Produktbild: Menschliche Kommunikation

Menschliche Kommunikation Formen, Störungen, Paradoxien

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41304

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2016

Verlag

Hogrefe AG

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/2,7 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

13. unveränderte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-456-85745-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41304

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2016

Verlag

Hogrefe AG

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/2,7 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

13. unveränderte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-456-85745-9

Herstelleradresse

Brockhaus Kommission
Kreidlerstraße 9
70806 Kornwestheim
DE

Email: info@brocom.de

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"Man kann nicht nicht kommunizieren"

Raumzeitreisender aus Ahaus am 18.02.2026

Bewertungsnummer: 3049840

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit diesem Buch leistet Paul Watzlawick einen Beitrag zur kommunikationstheoretischen Forschung. In der Einleitung wird seine Motivation deutlich: "… offensichtlich ist, dass der Mensch von den ersten Tagen seines Lebens an die Regeln der Kommunikation zu erlernen beginnt, obwohl diese Regeln selbst, … ,ihm kaum jemals bewusst werden." Watzlawick definiert fünf pragmatische Axiome der Kommunikation. Er sucht bewusst den Bezug zur Mathematik, wenngleich einleuchtend ist, dass die Strenge der Mathematik in der Kommunikation nicht gelten kann. Daher spricht Watzlawick auch von "versuchsweise getroffenen Formulierungen". Im dritten Kapitel behandelt Watzlawick Störungen der menschlichen Kommunikation im Hinblick auf die fünf zugrunde liegenden Axiome. Er erläutert Beispiele aus Therapiesitzungen. So sind z.B. Eskalationen in symmetrischen Beziehungen möglich, weil Gleichheit subjektiv anders wahrgenommen wird. Hoimar von Ditfurth hat einst in "So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen" die Rüstungsspirale auf diese Weise erklärt. Ein ununterbrochener Austausch von Mitteilungen kann zu selbsterfüllenden Prophezeiungen führen. Sobald ein bestimmtes Verhalten vom Gesprächspartner erwartet wird, erzwingt man durch eigenes Verhalten genau dieses Verhalten. Ein Highlight bei Watzlawick ist die paradoxe Kommunikation im sechsten Kapitel. Hierzu gehören z.B. die "Sei spontan! - Paradoxie" oder die "unerwartete Schulprüfung des Schulleiters". Das Widersprüchliche ist bei Watzlawick oft schon in den Buchtiteln vorhanden. Er strukturiert Paradoxa und erläutert deren Grundlagen. Wer sich umfassend über Paradoxa und Gödels Unvollständigkeitssätze informieren will, greift auf "Gödel Escher Bach" zurück, ein Buch aus dem Jahre 1979. "Menschliche Kommunikation" ist mehr ein wissenschaftliches und weniger ein unterhaltsames Werk wie z.B. "Anleitung zum Unglücklichsein" oder "Vom Unsinn des Sinns oder Vom Sinn des Unsinns". Das Buch stammt aus den 1960er Jahren, wurde viel kritisiert, aber auch oft zitiert. Es handelt sich um ein Basiswerk, auf dessen Inhalt Watzlawick in anderen Büchern Bezug nimmt. In einer Besprechung kann nur ein kleiner Eindruck von diesem umfassenden Buch vermittelt werden. An Paul Watzlawick kommt nicht vorbei, wer sich mit Kommunikationswissenschaft beschäftigt. Man kennt ihn, man schätzt ihn, man zitiert ihn.

