Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben …
Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
aus Gronau
5/5
27.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Ein Weihnachtsmärchen
Inhalt:
Eva, die erfolgreiche Frankfurter Anwältin, kommt, wie jedes Jahr zu Weihnachten nach München zu ihrer Großmutter Anna. Dort trifft sie ihren Jugendfreund Philipp und die stotternde Waise Antonie. Als Antonie davonläuft und Philipp und Eva sie im Schneesturm suchen, werden sie ins Jahr 1931 zurückversetzt und befinden sie sich im Garten des Hauses und treffen auf Evas Verwandte.
Schreibstil:
Angelika Schwarzhuber könnte mühelos Krimis schreiben. Der Schreibstil ist flüssig, ich bin immer sofort mitten in der Geschichte und mein Kopfkino läuft auf vollen Touren. Der Roman erscheint für ein Weihnachtsmärchen ziemlich plausibel und so muss man nicht nachdenken und kann sich fallen lassen. Das Herausragende dieser Autorin, ist die Liebe zu den Mitmenschen, die die Autorin in dieser Geschichten erzählt. Auch die Liebesgeschichte sind wunderschön und märchenhaft. Genau das was ich mir in der Vorweihnachtszeit zu lesen wünsche.
Charaktere:
Die Charaktere gefallen mir alle sehr gut, weil sie so wunderbar beschrieben sind. Anna ist so bildlich und alles ist so nachvollziehbar, dass ich das Ganze sehr plausibel finde. Meine Lieblingscharaktere sind Eva und Anna, weil sie deutliche, positive Verwandlungen durchmachen und weil ich verstehen kann, warum sie so reagieren.
Meine Lieblingsszenen:
Als Anna aus dem Eis gerettet wird. Der Blick von Anna zu Eva ist Gold wert und als Großmutter Anna an Weihnachten vom „danach“ erzählt. Natürlich passen die – verstorbenen - Eltern von Antonie perfekt ins Bild. Rundum gelungen!
Das Cover:
Ich glaube, alle Cover sind ähnlich. Also der Weihnachtswald mit der jungen, schlanken Frau, die vor einem Haus und Bäumen in einer Winterlandschaft steht. Das Weihnachtswunder, wo die junge, schlanke Frau in einer Shopping-Mall steht. Und das Weihnachtslied, wo die junge Frau in einer Winterlandschaft steht. Die Cover sind schön, aber ich hätte mir da irgendwie andere gewünscht. Sie passen wohl schon (wobei ich mich auf das Weihnachtslied wohl noch ein, zwei Jahre gedulden muss, bis es meinen Weg kreuzt), aber ich hätte mir – in Kenntnis des Inhalts – einfach was anderes gewünscht. Trotzdem eine 1-2 für das äußere des Buches.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Auch dieses Buch bestätigt, dass Angelika Schwarzhuber meine Lieblingsautorin ist. Mit „der Weihnachtswald“ ist ihr wieder ein liebevoll geschriebener, brillanter Roman gelungen. 9 Sterne für dieses wunderbare und schöne Weihnachtsmärchen.
Buecher_bewertungen1
aus Bamberg
5/5
29.01.2018
Buch (Taschenbuch)
Eine zauberhafte winterliche Geschichte
Zusammenfassung
Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben
Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ...
Cover
Dieses Cover spiegelt für mich total Weihnachten bzw den Winter wieder. Durch den ganzen vielen schönen Schnee und dem großen Haus im Hintergrund mit den verschneiten Bäumen wurde ein richtig tolles winterliches Cover erschaffen. Im Vordergrund steht eine Frau, die auf dieses Haus zugeht. Mich spricht das Cover auf jeden Fall sehr an und lässt einen auch ein bisschen träumen.
Kathas Meinung
Obwohl ich eigentlich total in Weihnachtsstimmung war als ich das Buch angefangen hab zu lesen, musste ich es doch leider beiseitelegen. Ich glaube, dadurch dass es einfach an Weihnachten und überhaupt nicht wirklich geschneit hatte, war meine Weihnachtsstimmung leider schnell dahin und ich war nur genervt. ABER ich hatte mir ganz fest vorgenommen, das Buch im neuen Jahr weiterzulesen. Gesagt getan und schon klappte es mit dem Lesen auch viel besser.
Auch wenn für mich anfangs die Perspektive etwas verwirrend war, da es in die Richtung des Erzählers geht und auch in die Sicht der Personen gewechselt wird. Wenn man aber paar Seiten gelesen hat, hat man sich an den Schreibstil gewöhnt.
