Produktbild: Der Welterkunder

Der Welterkunder Auf Georg Forsters Spuren um die Welt — Auf der Suche nach Georg Forster

1

32,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.04.2018

Abbildungen

mit zahlreichen schwarzweissen und farbigen Abbildungen

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,8/15,2/3,8 cm

Gewicht

880 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-149-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein Glücksfall ist, dass in Frank Vorpahls Buch journalistischer Reisebericht, historischer Rückblick und Forschungsarbeit kreativ zusammentreffen. (...) Eine lange Reise voller Entdeckungen (...), spannend und vergnüglich zu lesen. ("Berliner Zeitung")
Wie Georg Forster hat auch Frank Vorpahl eine ‚Reise um die Welt‘ unternommen. Der promovierte Historiker hat sich seit zwanzig Jahren an dessen Fersen geheftet, viel spannendes Material gesichtet, das jetzt in seinem Buch zu entdecken ist. ("Deutschlandfunk")
Ein minutiös recherchiertes Buch über Forsters außergewöhnliches Leben. ("MDR artour")
Vorpahl war überall dort, wo Foster war, oft mehrmals. (...) Bei Vorpahl beeindruckt der Antrieb, Forster in den hintersten Winkel zu folgen. Nie wird er müde, zu neuen Forster-Expeditionen aufzubrechen, da sucht jemand, legitim genug, auch nach sich selbst. ("Der Tagesspiegel")
Vorpahl geht sehr plastisch der Frage nach, was der Naturforscher Georg Forster hinterlassen hat. Und das ist unglaublich spannend. ("hr2-kultur")
James Cook, Alexander und Wilhelm von Humboldt, Namen, die wir sofort mit Geistesgrößen in Verbindung setzen, doch der Name Johann Georg Adam Forster, ein Zeitgenosse, ist nicht so präsent – das zu ändern hat sich Frank Vorpahl vorgenommen, indem er auf einigen hundert Buchseiten Leben und Werk Forsters aufgeschrieben hat. (…) Er hat Quellen gesichtet ohne Ende, vor allem aber: sich selbst auf die Socken gemacht. ("Bremen Zwei")
Eine literarische Spurensuche, die es in sich hat. Eine unprätentiöse, anschauungsintensive, äußerst akribisch recherchierte Hommage an den Naturforscher und Menschenfreund – jede Zeile reinstes Herzblut, ganze Leidenschaft. ("konkret")
Es ist eine Biografie, in der sich alle Umbrüche und Aufbrüche des 18. Jahrhunderts spiegeln. (...) Das reich bebilderte Buch ist ein Doppelbeleg für Neugier, Leidenschaft, Sachkenntnis und für die Aufgeschlossenheit gegenüber allem, was zunächst fremd erscheinen mag. ("Sächsische Zeitung")
Ein Reisebuch fast um die Welt, eine Hommage an den großen Entdecker und Bruder im Geiste Georg Forster und gut lesbar gerade in diesen Zeiten, in denen es um Konflikte zwischen Kulturen geht, die sich fremd gegenüber stehen. Ein Buch voll Wärme und Klugheit. ("Deutschlandfunk Kultur")
Ein opulentes illustriertes Buch, in dem sich historische und ethnologische Forschung mit sehr persönlichen Reiseerlebnissen verbinden. (...) Vorpahls Kompass ist die Radikalität Forsters, dessen vorurteilsfreier Blick. Forster legt mit seinen Beobachtungen und Reflexionen den Grundstein für das, was das Wesen des Menschen ist. Bis dahin kannte man vor allem dessen europäische Variante. ("3sat Kulturzeit")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.04.2018

Abbildungen

mit zahlreichen schwarzweissen und farbigen Abbildungen

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,8/15,2/3,8 cm

Gewicht

880 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-149-2

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Mit Frank Vorpahl durch die…

