More Letters of Note
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Shaun Usher

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Briefe für die Ewigkeit

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ab 13,95 €
Gebundenes Buch

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ab 36,00 €

Beschreibung

Details

Gesprochen von

Atze Schröder + weitere

Spieldauer

3 Stunden und 49 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.10.2016

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

3 Stunden und 49 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.10.2016

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

50

Verlag

Random House Audio

Originaltitel

More Letters of Note (Canongate)

Sprache

Deutsch

EAN

9783837136128

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Bewertung am 23.07.2021

Bewertungsnummer: 1537908

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viele postialische Goldstücke (passend dazu das elegante goldene Cover) sind in diesem tollen Buch gesammelt und laden ein, bekannte Menschen sehr persönlich durch ihre geschriebenen Briefe kennenzulernen: Albert Camus schreibt eine Hommage auf seine Mutter. Janis Joplin freut sich euphorisch, dass Paul McCartney eines ihrer Konzerte besucht. Jane Austen berichtet ihrer Schwestern angeregt von einem Ball. Es gibt lustige und ernste Briefe, Alltagsberichte und die Schilderung wichtiger Ereignisse. Ein so vielfältiges Buch, das dazu verführt, immer wieder reinzulesen.
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Bewertung am 23.07.2021
Bewertungsnummer: 1537908
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viele postialische Goldstücke (passend dazu das elegante goldene Cover) sind in diesem tollen Buch gesammelt und laden ein, bekannte Menschen sehr persönlich durch ihre geschriebenen Briefe kennenzulernen: Albert Camus schreibt eine Hommage auf seine Mutter. Janis Joplin freut sich euphorisch, dass Paul McCartney eines ihrer Konzerte besucht. Jane Austen berichtet ihrer Schwestern angeregt von einem Ball. Es gibt lustige und ernste Briefe, Alltagsberichte und die Schilderung wichtiger Ereignisse. Ein so vielfältiges Buch, das dazu verführt, immer wieder reinzulesen.

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MORE LETTERS OF NOTE - Shaun Ushers zweite Zusammenstellung faszinierender Briefe in optisch überzeugender Aufbereitung