Als sich die alleinstehende Anwältin Eva, wie jedes Weihnachten, auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna macht, ahnt sie noch nicht, was sie dieses Jahr alles für Überraschungen erwarten wird. Endlich angekommen erwartet Eva nicht nur ihr Ex-Freund Philipp, sondern diesmal auch Antonie. Ein kleines Mädchen aus dem Waisenhaus, das durch ihr Stottern immer etwas benachteiligt ist und deswegen nicht gerne spricht. Anna, die dem Waisenhaus jedes Weihnachten eine große Summe Geld spendet, hat sich dieses Jahr Antonie ausgesucht, damit sie zusammen Weihnachten feiern können. Dass Eva Kinder hasst lässt sie sich auch total raushängen, sehr zum Missfallen aller Personen. Doch als die Kleine plötzlich verschwindet, machen sich Philipp und sie auf die Suche nach ihr, weil sie befürchten, Antonie findet durch den Schneesturm den Weg nicht zurück nach Hause. Das Unwetter macht es ihnen nicht besonders einfach, und plötzlich landen die Drei völlig unerwartet in einer ganz anderen Zeit, nämlich im Jahr 1931. Dort angekommen lernen sie Evas Urgroßmutter und deren Familie kennen. Da sie sich ja nicht als sie selbst ausgeben können, stellt sich ihnen Eva als Cousine vor. So können sie dort ein paar Tage leben, doch der Schwindel droht immer mehr aufzufliegen. Erst recht als eins der Kinder Antonie immer mehr unter Druck setzt die Wahrheit zu sagen. Durch diese ganze Situation kommen sich auch Eva und Philipp wieder bisschen näher und man erhofft sich ein schönes Happy End. Doch als dann ein schlimmer Unfall am eingefrorenen Teich passiert fliegt der ganze Schwindel auf und die wünschen sich nichts mehr als endlich wieder in ihrer richtigen Zeit zu sein. Doch wie sollen sie das nun anstellen? Und warum sind sie überhaupt in die Vergangenheit geraten?
Evas Art mochte ich anfangs überhaupt nicht, denn sie spiegelt die perfekte Karrierefrau wieder, für die Weihnachten und alles drum rum totale Zeitverschwendung ist. Na klar, sie ist eine sehr erfolgreiche Anwältin und genauso gibt sie sich auch. Irgendwie hat sie auch die Bedeutung von Familie und Liebe verlernt, so kommt es mir jedenfalls vor. Sie geht auch nicht besonders freundlich mit ihrer Assistentin und wäre am liebsten gar nicht zu ihrer Großmutter gefahren. Doch im Laufe der Geschichte merkt man recht bald, wie sie sich verändert, netter und weicher wird und woher ihre Abneigung gegenüber Kindern herkommt.
Anna ist Evas Großmutter und für mich eins meiner Lieblingscharaktere in dieser Geschichte. Sie ist so liebevoll, auch wenn Anna meist etwas grob zu ihr ist. Da sie anscheinend merkt, dass es das letzte Weihnachten ist, möchte sie es ganz besonders feiern und nimmt Antonie fürs Weihnachtsfest zu sich, die aufgrund ihres Stotterns von anderen benachteiligt wird.
Für mich eine wundervolle und auch magische Weihnachtsgeschichte, die vor allem in der heutigen Zeit einen nachdenken lässt.
Von mir gibts dafür 4 von 5 Sternen.
angeliques.leseecke
aus Nübbel
5/5
07.01.2018
Buch (Taschenbuch)
Wunderschöne winterliche Weihnachtsgeschichte
*Inhalt*
Das Waisenkind Antonie ist sehr traurig, Weihnachten steht vor der Tür und keine Familie möchte sie haben. Doch dann taucht plötzlich eine ältere Dame auf und möchte ausgerechnet sie, das schüchterne und stotternde Kind zu Weihnachten bei sich aufnehmen. Für Antonie geht es langgehegter Traum in Erfüllung.
Die erfolgreiche Anwältin Eva fährt notgedrungen zu ihrer Großmutter Anna nach Hause, wie jedes Jahr. Doch dieses Mal trifft sie in Elternhaus nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf die kleine Antonie. Ziemlich verärgert über den Alleingang von Anna, beginnt Eva einen Streit mit ihr. Die kleine Antonie mag kein Streit, sie will zurück ins Waisenhaus und läuft weg.
Doch gerade tobt ein Schneesturm draußen, also machen sich Eva und Philipp auf die Suche nach ihr. In dem Moment als sie Antonie finden, werden sie in die Vergangenheit katapultiert
*Meine Meinung*
"Der Weihnachtswald" von Angelika Schwarzhuber ist ein wunderschöner, winterlicher Weihnachtsroman. Gleich mit den ersten Worten hat die Autorin mich in den Bann gezogen. Der bildhafte Schreibstil lässt traumhafte Bilder vor meinen Augen erscheinen. Die Idee mit dem Weihnachtswald finde ich total gut, gerade in unserer heutigen Zeit, wo wir etwas nachhaltiger denken sollten. Allein die Vorstellung, in meinem Garten sind alle Weihnachtsbäume aus den vergangenen Jahren, finde ich einfach nur schön.