Juti aus HD am 19.01.2019

Bewertungsnummer: 2729880

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Frank Vorpahl durch die Südsee Mein erstes Buch über Georg Forster und ja, es ist auch eine Biographie. In den Fußnoten und im Text erfährt der Leser, dass der Autor sein ganzes Leben schon mit Georg Forster verbracht hat. Von einer Biographie erwarte ich auch, dass sie die Schriften Forster bewertet. So gefällt mir, dass er, im Gegensatz zum heute viel berühmteren Kant, keinem Rassismus aufgessen ist, ist ihm hoch anzurechnen. Außer Forsters Schüler Alexander v.Humboldt, mit dem er am Niederrhein gereist ist, fallen mir nicht viel Deutsche ein, die so dachten. Interessant ist auch, wie der Autor die Archive durchforstet und in Paris eine Wasserfall-Zeichnung Forsters findet, die auf der Cook-Reise eigentlich der Landschaftsmaler William Hodges hätte zeichnen müssen, der aber mehr die theatralische als die realistische Malerei liebte. So ist nach zwei Kapiteln die Biographie zu Ende. Wir suchen mit dem Autor den Wasserfall. Kapitel drei handelt vom Fehlschlag auf Tahiti. In Kapitel 4 lernen wir dann erstmal Forsters Forschung am Atlantik kennen, bevor im nächsten Kapitel der Wasserfall erfolgreich in Neuseeland gefunden wird. Wer denkt, das Buch sei damit zu Ende, der irrt (leider). Es folgen noch vier weitere Kapitel. Erst geht es um den Brotfruchtbaum, den Forster als erster zeichnete und den Kapitän Bligh mit der Bounty 1789 von Tahiti in die Karibik verschiffen sollte, wenn nicht die Meuterei dazwischen gekommen wäre. Vorpahl traf einen Nachfahren von Bligh, der erstaunlich genug mit einigen Getreuen nach England zurückkehrte und seine Mission einige Jahre später sogar noch erfüllte. Da das alles für mich neu war, war es meistens spannend. Der Besuch auf den Osterinseln wurde dann zum harten Brot. Ureinwohner überprüften Forsters Sprachforschung, die heute noch größtenteils stimmt. Und in Tanna, gehört heute zu Vanuatu, waren die Forster 15 Tage an Land, konnten wegen Tabus aber nicht in den Krater eines gerade aktiven Vulkans schauen, der wohl immer noch aktiv ist. Wir lesen auch über Kannibalismus und im letzten Kapitel findet Vorpahl dann auch noch Bilder Forster in Australien, obwohl der Welterkunder nie dort war. Der Verlag hätte das Buch ruhig in etwas größere Schrift drucken können. Dann wäre klar, dass es ein echter Schinken ist, der mich leider gegen Ende zunehmend langweilte, einfach weil das Thema nicht mehr interessant war. Die Sprache ist aber immer erfrischend. 3 Sterne. Lieblingszitat: Die prägenden Jugendjahre in London und an Bord der Resolution trugen gewiss dazu bei, dass Forsters Sprache frei blieb vom bräsigen deutschen Gelehrtenstil. (S.36)

Mit Frank Vorpahl durch die…

Juti aus HD am 19.01.2019
Bewertungsnummer: 2729880
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Frank Vorpahl durch die Südsee Mein erstes Buch über Georg Forster und ja, es ist auch eine Biographie. In den Fußnoten und im Text erfährt der Leser, dass der Autor sein ganzes Leben schon mit Georg Forster verbracht hat. Von einer Biographie erwarte ich auch, dass sie die Schriften Forster bewertet. So gefällt mir, dass er, im Gegensatz zum heute viel berühmteren Kant, keinem Rassismus aufgessen ist, ist ihm hoch anzurechnen. Außer Forsters Schüler Alexander v.Humboldt, mit dem er am Niederrhein gereist ist, fallen mir nicht viel Deutsche ein, die so dachten. Interessant ist auch, wie der Autor die Archive durchforstet und in Paris eine Wasserfall-Zeichnung Forsters findet, die auf der Cook-Reise eigentlich der Landschaftsmaler William Hodges hätte zeichnen müssen, der aber mehr die theatralische als die realistische Malerei liebte. So ist nach zwei Kapiteln die Biographie zu Ende. Wir suchen mit dem Autor den Wasserfall. Kapitel drei handelt vom Fehlschlag auf Tahiti. In Kapitel 4 lernen wir dann erstmal Forsters Forschung am Atlantik kennen, bevor im nächsten Kapitel der Wasserfall erfolgreich in Neuseeland gefunden wird. Wer denkt, das Buch sei damit zu Ende, der irrt (leider). Es folgen noch vier weitere Kapitel. Erst geht es um den Brotfruchtbaum, den Forster als erster zeichnete und den Kapitän Bligh mit der Bounty 1789 von Tahiti in die Karibik verschiffen sollte, wenn nicht die Meuterei dazwischen gekommen wäre. Vorpahl traf einen Nachfahren von Bligh, der erstaunlich genug mit einigen Getreuen nach England zurückkehrte und seine Mission einige Jahre später sogar noch erfüllte. Da das alles für mich neu war, war es meistens spannend. Der Besuch auf den Osterinseln wurde dann zum harten Brot. Ureinwohner überprüften Forsters Sprachforschung, die heute noch größtenteils stimmt. Und in Tanna, gehört heute zu Vanuatu, waren die Forster 15 Tage an Land, konnten wegen Tabus aber nicht in den Krater eines gerade aktiven Vulkans schauen, der wohl immer noch aktiv ist. Wir lesen auch über Kannibalismus und im letzten Kapitel findet Vorpahl dann auch noch Bilder Forster in Australien, obwohl der Welterkunder nie dort war. Der Verlag hätte das Buch ruhig in etwas größere Schrift drucken können. Dann wäre klar, dass es ein echter Schinken ist, der mich leider gegen Ende zunehmend langweilte, einfach weil das Thema nicht mehr interessant war. Die Sprache ist aber immer erfrischend. 3 Sterne. Lieblingszitat: Die prägenden Jugendjahre in London und an Bord der Resolution trugen gewiss dazu bei, dass Forsters Sprache frei blieb vom bräsigen deutschen Gelehrtenstil. (S.36)

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Der Welterkunder

von Frank Vorpahl

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