j.h. aus Berlin am 31.10.2016

Bewertungsnummer: 978997

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was wären wir ohne Briefe? Oder besser: Was waren wir ohne Briefe? Denn deren Verbreitung ist nun einmal – vorsichtig gesagt – rückläufig. E-Mails oder gar Messages via Facebook oder WhatsApp werden eher selten ausgedruckt und archiviert. Vieles wird so verloren gehen, was früher erhalten blieb und uns so noch heute erfreuen oder berühren kann. Was gab es alles für Briefe: Liebesbriefe, Abschiedsbriefe, Brandbriefe, Mitteilungen von historischem Rang oder auch gar Bösartiges: Papier ist bekanntlich geduldig. Nur haben die meisten Briefe oder Mitteilungen keinerlei bleibenden Wert und landen früher oder später zielgerichtet in der runden Ablage ... Nach dem überragenden Erfolg seines opulenten Buches LETTERS OF NOTE hat sich Autor Shaun Usher erneut des Phänomens der besonderen Briefe angenommen. Seine Funde faszinieren den Leser in ihrer Vielschichtigkeit und geben manchen Anlass zum Nachdenken wie zum Schmunzeln. 122 Briefe sind in dem zweiten schweren Band optisch virtuos zusammengestellt - illustriert mit Reprints, Illustrationen oder einem Porträt des Erstellers. In der Randspalte werden der Briefschreiber und dessen Intention kurz vorgestellt. Brief 001 ist das leicht vergiftete Dankeschön (2014) von Comiczeichner Robert Crumb für die Übersendung der neuen Platte des Free-Jazz-Saxofonisten Mats Gustafsson und die abschließende Nr. 122 der anrührende Bericht eines englischen Captains über die weihnachtliche Waffenruhe am 24.12.1914 an seine Frau. Crumbs Brief von 2014 ist auch der aktuellste. Das älteste Exponat ist ein Totenbrief (etwa 2000 v. Chr.), der als Schrift auf einer Terracotta-Schale erhalten blieb. Während sich Aldous Huxley (011) in seinem Brief von 1949 an George Orwell anerkennend über dessen Werk "1984" äußerte, hat William Burroughs (046) 1970 an Truman Capotes Werk ("Als Autor sind Sie erledigt. Ende der Durchsage.") spürbar wenig Gefallen gefunden. Immerhin wahrte er noch etwas Höflichkeit, was man von Hunter S. Thompson (068) als RollingStones-Redakteur im Brief (1973) an Anthony Burgess eher nicht sagen kann: "Halten Sie uns für einen Haufen gehirnamputierter Eidechsen? Für reiche Unterweltler? Für dilettantische Diebe? Sie fauler S***anzlutscher." Das man Absagen auch dezenter formulieren kann, zeigt Brian Doyle (014) im seit 2012 verwendeten Standard-Absagebrief des PortlandMagazin: "Vielen Dank für Ihre wunderbare und geistreiche Einsendung. Bedauerlicherweise können wir diese jedoch nicht in unserem Magazin abdrucken. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Das Wetter ist scheußlich. Wir haben Rückenschmerzen. …" Natürlich drehen sich viele Briefe eher um Persönliches - und die Liebe im Besonderen. Noel Coward (164) tröstete seine langjährige enge Freundin Marlene Dietrich 1956 über Liebeskummer. Richard Burton (024) nimmt 1973 mit "Na gut, mein Pummelchen. Bei Gott, Du bist weg!" Abschied von Liz Taylor – wobei auf die Scheidung eine weitere Hochzeit folgte. Eine eigenartige Liebeserklärung sandte Felicia Bernstein (092) ein Jahr nach der Hochzeit 1952 an Leonard: "Du bist homosexuell und wirst dich womöglich nie ändern." Doch erst Felicias Tod trennte das Paar 1978. An ihr ungeborenes Kind ("in elf Wochen wirst du bereit sein") schrieb 1941 die amerikanische Soziologin Jessie Bernard (026). Der spätere CIA-Direktor Richard Helms (063) grüßte 1945 seine Familie mit Original-Hitler-Briefpapier vom Obersalzberg. Und nahezu euphorisch fiel 1967 David Bowies Reaktion (054) auf seinen ersten amerikanischen Fan-Brief aus. Dramatisch hingegen sind der Abschiedsbrief des 1953 wegen Spionage in Amerika hingerichteten Ehepaars Ethel und Julius Rosenberg (075) an seine beiden Söhne oder jener der in einem kommunistischen Schauprozess 1950 in Prag zum Tode verurteilten Milada Horáková (118) an ihre Tochter. Auch Che Guevara (116) verfasste um 1965 sicherheitshalber einen Abschiedsbrief an seine fünf Kinder und wünscht, sie mögen gute Revolutionäre werden. Der HEYNE VERLAG veröffentlicht das Werk erfreulich schnell in deutscher Ausgabe, an der 35 Übersetzer unter Leitung der Redakteure Kristof Kurz und Markus Naegele mitwirkten. Ein Buch zum Stöbern und Staunen - und auf jeden Fall ein toller Geschenktipp! Abschließend für alle Angestellten noch interne Memos von 1978 (030) des CEO der Tiger Oil Company, die in Zeiten der "Political Correctness" so wohl nicht mehr möglich wären: "Geschwätz und Tratsch zwischen den Mitarbeitern in diesen Büros führt zu fristloser Kündigung." Oder: "Ich fluche, aber da ich der Eigentümer dieses Unternehmens bin, ist das mein Privileg, und dieses Privileg sollte nicht auf andere Angestellte ausgedehnt werden." Und noch besser: "Die Möbel in diesen Büros sind teuer: LEGEN SIE NICHT IHRE FÜSSE DARAUF AB!! Ich bezahle Sie fürs Arbeiten – und nicht dafür, dass sie mit den Füßen auf dem Schreibtisch in Ihrem Bürostuhl lümmeln."
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MORE LETTERS OF NOTE - Shaun Ushers zweite Zusammenstellung faszinierender Briefe in optisch überzeugender Aufbereitung