Das Familienleben in der Vergangenheit wird so lebendig und anschaulich beschrieben. Ich konnte richtig sehen, wie die Kinder im Schnee toben. Die Atmosphäre im Haus strahlt so viel Liebe und Gemütlichkeit aus, auch wenn manchmal ein rauer Ton herrscht. Es war ja auch eine ganz andere Zeit, trotzdem habe ich mich sehr wohl gefühlt.
Das Thema Zeitreise ist mystisch und in dieser Geschichte gut umgesetzt. Mir gefallen beide Zeitstränge sehr gut. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit müssen alle miteinander an einem Strang ziehen, um bestimmte Probleme zu bewältigen. Das Zusammenwachsen zu einem Team ist anschaulich beschrieben worden und gibt dem Leser das Gefühl mittendrin zu sein.
Die Charaktere sind facettenreich und realistisch. Eva ist eine Karrierefrau, die keine Gefühle zulassen kann und will. Zu Beginn der Geschichte erscheint kaltherzig und ziemlich stur, doch so nach und nach schaffen es Philipp und auch Antonie ihr Herz zu berühren. Mir gefällt die Veränderung sehr gut und sie kommt auch nicht zu schnell und gewollt rüber. Antonie dagegen hat von Anfang an mein Herz berührt, dieses kleine schüchterne Mädchen hätte ich gern in den Arm genommen und sie vor allem beschützt. Genau, wie es Philipp gemacht hat. Seine Fröhlichkeit ist ansteckend und er geht sehr behutsam mit Antonie um. Solche Menschen liebe ich ganz besonders.
Aber auch alle anderen Charaktere sind mit viel Liebe ins Leben gerufen worden.
*Fazit*
Mir hat die Reise in die Vergangenheit gut gefallen und ich habe beim Lesen die Magie der Weihnacht gespürt. Diese märchenhafte Geschichte kann ich nur jedem empfehlen, der den Glauben an die Magie noch nicht verloren hat.
Von mir gibt es verdiente 5 Sterne.
lesenswertebuecher
5/5
03.01.2018
Buch (Taschenbuch)
Eine wunderschöne Weihnachtsreise...
Klappentext
Wie jedes Jahr vor dem Weihnachtsfest macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Familienanwesen, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen. Inzwischen möchte eine Investorengruppe die hoch verschuldete Immobilie übernehmen, was Eva mit allen Mitteln verhindern will.
Nach ihrer Ankunft trifft Eva nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenmädchen Antonie, das von ihrer Oma eingeladen wurde. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der waghalsigen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp in der Vergangenheit und müssen vor der Familie ihrer längst verstorbenen Urgroßeltern verbergen, woher sie kommen.
Einstieg ins Buch
"Kommt Kinder, beeilt euch. Gleich bekommen wir Besuch! Auf geht's!", trieb die junge Erzieherin Christel die zehn Kinder an, die mit leuchtenden Augen den weihnachtlich dekorierten Aufenthaltsraum betraten. ...
Meine Meinung
Eva verbringt Weihnachten jedes Jahr auf dem Familienanwesen ihrer Großmutter Anna. Auch dieses Jahr fährt Eva den langen Weg von Frankfurt hierher nach München und das, obwohl sie Weihnachten eigentlich gar nichts abgewinnen kann. Selbst die Geschenke für ihre Familie lässt sie von ihrer Sekretärin einkaufen, denn als erfolgreiche Anwältin hat Eva für solchen Schnick-Schnack überhaupt keine Zeit. Zusätzlich muss sie die Feiertage auch noch mit ihrem Freund aus Kindertagen - Philipp - verbringen. Und dann lädt Anna auch noch ein Waisenkind ein, um Weihnachten gemeinsam mit ihnen zu feiern. Eva ist kurz davor sofort wieder abzureisen. Kinder will sie zu Weihnachten schon gar nicht dabei haben. Mit ihnen kann sie einfach nichts anfangen. Nachdem sie zu dem kleinen Waisenkind Antonie ziemlich gemein gewesen ist, läuft die kleine raus in den Schnee und versteckt sich. Philipp und Eva gehen hinaus um sie zu suchen und werden dabei von einem schlimmen Unwetter überrascht, dass mehr verändert als sie ahnen.
