Dobrudscha Deutsche Siedler zwischen Donau und Schwarzem Meer
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Altersempfehlung
10 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
09.03.2020
Abbildungen
mit zahlreichen farbigen und S.-W. Abbildungen, Übersichtskarte und umfangreichen Registern
Verlag
Deutsches Kulturforum östliches EuropaSeitenzahl
262
Maße (L/B/H)
21,5/16,1/2,3 cm
Gewicht
633 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-936168-73-0
Bereits seit der Antike zogen Menschen durch die Steppen am Schwarzen Meer in Richtung Süden und hinterließen ein Gemisch an Sprachen, Konfessionen und Alltagskultur. Ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. gründeten griechische Seefahrer an der Küste Handelskolonien wie Tomis, das heutige Konstanza, rumänisch Constanţa. Hierher wurde der Dichter Ovid in den ersten beiden Jahrzehnten nach Christus verbannt, als die Dobrudscha unter römischer Herrschaft eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte erlebte.
Nach 500 Jahren unter osmanischer Herrschaft siedelten sich Mitte des 19. Jahrhunderts erste Deutsche aus dem nördlich an die Donau grenzenden Bessarabien, aus dem Gouvernement Cherson, aus Polen, Wolhynien, Galizien und aus dem Kaukasus an – Gründe waren Landknappheit, der Verlust von Privilegien und eine verstärkte Russifizierungspolitik. Heute leben in der Dobrudscha neben über neunzig Prozent Rumänen Tataren, Bulgaren, Türken, Lipowaner, Ukrainer, Griechen, Deutsche und Roma.
Der Historiker Josef Sallanz zeigt in seiner reich bebilderten Darstellung, welche Kulturtraditionen die Landschaft teilweise bis heute prägen.
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