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Das Erwachen des letzten Menschen Eine philosophische Novelle

11

5,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

56

Maße (L/B/H)

19/12/0,5 cm

Gewicht

70 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7412-9845-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

56

Maße (L/B/H)

19/12/0,5 cm

Gewicht

70 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7412-9845-5

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Eine philosophische Novelle

Bewertung am 04.04.2023

Bewertungsnummer: 1915141

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine bedrückende Stimmung, die in der Handlung geschaffen wurde. Die Welt wurde aufgeteilt, es gibt eine Obere und eine Untere. Die KI hat einen großen Anteil in der Gesellschaft. Die KI erfüllt dem Menschen alle Wünsche, doch der Mensch verkümmert zusehendes und die KI beschließt, dass die Menschen aussterben sollen. Sie sollen sich einfach nicht mehr vermehren. Jedoch geling es einem davon zu kommen. Aber was ist der Sinn des Lebens? Und wie entkommt man der Monotonie? Der Schreibstil war wie bei den anderen Werken von Leveret Pale bemerkenswert, die Geschichte hat sich fesselnd und spannend gelesen. Eine sehr wichtiges Thema, was auch in unserer heutigen Zeit sehr aktuell ist.

Eine philosophische Novelle

Bewertung am 04.04.2023
Bewertungsnummer: 1915141
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine bedrückende Stimmung, die in der Handlung geschaffen wurde. Die Welt wurde aufgeteilt, es gibt eine Obere und eine Untere. Die KI hat einen großen Anteil in der Gesellschaft. Die KI erfüllt dem Menschen alle Wünsche, doch der Mensch verkümmert zusehendes und die KI beschließt, dass die Menschen aussterben sollen. Sie sollen sich einfach nicht mehr vermehren. Jedoch geling es einem davon zu kommen. Aber was ist der Sinn des Lebens? Und wie entkommt man der Monotonie? Der Schreibstil war wie bei den anderen Werken von Leveret Pale bemerkenswert, die Geschichte hat sich fesselnd und spannend gelesen. Eine sehr wichtiges Thema, was auch in unserer heutigen Zeit sehr aktuell ist.

Tolle dystopische Novelle!

Frollein_von_Kunterbunt am 26.09.2018

Bewertungsnummer: 1135676

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seit dem Deutsch LK vor vielen Jahren habe ich keine Novelle mehr gelesen, umso gespannter war ich auf „Das Erwachen des letzten Menschen“, einem kleinen philosophisch geprägtem Werk des Jungautoren Nikodem Skrobisz, der beim Verfassen dieses Werkes gerade einmal 17 Jahre jung war. Umso beeindruckendes ist dieses gerade einmal 53 Seiten umfassende Werk. Worum geht es? Es ist das Jahr 2137. Die Welt ist befriedet und komplett digitalisiert. Das Regieren haben Algorithmen übernommen, das Arbeiten Roboter und die Menschheit tut nichts mehr Nennenswertes, als in ihrem Reichtum zu schwelgen und sich mit Sexrobotern, virtuellen Realitäten und Videospielen zu unterhalten. Abgesehen davon, dass die Gesellschaft in genetischmodifizierte Bürger der Klasse A und normale Bürger der Klasse B gespalten ist, scheint die Welt endlich in einer Utopie angekommen zu sein, inklusive Bedingungslosem Grundeinkommen und einer scheinbar wohlgesinnten K.I.. Zumindest sehen das so die meisten. Edgar jedoch wird depressiv, er verweigert den Konsum von Drogen und Sex und beginnt zu grübeln und seine Gedanken in einem Tagebuch festzuhalten. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas in seinem Leben fehlt. Etwas, das von keiner Maschine oder einem materiellen Gut befriedigt werden kann. Bald realisiert er, dass das, was er sucht, der Sinn des Lebens ist. Dieses kleine Buch erfüllt alle Charakteristika einer Novelle: es ist kurz, in einem Rutsch zu lesen, es gibt einen zentralen Konflikt und einen leidenden Protagonisten. Dieser zentrale Konflikt ist jedoch vielfältig interpretierbar: Existenzialismus spielt hier mit rein, die Frage nach dem Sinn des Lebens, die fortschreitende Digitalisierung und die daraus resultierende Einsamkeit des Menschen. Viele dieser Themen sind bereits heute Teil unseres Alltags und lassen die Gedanken und Gefühle des Protagonisten somit nur noch bedrohlicher entscheiden. Edgars Gedankenwelt kommt leider etwas sprunghaft daher, vergeht doch zwischen Grübelei und vermeintlicher Problemlösung nicht mehr als wenige Zeilen oder Seiten. Auch wenn es in einer Gedankenentwicklung wichtig ist, dass man selbst seine eigenen Ideen auch mal wieder verwirft und sie neu denkt, so lässt die Knappheit des Buches leider keinen Spielraum für einen langfristigen Aufbau von Lösungsansätzen. Auch die wechselhaften Abfolgen zwischen depressiven Phasen und plötzlicher Motivation treten bei Erkrankten so nicht auf und lassen, auch hier der knappen Seitenzahl des Buches geschuldet, die Entwicklung nicht ganz realistisch wirken. Die Handlung jedoch überzeugt, regt zum Nach- und Selbstdenken an und bietet einige äußerst interessante Gedankengänge dar. Der Protagonist steht nicht still, denkt vorwärts, fällt zurück und wirkt auf Grund seiner Unperfektheit und seines Erfahrungsdurstes herrlich sympathisch. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass aus der Novelle ein Roman gemacht würde. Die Geschichte bietet Potential für „mehr“, für ausgereiftere, sich aufbauende Gedankengänge des Protagonisten, für mehr Einblick in die Alltagswelt im Jahr 2137 und ein nicht so abruptes Ende. Der fabelhafte Schreibstil des Autoren und die wunderbaren, langen Schachtelsätze hätten es durchaus zugelassen.

