Ein Bund von mächtigen Völkern, Omni genannt, wacht in der Milchstraße über die Entwicklung von Leben und Zivilisationen. Jasper und seine Tochter Jasmin gehören zu den wenigen Auserwählten, die in den Diensten Omnis stehen. Ihr Auftrag führt sie zu dem fernen Planeten Arkonadia. Seit Jahrtausenden stranden dort immer wieder Raumschiffe unter dem Einfluss einer unerklärlichen Raumzeit-Anomalie. Zudem bewirkt das geheimnisvolle Nerox, das alle 453 Jahre auftritt, technologischen Stillstand und stürzt den ganzen Planeten ins Chaos. Niemand kennt den Ursprung des Phänomens. Jasper und Jasmin sollen das Rätsel von Arkonadia lösen und stoßen dabei auf ein Geheimnis, das eine Milliarde Jahre alt ist und auch Omni betrifft …
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Bewertung
aus Mainz
5/5
15.12.2022
Buch (Taschenbuch)
Überragend
Am Anfang hab ich ein wenig gebraucht um mich mit den anspruchsvollen Schreibstill des Autors vertraut zu machen und in die Geschichte rein zu kommen.
Aber dann bin ich nur so über die Seiten geflogen und konnte mich nur schwer von dem Buch trennen.
Die Welt und seine Charaktere sind super dargestellt und sehr detailliert.
Ich fand es toll, dass man verschiedene Erzählperspektiven folgen konnte und so nochmal ein besseres Bild bekommt von allem.
Dies war mein erstes Buch des Autors, aber bestimmt nicht das letzte.
Ich kann das Buch nur mehr als empfehlen auch wenn man vielleicht noch nicht so vertraut ist mir diese Art von Sciencefiction.
Bewertung
5/5
19.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Gelungene Fortsetzung von "Omni"!...
Gelungene Fortsetzung von "Omni"! Jasper und Jasmin werden beauftragt eine Anomalie, die sich aller 453 Jahre über dem Planeten Arkonadia ereignet, zu untersuchen und das Rätsel zu lösen. Spannend, unterhaltsam und ungewöhnlich. Typisch Brandhorst!
Solara300/ Blogger v. Bücher aus dem Feenbrunnen
aus Contwig
5/5
08.04.2018
Buch (Taschenbuch)
Planet Arkonadia und seine Geheimnisse …
Kurzbeschreibung
Im neuesten Auftrag von Omni verschlägt es Jasper mit seiner Tochter Jasmin auf die Reise zu dem weit entfernten Planeten Arkonadia, wo ein seltsames Phänomen untersucht werden muss.
Auf Arkonadia herrscht alle 453 Jahre eine seltsame Anomalie. Die nächste soll schon wieder in Vier Jahren und ein paar Monaten stattfinden, was nicht nur Omni auf den Plan ruft.
Auch die Bewohner des Planeten rüsten sich für das Nerox und bereiten sich vor.
Cover
Das Cover gefällt mir mit den Weiten des Alls und dem Raumschiff, das zu seinen Erkundigungen unterwegs ist.
Für mich wieder ein passende Eyecatcher.
Schreibstil
Der Autor Andreas Brandhorst hat hier eine wundervolle Story verfasst, die an Omni anschließt und doch ein separater Roman an sich ist.
Man trifft hier wieder auf alte Bekannte wie zum Beispiel Jasper und seine Tochter Jamin, die von Omni rekrutiert wurden und nun im Auftrag für sie herumreisen.
Jasmin ist mit ihrer Empathischen Kraft sehr viel stärker geworden und ist bei den laufenden Ermittlungen im Fall von dem Planeten Arkonadia eine Hilfe.
Die Protas haben sich weiter entwickelt seit Omni und das gefällt mir, das man mit ihrer ganz eigenen Charakteristika und den verschiedenen Perspektiven wird in ein Abenteuer mitgenommen wird, das viel größer ist als am Anfang gedacht.
