehalten, geschlagen und erniedrigt. Cathy wehrt sich nicht, denn sie glaubt, dass sie dieses Leben so verdient hat. Diese Gewalt deutet die Autorin stellenweise nur an und doch sträuben sich einem die Nackenhaare. Die Spannung wird durch geschickte Perspektivwechsel erzeugt. In der Gegenwart erlebt man Cathy kurz im Alltag mit ihrem Freund Tom und dann als sie im Museum auf die Auszeichnung wartet und Daniel plötzlich auftaucht. Während sie ihre Erinnerungsstücke betrachtet, wechselt die Perspektive in die Vergangenheit ihrer Kindheit und zu ihrer eskalierenden Beziehung mit Daniel. Diese Perspektivwechsel fesseln zwar, aber die Neugierde nimmt immer weiter ab, da die Handlung nur sehr schleppend und nur mit wenigen Highlight bereichernd weiterentwickelt wird. Anna Stothard liefert einfach zu wenig Inhalt. Dadurch regt sie zwar die eigene Fantasie des Lesers an, aber auch rückblickend, ist das einfach zu dünn, um ein überzeugendes und vollumfängliches Leseerlebnis zu schaffen. Die Zeichnungen der Charaktere sind ebenso dünnhäutig. Wohl aber rückt die Emotionalität der Figuren in den Vordergrund und das macht vieles wett. Einzig die Figur der unnahbaren und stillen Cathy ist intensiv dargestellt. Das Museum der Erinnerung ist ein geheimnisvoll wirkender Roman über verzehrende Schuldgefühle und auch Liebe, aber emotional Zerbrochenes und Unausgesprochenes dominieren diesen Roman. Das Ende ist nicht vorhersehbar und es überrascht, aber genau so hatte ich es mir gewünscht. Fazit und Bewertung: Museum der Erinnerung ist ein berührender Roman, der in einem anmutigen Stil und in einer schönen Sprache geschrieben ist. In dieser emotional intensiven Story überwiegen das emotional Zerbrochene, das Unausgesprochene und verzehrende Schuldgefühle. Inhaltlich ist die Handlung etwas dünn weiterentwickelt worden, insgesamt jedoch noch ein angenehmes Leseerlebnis.

Spannende Ansätze, 3,5 Sterne

Isaopera am 28.05.2017

Bewertet: eBook (ePUB)

Häusliche Gewalt ist leider häufig ein Tabu-Thema, obwohl viele Frauen (und auch Männer!) darunter leiden. In dieser Geschichte lernen wir Cathy kennen, deren gewalttätiger Ex-Freund lange von der Bildfläche verschwunden war, sie nun aber wieder kontaktiert. Dies gefährdet nicht nur ihr neues Leben mit Tom, dem sie nichts von ihrer Vergangenheit berichtet hat, sondern auch ihre Sicherheit.... Ein "Museum der Erinnerung" ist ein Konstrukt, das Cathy in ihrem Kopf baut. Sie sammelt einzelne Gegenstände und macht an ihnen Erinnerungen fest, fühlt sich ihnen durch die Nähe zu den Gegenständen verbunden. Diesen Gedanken fand ich interessant, auch wenn ich persönlich nicht auf diese Art an Erinnerungen festhalte. Die Geschichte ist spannend aufgemacht, auch wenn es sich nicht um einen Krimi handelt. Am Anfang benötigte ich etwas Eingewöhnungszeit und eigentlich nimmt der Prolog - wie man im Verlauf der Geschichte merkt - bereits recht viel hinweg. Die Erzählperspektive wechselt die ganze Zeit zwischen Gegenwart und Vergangenheit, was teilweise für mich etwas stark episodisch war. Die Aspekte der Vergangenheit sind zwar interessant und für die Geschichte wichtig, dennoch verliert es sich manchmal ein wenig in Details und ich hatte das Gefühl, dafür nicht genug über die Beziehung von Daniel und Cathy zu wissen. Im Endeffekt haben mir vielleicht ein paar Seiten gefehlt, da die Geschichte doch recht kurz ist. Gerade über Tom hätte ich gerne mehr erfahren. Ich mag den Schreibstil der Autorin und finde die Geschichte wirklich gelungen. Meine Begeisterung konnte jedoch nicht konstant über die ganze Zeit gehalten werden, daher wäre ich bei soliden 3,5 Sternen :)

Spannende Ansätze, 3,5 Sterne

Isaopera am 28.05.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Häusliche Gewalt ist leider häufig ein Tabu-Thema, obwohl viele Frauen (und auch Männer!) darunter leiden. In dieser Geschichte lernen wir Cathy kennen, deren gewalttätiger Ex-Freund lange von der Bildfläche verschwunden war, sie nun aber wieder kontaktiert. Dies gefährdet nicht nur ihr neues Leben mit Tom, dem sie nichts von ihrer Vergangenheit berichtet hat, sondern auch ihre Sicherheit.... Ein "Museum der Erinnerung" ist ein Konstrukt, das Cathy in ihrem Kopf baut. Sie sammelt einzelne Gegenstände und macht an ihnen Erinnerungen fest, fühlt sich ihnen durch die Nähe zu den Gegenständen verbunden. Diesen Gedanken fand ich interessant, auch wenn ich persönlich nicht auf diese Art an Erinnerungen festhalte. Die Geschichte ist spannend aufgemacht, auch wenn es sich nicht um einen Krimi handelt. Am Anfang benötigte ich etwas Eingewöhnungszeit und eigentlich nimmt der Prolog - wie man im Verlauf der Geschichte merkt - bereits recht viel hinweg. Die Erzählperspektive wechselt die ganze Zeit zwischen Gegenwart und Vergangenheit, was teilweise für mich etwas stark episodisch war. Die Aspekte der Vergangenheit sind zwar interessant und für die Geschichte wichtig, dennoch verliert es sich manchmal ein wenig in Details und ich hatte das Gefühl, dafür nicht genug über die Beziehung von Daniel und Cathy zu wissen. Im Endeffekt haben mir vielleicht ein paar Seiten gefehlt, da die Geschichte doch recht kurz ist. Gerade über Tom hätte ich gerne mehr erfahren. Ich mag den Schreibstil der Autorin und finde die Geschichte wirklich gelungen. Meine Begeisterung konnte jedoch nicht konstant über die ganze Zeit gehalten werden, daher wäre ich bei soliden 3,5 Sternen :)

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