Tolle dystopische Novelle!

Frollein_von_Kunterbunt am 26.09.2018
Bewertungsnummer: 1135676
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seit dem Deutsch LK vor vielen Jahren habe ich keine Novelle mehr gelesen, umso gespannter war ich auf „Das Erwachen des letzten Menschen“, einem kleinen philosophisch geprägtem Werk des Jungautoren Nikodem Skrobisz, der beim Verfassen dieses Werkes gerade einmal 17 Jahre jung war. Umso beeindruckendes ist dieses gerade einmal 53 Seiten umfassende Werk. Worum geht es? Es ist das Jahr 2137. Die Welt ist befriedet und komplett digitalisiert. Das Regieren haben Algorithmen übernommen, das Arbeiten Roboter und die Menschheit tut nichts mehr Nennenswertes, als in ihrem Reichtum zu schwelgen und sich mit Sexrobotern, virtuellen Realitäten und Videospielen zu unterhalten. Abgesehen davon, dass die Gesellschaft in genetischmodifizierte Bürger der Klasse A und normale Bürger der Klasse B gespalten ist, scheint die Welt endlich in einer Utopie angekommen zu sein, inklusive Bedingungslosem Grundeinkommen und einer scheinbar wohlgesinnten K.I.. Zumindest sehen das so die meisten. Edgar jedoch wird depressiv, er verweigert den Konsum von Drogen und Sex und beginnt zu grübeln und seine Gedanken in einem Tagebuch festzuhalten. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas in seinem Leben fehlt. Etwas, das von keiner Maschine oder einem materiellen Gut befriedigt werden kann. Bald realisiert er, dass das, was er sucht, der Sinn des Lebens ist. Dieses kleine Buch erfüllt alle Charakteristika einer Novelle: es ist kurz, in einem Rutsch zu lesen, es gibt einen zentralen Konflikt und einen leidenden Protagonisten. Dieser zentrale Konflikt ist jedoch vielfältig interpretierbar: Existenzialismus spielt hier mit rein, die Frage nach dem Sinn des Lebens, die fortschreitende Digitalisierung und die daraus resultierende Einsamkeit des Menschen. Viele dieser Themen sind bereits heute Teil unseres Alltags und lassen die Gedanken und Gefühle des Protagonisten somit nur noch bedrohlicher entscheiden. Edgars Gedankenwelt kommt leider etwas sprunghaft daher, vergeht doch zwischen Grübelei und vermeintlicher Problemlösung nicht mehr als wenige Zeilen oder Seiten. Auch wenn es in einer Gedankenentwicklung wichtig ist, dass man selbst seine eigenen Ideen auch mal wieder verwirft und sie neu denkt, so lässt die Knappheit des Buches leider keinen Spielraum für einen langfristigen Aufbau von Lösungsansätzen. Auch die wechselhaften Abfolgen zwischen depressiven Phasen und plötzlicher Motivation treten bei Erkrankten so nicht auf und lassen, auch hier der knappen Seitenzahl des Buches geschuldet, die Entwicklung nicht ganz realistisch wirken. Die Handlung jedoch überzeugt, regt zum Nach- und Selbstdenken an und bietet einige äußerst interessante Gedankengänge dar. Der Protagonist steht nicht still, denkt vorwärts, fällt zurück und wirkt auf Grund seiner Unperfektheit und seines Erfahrungsdurstes herrlich sympathisch. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass aus der Novelle ein Roman gemacht würde. Die Geschichte bietet Potential für „mehr“, für ausgereiftere, sich aufbauende Gedankengänge des Protagonisten, für mehr Einblick in die Alltagswelt im Jahr 2137 und ein nicht so abruptes Ende. Der fabelhafte Schreibstil des Autoren und die wunderbaren, langen Schachtelsätze hätten es durchaus zugelassen.

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Das Erwachen des letzten Menschen

von Leveret Pale, Nikodem Skrobisz

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