Ich muss sagen ich freu mich jetzt auf die Tiefe der Zeit, die im Text erwähnt wird.
Meinung
Planet Arkonadia und seine Geheimnisse …
Genau dort befinden wir uns auf dem Planeten Arkonadia, auf der Zirzo der Werkzeugmacher lebt und arbeitet.
Bei einem unerwarteten Besuch von General Tailos, soll er ihm ein Werkzeug erschaffen das seinem Sohn Lotin hilft ins Nerox zu gelangen und so der nächste Herrscher zu werden.
Zirzo weiß das er dieses Angebot des Generals der für seine Launen bekannt ist nicht ablehnen kann und macht sich mit seiner Tochter Alonna auf den Weg.
Was ihn erwartet ist aber nicht nur das der General und sein Sohn mehr zu wissen scheinen von dem Orakel Tingla, sondern das dem Trupp schon jede Menge Verfolger auf den Fersen sind.
In der Zwischenzeit ist auch Omni damit beschäftigt Jasper und Jasmin auf den Fall anzusetzen. Denn diese Anomalie auf Arkonadia scheint älter zu sein als alles Dagewesene und zwar Milliarden Jahre alt.
Was es ist und was es demjenigen für Macht gibt, der es schafft hinein und wieder lebend hinauszukommen ist allerdings noch nicht geklärt.
Für mich sehr interessant was auf Arkonadia und seinen Bewohner für ein Unmut herrscht. Hier spielen nicht nur die Machtverhältnisse eine Rolle, sondern auch die einzelnen Schicksale die einen nicht nur interessieren sondern auch die Stimmung und die Welt einfangen konnten.
Fazit
Eine gelungen Geschichte die überzeugt!
Eine Anomalie, ein Planet der dieses Geheimnis hütet und die Frage nach dem Warum führen verschiedene Protas zu einem Finale zusammen.
5 von 5 Sternen
Bücherhöhlenkobold
5/5
20.06.2017
Buch (Taschenbuch)
Intelligenter Science-Fiction-Roman und eine starke Fortsetzung von Omni
Kurzbeschreibung
Der ferne Planet Arkonadia, vier Jahre und sechs Monate vor Beginn einer neuen Ära. Werkzeugmacher Zirzo begibt sich nicht ganz freiwillig auf eine lange und beschwerliche Reise in den Süden des Planeten. Unterwegs soll er ein Werkzeug schaffen - das Beste das er je gemacht hat - um dem Sohn des mächtigen General Tailos Zugang zum “Nerox” zu ermöglichen. Das Nerox, eine Anomalie die alle 453 Jahre auf Arkonadia erscheint und damit eine neue Ära einleitet, verspricht große Macht und die Herrschaft über den gesamten Planeten. Aber der Weg zum Zentrum des Nerox ist mit tödlichen Fallen gespickt und nur das perfekte Werkzeug aus Zirzos begabten Händen, kann Tailos’ despotischen Spross zum Ziel bringen und ihm helfen, sich gegen zahllose Konkurrenten durchzusetzen.
Währenddessen erhalten am anderen Ende der Galaxie Jasper und Jasmin, die seit kurzem Reisende im Dienst von Omni sind, endlich ihren ersten großen Auftrag. Omni, das als Bund der Superzivilisationen über die Milchstraße wacht, schickt die beiden nach Arkonadia, wo sie das Nerox erforschen und sein Geheimnis entschlüsseln sollen.
Der Auftrag ist heikel, nicht nur weil die beiden Reisenden auf dem fernen Planeten von Omnis Einfluss abgeschnitten sind. Für Jasmin ist die Reise zudem eine Bewährungsprobe. Versagt sie auf Arkonadia, wird sie Omni verlassen müssen und damit auch ihren Vater Jasper.
Cover
Ein ansprechend gestaltetes Cover, das aber so gut wie gar nichts verrät, dem des Vorgängerromans “Omni” recht ähnlich. Dieses hier ist allerdings in harmonischen Blautönen gehalten, im Hintergrund ist ein naher Planet zu erkennen, davor schwebt ein Raumschiff. Gefällt mir sehr gut.
Schreibstil
Wie schon im Vorgänger “Omni” überzeugt mich Andreas Brandhorst mit seinem fantasiereichen, bildhaften Schreibstil. Auch im “Arkonadia Rätsel” ist die Wortwahl häufig anspruchsvoll und klingt wissenschaftlich, dabei werden Details aber in ansprechenden, kleinen Portionen geliefert, so dass ich nicht den Anschluss verliere. Alles ist gut verständlich und trotz vieler Informationen bleibt der Lesefluss immer erhalten.
Verschiedene Erzählperspektiven ermöglichen dem Leser von Anfang an unterschiedliche Standpunkte kennenzulernen und die Komplexität der hintergründigen Thematik zu erfassen.
Zu Beginn hilft eine knappe Einleitung, die Erinnerung an den ersten Band aufzufrischen bzw. den Leser, der “Omni” nicht kennt, auf den aktuellen Stand zu bringen. Im Anhang finden sich Glossar, Chronologie und ein paar weitere hilfreiche Informationen.
Meinung
Da ich vom Vorgängerroman “Omni” sehr begeistert war, hatte ich an “Das Arkonadia-Rätsel” natürlich schon recht hohe Erwartungen. Ganz wie ich es erwartet und mir erhofft hatte, begleitet der Leser Jasper und Jasmin auf einem großen Auftrag für Omni. Und das war auch schon alles, was ich “vorhersehen” konnte.
Ganz anders als erwartet verfügen die beiden Reisenden nämlich nicht über die grenzenlose Macht Omnis, sondern sind mehr oder weniger auf sich gestellt. Ohne nennenswerte “Superkräfte” ausgestattet, werden nun Persönlichkeit und Fähigkeiten der Hauptfiguren auf die Probe gestellt, was dem Leser einen tieferen Einblick in ihren Charakter und ihre “menschlichen” Qualitäten ermöglicht.
Die insgesamte Vorstellung der Hauptfiguren ist recht knapp gehalten, ebenso wie Schilderungen der Vorgeschichte. Das gefällt mir ausgesprochen gut, ich hasse es nämlich, wenn mir in einer Fortsetzung noch einmal über gefühlte 100 Seiten der gesamte erste Teil erzählt wird. Den habe ich schließlich schon gelesen und wer das nicht tun will, muss eben damit rechnen, ein paar Details zu verpassen.
Es ist übrigens keinesfalls notwendig den Vorgänger zu lesen um “Das Arkonadia-Rätsel” verstehen zu können, denn der Roman ist in sich abgeschlossen. Empfehlen würde ich es allerdings nicht, den ersten Teil auszulassen, denn “Omni” ist ein hervorragender Roman und die Fortsetzung macht ganz sicher mehr Spaß wenn man Jasmin und Jasper schon im Detail kennengelernt hat.
Die weiteren Figuren sind interessant und vielschichtig, die meisten von ihnen auch schwer zu durchschauen, was Schubladendenken wie “Gut und Böse” erfreulich schwer macht. Ich erinnere mich, dass ich die Figuren in “Omni” als “leicht stereotyp” empfunden habe, was mir angesichts der umfangreichen “neuen Welt” , die ich beim Lesen kennengelernt habe, genau richtig erschien, um einen leichten Einstieg zu finden und mich in die Protagonisten einfühlen zu können. Jetzt, da ich das “Omniversum” kenne und seine Spielregeln soweit begriffen habe, war es eine Freude, all die unberechenbaren, teilweise ziemlich verrückten, Figuren kennenzulernen und die Weiterentwicklung der Protagonisten zu beobachten.
Die Schauplätze sind zum Großteil auf dem Planeten Arkonadia angesiedelt, wo verschiedenartige Spezies unterschiedlicher Entwicklungsstufen zusammenleben. Die ethnische Vielfalt, aber auch die dadurch entstehenden politischen und kulturellen Unstimmigkeiten, sorgen dafür, dass Arkonadia eine vielseitige Welt ist und die eine oder andere Überraschung bereithält. Trotzdem geht der Autor noch weiter und baut einige interessante, surreal anmutende Gegebenheiten ein, die mich vollends aus den Socken hauen. (Jedweder Versuch, hier eine angemessenere Wortwahl zu finden ist leider fehlgeschlagen, als sei’s drum ;) )
Was ich an den Romanen von Andreas Brandhorst inzwischen zu schätzen gelernt habe, ist die Ausgewogenheit zwischen Action/Spannung und inhaltlicher Tiefe. Noch mehr als “Omni” befasst sich “Das Arkonadia-Rätsel” auch mit ethischen Fragestellungen und moralischen Dilemmata, die sich durchaus auch im “wahren Leben” finden lassen. Als relativer Neuling in der Science-Fiction-Literatur hatte ich nicht viel mehr als “Rumballern auf böse Aliens” erwartet und freue mich, dass ich mich geirrt habe :)
Alles in allem gefällt mir “Das Arkonadia-Rätsel” noch ein klitzekleines bisschen besser als Omni und ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung!
hopesuniverse
5/5
06.06.2017
Buch (Taschenbuch)
Als ich gesehen habe, das ein…
Als ich gesehen habe, das ein weiteres Buch aus dem Omniversum erschienen ist, musste ich es natürlich gleich Anfragen. Als das Buch dann bei mir ankam, habe ich gleich angefangen es zu lesen. Was ich richtig cool fand -was ich gleich mal am Anfangen erwähnen muss- ist papego. Eine App, mit der du einfach die ersten Zeilen eines Kapitels abfotografieren und dann imageein Teil des Buchs auf deinem Handy einfach weiter lesen kannst. (Ich weiß leider nicht, bei welchen Büchern das alles geht, einfach schauen, auf welchem Buch der Sticker von papego drauf ist.) Dank dieser App, musste ich nicht ständig das Buch mit nehmen und konnte ganz einfach an meinem Handy -das ich eh immer dabei habe- weiterlesen. Jetzt aber zum Buch. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten hinein zu finden. Es war etwas langatmig, aber das hat sich schnell geändert. Es wurde super spannend. A. Brandhorst hat es wieder geschafft, mich richtig an sein Werk zu fesseln. Die häufigen Sichtwechsel haben mich zuerst etwas gestört, sorgten aber für Abwechslung und machten das Buch schlussendlich doch spannender und sorgten auch dafür, dass ich immer wieder weiterlesen wollte. Es gab drei verschiedene Sichten, einmal von Jaspers Sicht, von Jasmins Sicht und von Zirzos Sicht aus. Ich kann leider nicht sagen, welche Sicht mit nun am besten gefallen hat, da es bei allen drei eher „langweiligere“ Stellen und super spannende, interessante Stellen gab. Wer mir von den Charakteren jedoch am schnellsten ans Herz gewachsen war, war Zirzo, der alte Werkzeugmacher. Warum, weiß ich nicht genau, er war mir am sympathischsten. Er ist sehr alt und an schleichendem Fieber erkrankt, da er viel mit Supra arbeitete. Er ist aber dennoch stark, überlebt trotz seines Alters, seiner Krankheit und all den schweren Hindernissen, die in seinem Leben auf ihn gewartet hatten. Was mit ihm und den Reisenden in Diensten von Omni nun am Ende des Buchs geschieht, verrate ich jedoch nicht. Wenn ihr neugierig seid, lest es selbst. Das Buch kann ich wirklich nur jedem Empfehlen, der gerne in ferne Welten reist und spannende Abenteuer erleben möchte.
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