j.h. aus Berlin am 31.10.2016
Bewertungsnummer: 978997
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was wären wir ohne Briefe? Oder besser: Was waren wir ohne Briefe? Denn deren Verbreitung ist nun einmal – vorsichtig gesagt – rückläufig. E-Mails oder gar Messages via Facebook oder WhatsApp werden eher selten ausgedruckt und archiviert. Vieles wird so verloren gehen, was früher erhalten blieb und uns so noch heute erfreuen oder berühren kann. Was gab es alles für Briefe: Liebesbriefe, Abschiedsbriefe, Brandbriefe, Mitteilungen von historischem Rang oder auch gar Bösartiges: Papier ist bekanntlich geduldig. Nur haben die meisten Briefe oder Mitteilungen keinerlei bleibenden Wert und landen früher oder später zielgerichtet in der runden Ablage ... Nach dem überragenden Erfolg seines opulenten Buches LETTERS OF NOTE hat sich Autor Shaun Usher erneut des Phänomens der besonderen Briefe angenommen. Seine Funde faszinieren den Leser in ihrer Vielschichtigkeit und geben manchen Anlass zum Nachdenken wie zum Schmunzeln. 122 Briefe sind in dem zweiten schweren Band optisch virtuos zusammengestellt - illustriert mit Reprints, Illustrationen oder einem Porträt des Erstellers. In der Randspalte werden der Briefschreiber und dessen Intention kurz vorgestellt. Brief 001 ist das leicht vergiftete Dankeschön (2014) von Comiczeichner Robert Crumb für die Übersendung der neuen Platte des Free-Jazz-Saxofonisten Mats Gustafsson und die abschließende Nr. 122 der anrührende Bericht eines englischen Captains über die weihnachtliche Waffenruhe am 24.12.1914 an seine Frau. Crumbs Brief von 2014 ist auch der aktuellste. Das älteste Exponat ist ein Totenbrief (etwa 2000 v. Chr.), der als Schrift auf einer Terracotta-Schale erhalten blieb. Während sich Aldous Huxley (011) in seinem Brief von 1949 an George Orwell anerkennend über dessen Werk "1984" äußerte, hat William Burroughs (046) 1970 an Truman Capotes Werk ("Als Autor sind Sie erledigt. Ende der Durchsage.") spürbar wenig Gefallen gefunden. Immerhin wahrte er noch etwas Höflichkeit, was man von Hunter S. Thompson (068) als RollingStones-Redakteur im Brief (1973) an Anthony Burgess eher nicht sagen kann: "Halten Sie uns für einen Haufen gehirnamputierter Eidechsen? Für reiche Unterweltler? Für dilettantische Diebe? Sie fauler S***anzlutscher." Das man Absagen auch dezenter formulieren kann, zeigt Brian Doyle (014) im seit 2012 verwendeten Standard-Absagebrief des PortlandMagazin: "Vielen Dank für Ihre wunderbare und geistreiche Einsendung. Bedauerlicherweise können wir diese jedoch nicht in unserem Magazin abdrucken. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Das Wetter ist scheußlich. Wir haben Rückenschmerzen. …" Natürlich drehen sich viele Briefe eher um Persönliches - und die Liebe im Besonderen. Noel Coward (164) tröstete seine langjährige enge Freundin Marlene Dietrich 1956 über Liebeskummer. Richard Burton (024) nimmt 1973 mit "Na gut, mein Pummelchen. Bei Gott, Du bist weg!" Abschied von Liz Taylor – wobei auf die Scheidung eine weitere Hochzeit folgte. Eine eigenartige Liebeserklärung sandte Felicia Bernstein (092) ein Jahr nach der Hochzeit 1952 an Leonard: "Du bist homosexuell und wirst dich womöglich nie ändern." Doch erst Felicias Tod trennte das Paar 1978. An ihr ungeborenes Kind ("in elf Wochen wirst du bereit sein") schrieb 1941 die amerikanische Soziologin Jessie Bernard (026). Der spätere CIA-Direktor Richard Helms (063) grüßte 1945 seine Familie mit Original-Hitler-Briefpapier vom Obersalzberg. Und nahezu euphorisch fiel 1967 David Bowies Reaktion (054) auf seinen ersten amerikanischen Fan-Brief aus. Dramatisch hingegen sind der Abschiedsbrief des 1953 wegen Spionage in Amerika hingerichteten Ehepaars Ethel und Julius Rosenberg (075) an seine beiden Söhne oder jener der in einem kommunistischen Schauprozess 1950 in Prag zum Tode verurteilten Milada Horáková (118) an ihre Tochter. Auch Che Guevara (116) verfasste um 1965 sicherheitshalber einen Abschiedsbrief an seine fünf Kinder und wünscht, sie mögen gute Revolutionäre werden. Der HEYNE VERLAG veröffentlicht das Werk erfreulich schnell in deutscher Ausgabe, an der 35 Übersetzer unter Leitung der Redakteure Kristof Kurz und Markus Naegele mitwirkten. Ein Buch zum Stöbern und Staunen - und auf jeden Fall ein toller Geschenktipp! Abschließend für alle Angestellten noch interne Memos von 1978 (030) des CEO der Tiger Oil Company, die in Zeiten der "Political Correctness" so wohl nicht mehr möglich wären: "Geschwätz und Tratsch zwischen den Mitarbeitern in diesen Büros führt zu fristloser Kündigung." Oder: "Ich fluche, aber da ich der Eigentümer dieses Unternehmens bin, ist das mein Privileg, und dieses Privileg sollte nicht auf andere Angestellte ausgedehnt werden." Und noch besser: "Die Möbel in diesen Büros sind teuer: LEGEN SIE NICHT IHRE FÜSSE DARAUF AB!! Ich bezahle Sie fürs Arbeiten – und nicht dafür, dass sie mit den Füßen auf dem Schreibtisch in Ihrem Bürostuhl lümmeln."

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