Produktbild: Ascheland

Ascheland Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.10.2016

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

204 (Printausgabe)

Dateigröße

403 KB

Auflage

1. Originalausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

9783862824519

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.10.2016

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

204 (Printausgabe)

Dateigröße

403 KB

Auflage

1. Originalausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

9783862824519

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  • Der Büchernarr (Frank)

    aus Köln

    4/5

    28.01.2017

    eBook (ePUB)

    Unerwartet und erfrischend anders

    Die Dystopie Ascheland ist anders. In vielerlei Hinsicht. Sie ist so anders, dass der Leser durchaus eine gewisse Bereitschaft mitbringen muss, um sich darauf einzulassen. Es fängt zum Beispiel mit der Erzählperspektive an. Die Erde, wie wir sie kennen, wird in naher Zukunft von einer Katastrophe heimgesucht. Was genau das Ende so vieler Menschen verursachte, bleibt weitestgehend im Dunkeln und spielt im Großen und Ganzen für diese Geschichte eine untergeordnete Rolle. Nun wechselt die Perspektive aus dem erzählerischen Hier und Jetzt mit der Vergangenheit. Im Fokus bleibt dabei immer der (ehemalige) Zoowärter Zacharias Brandt. Allerdings wird das Hier und Jetzt aus der Ich-Perspektive erzählt, vergangene Zeiten kurz vor und nach der Katastrophe aus der Sicht der dritten Person. Das ist sehr interessant und bietet einen erzählerischen Gestaltungsspielraum, den der Autor durchaus zu nutzen weiß. ### Verortungen ### Verortet ist die Geschichte in Deutschland, was ich durchaus lobenswert finde, denn die meisten Plots werden heutzutage zu unrecht nach Nordamerika verlegt. Dabei spielt die Örtlichkeit für Ascheland genauso wenig eine Relevanz wie die Ursache der Katastrophe. Sie hätte an jedem Fleckchen der Erde funktioniert. Neben der wechselnden Erzählperspektive ist der Sprachstil eine weitere Besonderheit dieses Werks. Gerade wenn aus der Ich-Perspektive erzählt wird, werden die Sätze in einem kurzen Stakkato dem Leser vor die Füße geworfen. Ein Stil, an ich mich durchaus gewöhnen musste. Als ich es dann getan habe, fand ich durchaus Gefallen daran. Dieser Erzählstil führt allerdings dazu, dass die Geschichte ebenso nebulös anfängt wie diese Rezension. Bisher weiß der Rezensionsleser vermutlich noch nicht, worum es in dieser Geschichte überhaupt geht. Eben so erging es mir über weite Strecken der ersten Hälfte. ### Handlung vs. Philosophie ### Wie schon erwähnt, dreht sich alles um den Zoowärter Zacharias, der nach der Katastrophe die Tiere des Zoos der neuen Freiheit übergeben hat und sich selbst einer Tüpfelhyäne als Begleiter annimmt, die er im Zoo groß geworden ist. Dieses ungleiche Paar zieht nun durch die Lande. Er selbst gilt als "Der Kindermacher", denn es scheint so, als wäre er der einzige männliche Überlebende, der Kinder zeugen kann. Das Hauptaugenmerk - vor allem am Anfang der Geschichte - liegt aber in dem philosophischen Grundgedanken, ob die Menschheit sich nicht selbst zugrunde richtet und ob es überhaupt gerechtfertigt ist, Kinder in die Welt zu setzen (auch ohne Katastrophe). Im Rahmen der Geschichte findet sich der Leser so oft mit dem Widerspruch konfrontiert, dass Zacharias ohne Hoffnung umherzieht, während er selbst aber bei anderen als der Hoffnungsträger auftritt. ### Offene Fragen ### Viele Fragen, die das Buch aufwirft, bleiben unbeantwortet. Nicht nur die Katastrophe selbst bleibt im Dunklen, auch vieles, was danach passiert, wird bestenfalls angedeutet und erscheint widersprüchlich. Auf die zentrale Frage hingegen findet sich eine Antwort, die ich als sehr stimmig empfunden habe. ### Fazit ### Es ist tatsächlich ein anderes Buch. Etwas eigensinnig erzählt, am Ende dann aber doch (erstaunlicherweise) mit einer eindeutigen Message. Mit einer Botschaft, die der Leser vielleicht so nicht erwartet hätte. Es ist sicherlich ein Buch, auf das sich der Leser in gewisser Weise einlassen muss. Er muss akzeptieren, dass bestimmte Aspekte des Plots im Dunklen bleiben werden. Es ist keine action- und spannungsgeladene Dystopie, sondern vielmehr ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Ist der Leser dazu bereit und geht dieses Werk nicht mit den falschen Erwartungen an, wird er sicherlich nicht enttäuscht werden.

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