Partizipation und Ausschluss durch die ADHS-Diagnose und Medikation
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.09.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
430 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668308398
Diese Entwicklung wirft die Frage auf, welches Phänomen diesen eklatanten Anstieg verursacht. Sind es die Kinder und Jugendlichen, die immer auffälliger werden, oder ist es, wie einige kritische Stimmen meinen, die erfolgreiche Herstellung einer Krankheit, die ohne weitere Evidenz diagnostiziert wird.
Im Rahmen dieses Diskurses stellt sich außer diesen grundlegenden Fragen, vor allem in Anbetracht der Masse an KonsumentInnen von Psychostimulanzien, in diesem Kontext die Frage nach den sozialen Folgen einer Vergabe dieser Medikamente und der Diagnose selbst. Ziel dieser Hausarbeit soll also nicht die Beantwortung der Frage nach einer Legitimierung bzw. Delegitimierung der Vergabe von Psychopharmaka sein, sondern es sollen vielmehr soziale Folgen im Kontext von Partizipation und Ausschließung diskutiert werden. Die Frage, mit der sich diese Hausarbeit beschäftigt, lautet also:
Welche Auswirkungen haben die ADHS-Diagnose und die Medikation durch Psychostimulanzien auf die Partizipation und mögliche Ausschließung der Betroffenen?
Hierzu werden zunächst einige Begriffe erläutert, um anschließend die Folgen der Diagnose sowie der Vergabe von Psychostimulanzien unter verschiedenen Aspekten zu betrachten. Generell ist diese Betrachtung unterteilt in die Folgen der Diagnose und der Medikation. Ein weiterer wichtiger Faktor wird durch die Symptomatik selbst dargestellt, worauf allerdings nur am Rande eingegangen werden kann.
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