Leopold I. von Anhalt-Dessau und das preußische Königshaus. Eine Wechselwirkung persönlicher Weltanschauungen Der Wandel der Beziehungen zwischen Leopold von Anhalt-Dessau und dem Hause Hohenzollern im Lichte der Aufklärung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.10.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
506 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668321908
Vielmehr kann man zu der Vermutung gelangen, dass Leopold I. von Anhalt-Dessau inmitten dieses fühlbaren Epochenwandels als Symbol eines tief verwurzelten Glaubens an die absolute Selbstherrschaft der vergangenen Jahrzehnte unvermeidbar seinen Einfluss am Königshof verlieren musste. Diese Vermutung, eines Zusammenhangs zwischen einsetzender Aufklärung und dem Bedeutungsverlust des anhaltinischen Fürstentums für das Königreich Preußen, zu untersuchen, ist demzufolge zentrales Ziel der vorliegenden Arbeit.
Zwischen einem Brief Friedrich Wilhelms I., in welchem der König dem anhaltinischen Leopold I. schreibt: "Ew. Liebden können aber versichert sein, daß ich Ihr guter Freund bin" und der Zurechtweisung des Fürsten von Anhalt-Dessau durch Friedrich den Großen: "wan sie noch habiler als Cesar weren und Meine Ordres nicht acurat und Strikte nachleben, so hülft mihr das übrige nicht mehr" liegen nicht nur 30 Jahre Geschichte und eine Generation der Hohenzollern-Dynastie, sondern darüber hinaus ein grundlegender geistiger Wandel, der das Verständnis von Politik und Gesellschaft nachhaltig änderte.
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