Produktbild: "Ich habe die Wolken von oben und unten gesehen"

"Ich habe die Wolken von oben und unten gesehen" Die Berge, das Wetter, mein Leben

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.10.2016

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

7355 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783702235666

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.10.2016

Verlag

Tyrolia

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240 (Printausgabe)

Dateigröße

7355 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783702235666

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  • Bewertung

    aus Tulfes

    5/5

    24.11.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Biographie über einen „Schönwetterguru“ und „Sturmpropheten“

    Vor vielen Jahren saß ich in einem Lawinenkurs von Karl Gabl und schon damals beeindruckten mich sein Wissen, seine Erfahrenheit am Berg und seine Leidenschaft für den Alpinismus. Sein Resümee nach vielen eingebrachten Beispielen bereits damals: Selbst jahrzehntelange Erfahrung, umfangreiches Wissen, Können und große Vorsicht sind letztlich kein Garant für absolute Sicherheit in den Bergen. Diese seine Worte begleiteten mich als ständige leise Mahnung, in den Bergen achtsam zu bleiben. Auch in diesem Buch weist er auf die Schwierigkeit von Prognosen zu Vorgängen in der Natur hin und wird doch oder vielleicht auch gerade deshalb von vielen als "Wettergott" bezeichnet. Karl Gabl, einer der bekanntesten Expeditions-Meteorologen, jahrzehntelanger Leiter der Wetterdienststelle in Innsbruck, geprüfter Berg- und Skiführer, erfahrener Bergsteiger und leidenschaftlicher Alpinist, schildert in diesem Buch Stationen seines mittlerweile bereits 70-jährigen Lebens. Dabei kann man als Leser nur über die Fülle und den Reichtum der gemachten Erfahrungen staunen. Er erzählt in chronologischer Reihenfolge, mit den Kindheitserfahrungen beginnend und in insgesamt 20 Kapiteln von Klettererlebnissen, Erfahrungen am Berg und mit Bergsteigern, Schicksalsschlägen und Glücksmomenten. Sein Buch liest sich leicht und locker, die großen Passagen kommen eher auf leisen Sohlen daher. So etwa, als er von einer vierköpfigen Familie berichtet, die sich im Herbst in den Südtiroler Bergen verirrt und erst im Frühjahr entdeckt wird – eng umklammert, um der Kälte zu trotzen. Solche Textstellen berühren sehr und bleiben im Gedächtnis. So auch seine Ausführungen zum furchtbaren Lawinenunglück in Galtür: „Es schien, als ob es nicht mehr zu schneien aufhören würde“. Es sind solche Sätze, die bei mir als Leserin sofort das Bild der zunächst herrlichen weißen Pracht in jenem Februar 1999 heraufbeschwören, nach tagelangem Schneefall aber auch der angespannten Stille und besorgten Blicke, der Unruhe und der Angst. Anhand dieser und unzähliger anderer Ereignisse beschreibt Karl Gabl ein Stück Regionalgeschichte. Momente, die für viele von uns alltäglich (Föhntage im Inntal), spannend (WM Arlberg), aufwühlend (Lawienenabgang Jamtalhütte) oder auch einfach nur furchtbar waren (eben besagter Lawinenwinter 1999). Er bringt damit auf den Punkt, was für Menschen, die wir in den Alpen leben, so vertraut und dennoch so erschreckend ist: Das Leben und der Tod in den Bergen, sie gehören zusammen. Dazwischen erzählt der Autor von Erlebnissen am Berg, in Südamerika, den Alpen, mit 66 Jahren schließlich auf einem Siebentausender in Nepal. Aber auch von persönlichen Verlusten und Schicksalsschlägen. Aufgelockert wird dieses Buch durch die vielen eingeschobenen und humorigen Beiträge von Berggefährten und Freunden Karl Gabls, wie etwa Simone Moro oder Ralf Dujmovits. Was nach Lesen dieses Buches bleibt? Der Eindruck, dass wir Karl Gabl viel zu verdanken haben, insbesondere im Bereich der alpinen Meteorologie und der Unfallprävention in den Bergen. Und: Karl Gabl scheint mit seinem Kopf und auch seinem Herz oft in sehr hohen Gefilden zu schweben, mit seinen beiden Füße steht er aber offenbar fest und sicher auf dem Boden und ist trotz seiner Verdienste doch ein sehr bescheidener Mensch geblieben.

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