Produktbild: Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie.

Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie. Ein intimes Gespräch mit Lawrence Grobel

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2017

Abbildungen

mit 12-seitigem schwarzweissen -Bildteil

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Weiß / Seidengrau

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Conversations with Capote

Übersetzt von

Thomas Lindquist

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5961-0

Beschreibung

Rezension

»Truman Capote ist ein Meilenstein in der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts, weswegen sein Werk zu Recht im Zürcher Verlag Kein & Aber neu aufgelegt wird.« Birgit Kawohl, Cruiser, März 2025 Cruiser-Magazin 20250301

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2017

Abbildungen

mit 12-seitigem schwarzweissen -Bildteil

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Weiß / Seidengrau

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Conversations with Capote

Übersetzt von

Thomas Lindquist

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5961-0

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

Klatsch und Tratsch auf höchstem Niveau

Bewertet: eBook (ePUB)

Lawrence Grobel, ein Journalist der bereits einige Interviews mit Prominenten veröffentlicht hat, hat in den frühen 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, mehrere Gespräche mit Truman Capote geführt. Sie bilden die Grundlage für dieses Werk, dass der Kein und Aber Verlag auf Deutsch nun neu veröffentlicht hat. Dabei ist der englische Titel – Conversations with Capote – nicht so aufreißerisch wie der deutsche: Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie. Brisant ist dessen Inhalt allemal, aus dem einfachen Grund, weil Capote ziemlich freizügig über Zeitgenossen herzieht und lästert. Eigentlich möchte man glauben, dass Lawrence, den erfolgreichen amerikanischen Literaten Truman Capote auf seine Liebhaber, seine Drogen und Alkoholabhängigkeit festnagelt. Sicherlich werden auch diese Dinge thematisiert, aber schnell wird klar auf was es der Journalist eigentlich abgesehen hat. Capote erzählt eben nicht nur freimütig aus seinem Leben, sondern auch aus dem Leben von Zeitgenossen, ehemaligen Freunden und Kollegen, so nennt er Hemingway eine Hinterzimmer-Schwuchtel, aber auch Jackie Kennedy – Onassis, Gore Vidal und Norman Mailer bekommen ihr Fett weg. Lawrence erkennt hier seine Chance und beginnt häufig nur noch bestimmte Namen abzufragen und Capote steigt ihm bereitwillig ein und erzählt und erzählt. Manch einer mag nun den Kopf schütteln und sich Fragen, weshalb sich der große amerikanische Literat, für solche Lästereien eigentlich hergibt. Ich unterstelle hier den großen Romancier, der wenn man Gerüchten glauben schenken mag, der eigentliche Schaffer von - To kill a mockingbird - ist, Taktik und Kalkül, und weniger Größenwahn, der ihm sonst immer so unterstellt wurde und wird. Klatsch und Tratsch, vor allem wenn es sich um solchen von Prominenten Menschen handelt, ist wohl ein Element der Unterhaltung die auch heute noch funktioniert. Das hatte der großartige Romancier verstanden, und das hat er auch in seinem unvollendet gebliebenen und posthum erschienenen Roman – Erhörte Gebete – bewiesen. Darin erzählte er pikante und intime Details der Highsociety. Letztere hat ihm empört den Rücken zugewandt und in verstoßen. Wer sich nun mit seinem literarischen Werk auseinandersetzen möchte, dem kann ich nun dieses und alle anderen von ihm wärmsten empfehlen.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

5/5

Klatsch und Tratsch auf höchstem Niveau

Bewertet: eBook (ePUB)

Lawrence Grobel, ein Journalist der bereits einige Interviews mit Prominenten veröffentlicht hat, hat in den frühen 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, mehrere Gespräche mit Truman Capote geführt. Sie bilden die Grundlage für dieses Werk, dass der Kein und Aber Verlag auf Deutsch nun neu veröffentlicht hat. Dabei ist der englische Titel – Conversations with Capote – nicht so aufreißerisch wie der deutsche: Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie. Brisant ist dessen Inhalt allemal, aus dem einfachen Grund, weil Capote ziemlich freizügig über Zeitgenossen herzieht und lästert. Eigentlich möchte man glauben, dass Lawrence, den erfolgreichen amerikanischen Literaten Truman Capote auf seine Liebhaber, seine Drogen und Alkoholabhängigkeit festnagelt. Sicherlich werden auch diese Dinge thematisiert, aber schnell wird klar auf was es der Journalist eigentlich abgesehen hat. Capote erzählt eben nicht nur freimütig aus seinem Leben, sondern auch aus dem Leben von Zeitgenossen, ehemaligen Freunden und Kollegen, so nennt er Hemingway eine Hinterzimmer-Schwuchtel, aber auch Jackie Kennedy – Onassis, Gore Vidal und Norman Mailer bekommen ihr Fett weg. Lawrence erkennt hier seine Chance und beginnt häufig nur noch bestimmte Namen abzufragen und Capote steigt ihm bereitwillig ein und erzählt und erzählt. Manch einer mag nun den Kopf schütteln und sich Fragen, weshalb sich der große amerikanische Literat, für solche Lästereien eigentlich hergibt. Ich unterstelle hier den großen Romancier, der wenn man Gerüchten glauben schenken mag, der eigentliche Schaffer von - To kill a mockingbird - ist, Taktik und Kalkül, und weniger Größenwahn, der ihm sonst immer so unterstellt wurde und wird. Klatsch und Tratsch, vor allem wenn es sich um solchen von Prominenten Menschen handelt, ist wohl ein Element der Unterhaltung die auch heute noch funktioniert. Das hatte der großartige Romancier verstanden, und das hat er auch in seinem unvollendet gebliebenen und posthum erschienenen Roman – Erhörte Gebete – bewiesen. Darin erzählte er pikante und intime Details der Highsociety. Letztere hat ihm empört den Rücken zugewandt und in verstoßen. Wer sich nun mit seinem literarischen Werk auseinandersetzen möchte, dem kann ich nun dieses und alle anderen von ihm wärmsten empfehlen.

Meinung aus der Buchhandlung

Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie.

von Truman Capote

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie.