Produktbild: Juridismus

Juridismus Konturen einer kritischen Theorie des Rechts

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

342

Maße (L/B/H)

17,4/10,6/2,1 cm

Gewicht

216 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29812-1

Beschreibung

Rezension

»Die Studie ist dafür zu loben, wie sie ältere Theoriesprachen ... in eine aktuelle Theoriesprache übersetzt. Sie ist klar und schlüssig aufgebaut und verbindet und integriert unterschiedliche Theoriestränge.« Dr. Wolfgang Hellmich ARSP Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 20210301

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

342

Maße (L/B/H)

17,4/10,6/2,1 cm

Gewicht

216 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29812-1

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Produktbild: Juridismus
  • Einleitung: Entsetzlich rechtschaffen

    I. Juridismus – eine Annäherung mit Hegel

    1. »Äußerlichkeit des Einsseins«. Juridismus als Trennung

    1.1 Die Sozialität menschlicher Subjektivität

    1.2 Die Dissoziationseffekte des abstrakten Rechts

    1.3 Was heißt Versöhnung? Hegel’sche Therapieempfehlungen

    2. »Hassende Strenge der Pflichtgemäßheit«. Gesetzeskritik und Antisemitismus im Geist des Christentums

    2.1 Leere, Formalität, Imperativität: Das Judentum als Manifestation eines kantischen Juridismus

    2.2 Liebe, Vergebung, Versöhnung: Das frühe Christentum als Manifestation der Hegel’schen Sittlichkeit

    2.3 Entsetzlich liebevoll: Das Scheitern der christlichen Juridismuskritik

    3. Erpresste Versöhnung (Kritik der Juridismuskritik)

    3.1 »Then must the Jew be merciful«. Christliche Juridismuskritik in Shakespeares Der Kaufmann von Venedig

    3.2 »I’m arrogant because I forgive people?« Pathologien der Vergebung in Lars von Triers Dogville

    3.3 »Kriminelle Verwegenheit«. Juridismuskritik als politische Paralysierung in E. L. Doctorows Ragtime

    3.4 Wie ist eine kritische Theorie des Rechts (noch) möglich?

    4. »Prosa des Lebens«: Der römische Geist und das Prinzip der Rechtspersonalität in den Vorlesungen zur Philosophie der Geschichte

    4.1 Integration durch Entzweiung. Die Neufassung der Sozialität als Sittlichkeit im Naturrechtsaufsatz

    4.2 Abstraktheit, Privatheit, Universalismus: Rom als Gründungsstätte der Rechtssubjektivität

    4.3 Rechtspersonalität als abstrakte Freiheit und konkrete Unfreiheit

    4.4 Der Zusammenhang von Atomismus und Despotismus

    5. »Dogmatismus« und »Langeweile«: Das kommunikative Defizit der Rechtssubjektivität in der Phänomenologie des Geistes

    5.1 Der Stoizismus des Rechtssubjekts

    5.2 Der Skeptizismus des Rechtssubjekts

    5.3 Ironien der rechtlichen Subjektivierung

    6. Zwischenfazit: Hegels Depotenzierung des Rechts und der Rechtskritik

    II. Genealogische Radikalisierungen: Marx und Nietzsche

    7. »Isolierte, auf sich zurückgezogene Monaden«. Marx’ politische Kritik der Absonderung

    7.1 Das Trennende des Rechts

    7.2 Das Zusammenführende des Kommunismus

    8. »Bleiernes Missbehagen« und »stolzes Wissen«. Nietzsches Genealogie der unterwerfend-unterworfenen Rechtssubjektivität

    8.1 Noch einmal: Rom als Gründungsstätte der Rechtssubjektivität

    8.2 Das unterwerfend-unterworfene Rechtssubjekt

    8.3 Die Doppelgestalt der juridischen Affektstruktur

    8.4 Die Transgression der Rechtssubjektivität

    9. Zwischenfazit: Genealogische Repotenzierung der Rechtskritik – und des Rechts

    III. Postjuridische Politik und Ethik

    10. »Juristische Weltanschauung«. Vom Dilemma der Verrechtlichung zum Paradox der Rechte bei Habermas, Honneth und Brown

    10.1 Verrechtlichung als Kolonisierung (Habermas)

    10.2 Verrechtlichung als Verabsolutierung (Honneth)

    10.3 Verrechtlichung als politisches Paradox (Brown)

    11. »Grunzen, wühlen, grinsen«. Gilles Deleuze’ postjuridische Ethik

    11.1 Das Gericht gegen das Leben

    11.2 Illegale Existenzweisen

    11.3 Das Recht des Lebens

    12. Zwischenfazit: Exodus – Politik und Ethik jenseits des Rechts

    IV. Postjuridisches Recht

    13. Das »menschliche Dasein« des Gesetzes

    13.1 Was heißt »menschlich«?

    13.2 Das Recht der Sozialität

    13.3 Die Sozialität des Rechts I: Die Vermittlung des Willens

    13.4 Die Sozialität des Rechts II: Die Gemeinschaft der Interpret*innen

    13.5 Die Sozialität des Rechts III: Recht als anlockende Einladung

    14. Zwischenfazit: »Menschliches« Recht schaffen

    15. Schluss: Anders als entsetzlich