"Man kann nicht nicht kommunizieren"

Raumzeitreisender aus Ahaus am 18.02.2026
Bewertungsnummer: 3049840
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit diesem Buch leistet Paul Watzlawick einen Beitrag zur kommunikationstheoretischen Forschung. In der Einleitung wird seine Motivation deutlich: "… offensichtlich ist, dass der Mensch von den ersten Tagen seines Lebens an die Regeln der Kommunikation zu erlernen beginnt, obwohl diese Regeln selbst, … ,ihm kaum jemals bewusst werden." Watzlawick definiert fünf pragmatische Axiome der Kommunikation. Er sucht bewusst den Bezug zur Mathematik, wenngleich einleuchtend ist, dass die Strenge der Mathematik in der Kommunikation nicht gelten kann. Daher spricht Watzlawick auch von "versuchsweise getroffenen Formulierungen". Im dritten Kapitel behandelt Watzlawick Störungen der menschlichen Kommunikation im Hinblick auf die fünf zugrunde liegenden Axiome. Er erläutert Beispiele aus Therapiesitzungen. So sind z.B. Eskalationen in symmetrischen Beziehungen möglich, weil Gleichheit subjektiv anders wahrgenommen wird. Hoimar von Ditfurth hat einst in "So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen" die Rüstungsspirale auf diese Weise erklärt. Ein ununterbrochener Austausch von Mitteilungen kann zu selbsterfüllenden Prophezeiungen führen. Sobald ein bestimmtes Verhalten vom Gesprächspartner erwartet wird, erzwingt man durch eigenes Verhalten genau dieses Verhalten. Ein Highlight bei Watzlawick ist die paradoxe Kommunikation im sechsten Kapitel. Hierzu gehören z.B. die "Sei spontan! - Paradoxie" oder die "unerwartete Schulprüfung des Schulleiters". Das Widersprüchliche ist bei Watzlawick oft schon in den Buchtiteln vorhanden. Er strukturiert Paradoxa und erläutert deren Grundlagen. Wer sich umfassend über Paradoxa und Gödels Unvollständigkeitssätze informieren will, greift auf "Gödel Escher Bach" zurück, ein Buch aus dem Jahre 1979. "Menschliche Kommunikation" ist mehr ein wissenschaftliches und weniger ein unterhaltsames Werk wie z.B. "Anleitung zum Unglücklichsein" oder "Vom Unsinn des Sinns oder Vom Sinn des Unsinns". Das Buch stammt aus den 1960er Jahren, wurde viel kritisiert, aber auch oft zitiert. Es handelt sich um ein Basiswerk, auf dessen Inhalt Watzlawick in anderen Büchern Bezug nimmt. In einer Besprechung kann nur ein kleiner Eindruck von diesem umfassenden Buch vermittelt werden. An Paul Watzlawick kommt nicht vorbei, wer sich mit Kommunikationswissenschaft beschäftigt. Man kennt ihn, man schätzt ihn, man zitiert ihn.

Extrem nachlässige Übersetzung!

Kokopeli aus Berlin am 15.12.2021

Bewertungsnummer: 1623700

Bewertet: eBook (ePUB)

Schon nach den ersten Seiten bekommt man den Eindruck, der Hogrefe-Verlag habe den ursprünglichen Text lediglich durch den Google-Translator gejagt, statt ein vernünftiges Korrektorat vorzunehmen. Ständig mischen sich englische Textschnipsel (if, can, tis) unter den deutschen Text, immer wieder tauchen fehlerhafte Begriffe auf. Das mindert die Lesbarkeit und schadet letztlich den Ausführungen von Beavin, Jackson und Watzlawick.

Extrem nachlässige Übersetzung!

Kokopeli aus Berlin am 15.12.2021
Bewertungsnummer: 1623700
Bewertet: eBook (ePUB)

Schon nach den ersten Seiten bekommt man den Eindruck, der Hogrefe-Verlag habe den ursprünglichen Text lediglich durch den Google-Translator gejagt, statt ein vernünftiges Korrektorat vorzunehmen. Ständig mischen sich englische Textschnipsel (if, can, tis) unter den deutschen Text, immer wieder tauchen fehlerhafte Begriffe auf. Das mindert die Lesbarkeit und schadet letztlich den Ausführungen von Beavin, Jackson und Watzlawick.

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Menschliche Kommunikation

von Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson

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