Produktbild: Hoffnungsland

Hoffnungsland Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2017

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,4 cm

Gewicht

345 g

Auflage

1

Originaltitel

Vonarlandið

Übersetzt von

Anika Wolff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-70721-6

Beschreibung

Rezension

"Voller Sanftheit und mit Liebe zum Leben geschrieben."

Cornelia Kraft, Kulturtipp, Ausgabe 16-17/2017

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2017

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,4 cm

Gewicht

345 g

Auflage

1

Originaltitel

Vonarlandið

Übersetzt von

Anika Wolff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-70721-6

Herstelleradresse

Verlag C.H. Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
Deutschland
Email: info@beck.de
Url: www.beck.de
Telephone: +49 89 381890

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Beeindruckende lebensechte Geschichte

Jennifer am 06.04.2021

Bewertungsnummer: 1009972

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

INHALT Die jungen Isländerinnen Guðfinna und Stefanía entfliehen der ländlichen Enge ihres Heimatdorfs und wagen in Reykjavik einen Neuanfang. Dort gibt es zwar mehr Läden und allerhand zum Amüsieren, doch auch in der isländischen Hauptstadt liegt das Geld nicht auf der Straße. Und gerade als alleinstehende Frau muss man hart arbeiten, um überleben zu können. Daher verdingen sich die Freundinnen Guðfinna und Stefanía abwechselnd als Wäscherinnen oder Kohleträgerinnen. Eines ist klar, so haben sich beide ihr neues Leben jedenfalls nicht vorgestellt. MEINUNG Kristín Steinsdóttirs Roman "Hoffnungsland" erzählt eine dicht verwobene und atmosphärisch fesselnde Geschichte. Die Protagonisten Guðfinna und Stefanía führen Ende des 19. Jahrhunderts in Island ein entbehrungsreiches Leben. Gesellschaftliche und patriarchalische Machtstrukturen engen ihren persönlichen Entfaltungsfreiraum stark ein. Von einer unbeschwerten Jugend können beide nur träumen, denn auch die Flucht in die Großstadt bringt sie nicht weiter. Steinsdóttirs Roman fängt das damalige raue Arbeitsklima frappierend echt ein, was daran liegen mag, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten basiert. So verwundert es den Leser nicht, dass Tristesse, Verzweiflung und Alltagsgrau ca. 2/3 des Plots beherrschen. Hierbei fühlt sich die Autorin sehr versiert in Land und Leute ein und schafft es, die trübe bis deprimierende Grundstimmung der Erzählung durch einzelne Momente des Glücks aufzubrechen. So fungieren Freundschaft und Liebe als unzerstörbare Grundfesten in Zeiten tiefsten Graus. Infolge fühlt man als Leser mit Guðfinna und Stefanía mit und hofft auf ein gutes Endes für beide. Denn so viel sei verraten, die Autorin hat ihrer Geschichte nicht ohne Grund den Titel "Hoffnungsland" gegeben. FAZIT Ein atmosphärisch stimmiger Roman, der den Leser ab der erste Zeile gefangen nimmt und dabei noch einen interessanten Einblick ins isländische Leben gegen Ende des 19. Jh.s gewährt.

Beeindruckende lebensechte Geschichte

Jennifer am 06.04.2021
Bewertungsnummer: 1009972
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

INHALT Die jungen Isländerinnen Guðfinna und Stefanía entfliehen der ländlichen Enge ihres Heimatdorfs und wagen in Reykjavik einen Neuanfang. Dort gibt es zwar mehr Läden und allerhand zum Amüsieren, doch auch in der isländischen Hauptstadt liegt das Geld nicht auf der Straße. Und gerade als alleinstehende Frau muss man hart arbeiten, um überleben zu können. Daher verdingen sich die Freundinnen Guðfinna und Stefanía abwechselnd als Wäscherinnen oder Kohleträgerinnen. Eines ist klar, so haben sich beide ihr neues Leben jedenfalls nicht vorgestellt. MEINUNG Kristín Steinsdóttirs Roman "Hoffnungsland" erzählt eine dicht verwobene und atmosphärisch fesselnde Geschichte. Die Protagonisten Guðfinna und Stefanía führen Ende des 19. Jahrhunderts in Island ein entbehrungsreiches Leben. Gesellschaftliche und patriarchalische Machtstrukturen engen ihren persönlichen Entfaltungsfreiraum stark ein. Von einer unbeschwerten Jugend können beide nur träumen, denn auch die Flucht in die Großstadt bringt sie nicht weiter. Steinsdóttirs Roman fängt das damalige raue Arbeitsklima frappierend echt ein, was daran liegen mag, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten basiert. So verwundert es den Leser nicht, dass Tristesse, Verzweiflung und Alltagsgrau ca. 2/3 des Plots beherrschen. Hierbei fühlt sich die Autorin sehr versiert in Land und Leute ein und schafft es, die trübe bis deprimierende Grundstimmung der Erzählung durch einzelne Momente des Glücks aufzubrechen. So fungieren Freundschaft und Liebe als unzerstörbare Grundfesten in Zeiten tiefsten Graus. Infolge fühlt man als Leser mit Guðfinna und Stefanía mit und hofft auf ein gutes Endes für beide. Denn so viel sei verraten, die Autorin hat ihrer Geschichte nicht ohne Grund den Titel "Hoffnungsland" gegeben. FAZIT Ein atmosphärisch stimmiger Roman, der den Leser ab der erste Zeile gefangen nimmt und dabei noch einen interessanten Einblick ins isländische Leben gegen Ende des 19. Jh.s gewährt.

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Hoffnungsland

von Kristín Steinsdóttir

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Sonja Wachauer

Thalia Ried – Weberzeile

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4/5

Hoffnungsland

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Island Ende 19. Jahrhundert…zwei Frauen schlagen sich gemeinsam durch die widrigen Arbeits- und Lebensumstände zuerst am Land, ziehen dann in die Hauptstadt Reykjavik, wo sie sich ein besseres Leben erhoffen…der Titel ist demnach Programm, der Stil schlicht und einfach, stellenweise karg und kühl…was die prekäre soziale Situation einer alleinstehenden Frau zu dieser Zeit, die harte Arbeit, Landflucht und die gesellschaftlichen Strukturen noch mehr hervorhebt. Ein interessantes Leseerlebnis, da der historische Roman auf wahren Begebenheiten beruht und die großen Themen wie Freundschaft und Liebe, Träume von einem besseren Leben und das Erlangen innerer Stärke bedient! Fazit: absolut lesenswert!
  • Sonja Wachauer
  • Buchhändler/-in

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Hoffnungsland

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Island Ende 19. Jahrhundert…zwei Frauen schlagen sich gemeinsam durch die widrigen Arbeits- und Lebensumstände zuerst am Land, ziehen dann in die Hauptstadt Reykjavik, wo sie sich ein besseres Leben erhoffen…der Titel ist demnach Programm, der Stil schlicht und einfach, stellenweise karg und kühl…was die prekäre soziale Situation einer alleinstehenden Frau zu dieser Zeit, die harte Arbeit, Landflucht und die gesellschaftlichen Strukturen noch mehr hervorhebt. Ein interessantes Leseerlebnis, da der historische Roman auf wahren Begebenheiten beruht und die großen Themen wie Freundschaft und Liebe, Träume von einem besseren Leben und das Erlangen innerer Stärke bedient! Fazit: absolut lesenswert!

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