Vier tote Mädchen. Vier trauernde Familien. Ein Killer auf freiem Fuß.
Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ...
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Nur ein Schatten von Cohens erstem Thriller
Krimisofa[dot]com am 12.01.2021
Bewertungsnummer: 1022944
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das erste Buch von Tammy Cohen auf dem deutschsprachigen Markt war ein Entführungsszenario mit einer spektakulären Wendung. „Während du stirbst“ hat mich nicht nur tief erschüttert zurückgelassen, sondern hat mich auch mit Spannung auf den Nachfolger „Während du stirbst“ warten lassen – aber das, was uns die Engländerin hier liefert, ist nur ein Schatten des Vorgängers.
Es gibt bei „Du stirbst nicht allein“ einige Erzählstränge, zum Beispiel den von Emma. Emma ist die Mutter des dritten von mittlerweile vier Opfern und selbst nach zwei Jahren hat sie den Mord an ihrer Tochter Tilly nicht verkraftet. Stattdessen hat sie sich mit ihrem Mann Guy zunehmend auseinandergelebt.
Dann gibt es den Strang um Sally, die die Mordserie seit Jahren journalistisch begleitet und die außerdem von einigen First World Problems gequält wird (sie will eine Zigarette rauchen, verbietet es sich aber; sie will Autofahren, darf aber wegen ihres Sündenregisters nicht, usw.; über alle Probleme ist sie stinkwütend).
Weiters gibt es Leanne, die Opferschutzbeamtin beim Scotland Yard, geschieden und unfruchtbar ist. Obwohl sie in einer glücklichen Beziehung ist, hat sie mit ihrem Ex-Mann noch nicht so wirklich abgeschlossen– erschwerend kommt hinzu, dass er ebenfalls Opferschutzbeamter ist und sie ihn regelmäßig sieht.
Rory ist der Bruder des ersten Opfers, Megan. Auch um ihn gibt es einen Strang; seine Figur ist von allen am authentischsten gezeichnet. Daneben gibt es noch ein paar andere Stränge, die relevant für die Geschichte sind – manche mehr, manche weniger.
Unübersichtlich wird es trotz all dieser Stränge nicht, und trotzdem fehlt ihnen allen die Nähe des Lesers zu den jeweiligen Charakteren. Es fehlt irgendetwas, das den Leser am Lesen hält. Die Atmosphäre, die „Während du stirbst“ im Übermaß hatte, fehlt hier komplett. „Du stirbst nicht allein“ ist eintönig, träge und einfach nur more of the same, also das genaue Gegenteil vom Vorgänger. Die Figuren haben null Charakter, keine Ecken, wenige Kanten, sind alle austauschbar; es gibt nichts an ihnen, was den Leser reizt, weil alles irgendwie und irgendwo schon da gewesen ist – das selbe trifft auf dem Plot zu.
Natürlich ist klar, dass Tammy Cohen nicht in jedem ihrer Bücher das Rad neu erfinden kann, und trotzdem fehlt mir hier das Besondere, der Punch, die Seele. Stattdessen schleppt sich die Handlung vor sich hin, als hätte sie selbst keine Lust darauf, in dem Buch zu sein. Auf Cohens Website wird „Du stirbst nicht allein“ als „a page-turning psychological thriller“ – das kann ich in keinster Weise unterschreiben. Stattdessen war ich froh, wenn ich immer wieder eine Pause machen konnte. Und auch wenn der Showdown außergewöhnlicher war als der Rest, ging mir zwischendurch auch diese Täter-Theorie, die uns letztendlich präsentiert wird, durch den Kopf – vor allem, weil man sie vom Titel ableiten kann.
Fazit: „Du stirbst nicht allein“ ist keineswegs ein durch und durch schlechtes Buch, aber im Vergleich zu „Während du stirbst“ ist ein gehöriger Niveau-Abfall zu erkennen, vor allem, was Spannung und Atmosphäre betrifft, die nur spärlich bzw. gar nicht vorhanden ist. Ich warte jetzt auf Cohens nächsten Thriller – allerdings mit mehr Skepsis als Spannung.
Spannende Thematik
Sarah aus Berlin am 07.01.2022
Bewertungsnummer: 1634619
Bewertet: eBook (ePUB)
Da das das erste Buch ist, welches ich von der Autorin gelesen habe, kann ich es nicht mit ihren anderen Werken vergleichen. Mich persönlich hat das ganze Thema wirklich sehr gefesselt. Auch finde ich es äußerst faszinierend, wie gut sie die verschiedenen Charaktere der Protagonisten zum Ausdruck bringt. Ich konnte mich daher sehr gut in die Gefühlslagen der Personen hineinversetzen.
Auch habe ich mir bis zum Ende nicht vorstellen können, wer nun der/die Täter sind.
Jeder hat einen anderen Geschmack, daher muss man es selbst lesen, statt sich nur an Bewertungen festzuklammern und das Buch deswegen eventuell nicht zu kaufen.
Dieses Buch ist tatsächlich eines meiner Favoriten.
Meinung aus der Buchhandlung
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Obwohl das Thema "Kindermord" in einem Thriller sehr spannend und interessant klingt, ist es in diesem Fall eher das Gegenteil. Es geht um ermordete Kinder, deren Familien und einen neuen Fall, der die Wunden wieder aufreißt.
Für mich eher ein Buch, dass ich nicht empfehlen kann.
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