Hegemon wider Willen? Zur Rolle Deutschlands im Management der europäischen Finanzkrise
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.07.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
47 (Printausgabe)
Dateigröße
481 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668253353
Das Management der europäischen Finanzkrise hat zu einer beispiellosen Abfolge von intergouvernementalen Gipfeln auf höchster politischer Ebene und zu weitreichenden Reformen im Institutionengefüge von EU und Eurozone geführt. Medial wurde dabei oft der Eindruck vermittelt, dass Deutschland aus einer Position der wirtschaftlichen Stärke heraus agiert und die Governance-Strukturen nach seinem Willen geformt hat. Nicht selten wurde die Bundesrepublik dabei auch als Hegemon bezeichnet. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass Deutschland in der Finanzkrise nicht die politische Führungsrolle eingenommen hat, die ihm seine wirtschaftliche Vormachtstellung in Europa erlauben würde und die im Einklang mit der (neo-)realistischen Theorie und dem Konzept eines echten Hegemons stünde. Statt die Lasten einer Führerschaft zu übernehmen, standen - auch aufgrund institutioneller und mentaler Restriktionen - nicht selten eigene politische und wirtschaftliche Interessen im Vordergrund.
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