Das schwarze Pferd Roman aus dem Russischen Bürgerkrieg
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
09.03.2017
Abbildungen
mit 5 schwarzweissen Abbildungen
Verlag
Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & WitschSeitenzahl
272
Maße (L/B/H)
20,8/12,8/2,7 cm
Gewicht
379 g
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
Kon voronoiÜbersetzt von
Alexander Nitzberg
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86971-145-4
Juli 1917, Russland: Boris Sawinkow, einst »Russlands Top-Terrorist«, wird stellvertretender Kriegsminister in der provisorischen Regierung Alexander Kerenskis. Nach der Oktoberrevolution kämpft er auf Seiten der Weißen, später auf der der Grünen, um die Bolschewisten zu verhindern. Anfangs riskiert Sawinkow sein Leben für die Adeligen und die Großgrundbesitzer, später kämpft er zusammen mit Banditen – eine paradoxe Situation.
Jahre später, im französischen Exil, beschreibt er den Wahnsinn des Russischen Bürgerkriegs in seinem Roman Das schwarze Pferd. Darin peitscht sein Alter Ego, ein weißrussischer Offizier, seine Untergebenen an der Front ohne erkennbare Strategie und mit grausamen Befehlen durch die russische Ödnis. Ihr Feind: Die Kommunisten, die Verräter in den eigenen Reihen, die Deserteure, jeder, der zwischen die Fronten gerät, jeder, der im Weg ist. Wenig später wird er sich lieber Banditen anschließen als so weiterzumachen. Bald weiß kaum einer mehr, wofür oder wogegen er kämpft. Eine junge Partisanin verliebt sich in ihn, er gibt nach, wird sie aber irgendwann bei einer Frontbegradigung opfern müssen.Am Ende führt sein Weg nach Moskau.
Sinnloses Morden, apokalyptische Szenen, Goya in Russland, von Sawinkow in einer glasklaren, extrem knappen, manchmal traumschönen, immer aber illusionslosen Sprache erzählt.
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Bewertung am 23.07.2021
Bewertungsnummer: 1533118
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
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