"Der Weihnachtswald" hat mich auf eine einmalige Reise mitgenommen und mich sehr berührt. Die Geschichte startet ganz gemächlich und schon nach den ersten Seiten wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Gerade in der Vorweihnachtszeit fand ich dieses Buch sehr herzerwärmend, denn es beschäftigt sich mit der Frage, was an Weihnachten eigentlich wichtig ist. Es sind nicht die Geschenke, mit denen jeder versucht den anderen zu übertrumpfen. Es ist nicht das leckere Essen, auf das sich jeder freut aber irgendjemand stundenlang dafür in der Küche stehen muss. Es geht darum, sein Herz zu öffnen. Für die Menschen, die man liebt, aber auch für die Welt und ihre Unvollkommenheit. Anderen eine schöne Zeit zu bescheren, denen es vielleicht nicht so gut geht und seinen Egoismus einfach mal hinter sich zu lassen.
Die Charaktere sind sehr liebevoll und absolut authentisch dargestellt. Am Anfang hielt ich Eva für eine gemeine, unfreundliche und kühle Person, die sich hinter ihrem Erfolg als Anwältin versteckt und jede Art von Menschlichkeit längst vergessen hat. Doch im Verlauf der Geschichte lernt der Leser auch andere Seiten von Eva kennen und versteht letztendlich sogar, warum sie so geworden ist, wie sie heute ist und dass sie früher einmal ganz anders gewesen ist. Auch der schlagfertige Philipp, der sich von Eva noch nie hat unterbuttern lassen, hat mir gut gefallen. In der Geschichte gibt es den ein oder anderen witzigen Schlagabtausch, der mich zum Lachen gebracht hat.
Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Sehr bildlich beschreibt Angelika Schwarzhuber die Landschaft, das Anwesen und auch die ganzen Interaktionen der Figuren. Ich fühlte mich mittendrin und als Teil der Geschichte. Das Cover zeigt das Anwesen der Familie im Winter und verbindet sich direkt mit der Geschichte, deswegen finde ich es wirklich gut gewählt. Der Titel passt ganz gut, denn tatsächlich geht es um einen sehr traditionellen kleinen Weihnachtswald.
Das Ende hat mich sehr berührt und es sind sogar ein paar Tränen geflossen. Insgesamt ist es ein Buch, dass seinen Leser zu unterhalten und zu fesseln weiß und ist eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die ich nächstes Jahr sicherlich wieder lesen werde.
Zitat
Doch immer wenn sie ihre Großmutter dann sah, war sie froh, hier zu sein, und es überkam sie eine Art innerer Frieden. (Seite 23)
Fazit
"Der Weihnachtswald" nimmt den Leser mit auf eine wunderbare Reise, auf der er erinnert wird, dass es an Weihnachten um mehr geht als um große Geschenke. Von mir eine absolute Leseempfehlung!
Bewertung
aus Freudenberg
5/5
18.12.2017
Buch (Taschenbuch)
Wunderschönes Weihnachtsmärchen
Klapptext:
Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ...
Die Autorin hat es geschafft mich mich mit diesem Buch in den Bann zu ziehen.Ich wurde für einige Zeit in eine andere Welt entführt und lies meine Gedanken schweben.Der Schreibstil ist leicht und locker.Die Seiten flogen nur do dahin.Und ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen.Ich habe mich auf eine interessante und faszinierende Zeitreise gemacht.In eine Zeit wo man Weihnachten noch etwas anderes feierte als zu unserer heutigen Zeit.Geprägt von Hunger,Not und anderen Ängsten erlebten die Menschen die Weihnachtszeit nicht so wie wir.Trotzdem war diese Zeit auch etwas besonderes für sie.Da zählten noch viele innere Werte.Man hielt zusammen,Ruhe und Besinnlichkeit gab es über all.Geld und Macht regierte nicht die Welt.Streß und Hektik lies man nicht aufkommen.Dies alles vermittelt uns die Autorin und baut die Themen gekonnt in die Geschichte ein.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Die unterschiedlichen Charaktere wurden hervorragend ausgearbeitet.Besonders Eva und Antonie fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Personen waren interessant.Durch sehr wärmende,gefühlvolle Erzählweise der Autorin wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gelitten,mit gebangt und mit gefühlt.Fasziniert haben mich auch die wunderschönen,ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Herzergreifend und emotional kamen mir beim Lesen teilweise die Tränen und es hat mich alles sehr bewegt und mich zum Nachdenken angeregt.Auch die eingebaute Liebesgeschichte fand ich traumhaft schön.Die Handlung blieb bis zum Schluss immer interessant und es kam nie Langeweile auf.Natürlich gab es am Ende ein gelungenes Happy End.
Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt.Es ist einfach faszinierend und passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das brilliante Werk ab.Mich hat diese moderne Weihnachtsgeschichte einfach begeistert.Ich hatte viel Spass beim Lesen.Diese Lektüre ist bestens geeignet um sich auf die Adventszeit einzustimmen.
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