Vor sieben Jahren ist der reiche Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Seine Rückkehr löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle: Was wird werden? Gibt es noch eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah. Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes Leben … Gelesen von den prominenten Schauspielern Nina Kunzendorf, Andreas Pietschmann und Devid Striesow. (Laufzeit: 8h 3)
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
16 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne
Von der Wahrheit
NiWa am 26.01.2021
Bewertungsnummer: 1001530
Bewertet: Hörbuch-Download
Sieben Jahre ist es her, dass Sarahs Mann in Südamerika verschwunden ist. Sieben Jahre lang hat sie gehofft, gebangt und mit dem gemeinsamen Sohn dahingelebt. Nach sieben Jahren ist es an der Zeit loszulassen, doch genau jetzt taucht Philipp wieder auf. Aber was, wenn der angebliche Ehemann ein Fremder ist?
Von einem Moment auf den anderen war Sarahs Mann in Südamerika verschwunden. Der wohlhabende Geschäftsmann ist auf dem Weg zu einem Kundengespräch gewesen und wurde seither nicht mehr gesehen. Es gab keine Lösegeldforderung und es wurde auch keine Leiche entdeckt. Nach jahrelanger Ungewissheit wird Philipp in einem Lager voller Entführungsopfer aufgefunden, doch was, wenn dieser Mann nicht Philipp ist?
So ergeht es Sarah als sie sich auf Philipp am Flughafen freut. Journalisten drängen zuhauf, die zuständigen Behörden sind vor Ort, ihr kleiner Sohn schmiegt sich verunsichert an sie und plötzlich steht sie vor diesem Mann, der nicht Philipp ist.
Äußerlich wahrt sie den Schein, weil sie nicht alles verlieren will. Denn es gibt nicht nur ihren Mann, sondern auch ihr Kind und ein Leben, das nach Außen perfekt zu sein scheint.
Mit dieser Vorstellung hat Melanie Raabe mal wieder einen Nerv getroffen. Jahrelang sieht man seinen Mann nicht und hat keine Ahnung, was damals geschehen ist. Wurde er in Südamerika verschleppt, ist er bei einem Unfall gestorben, oder hat er sich einfach abgesetzt? So viele Fragen gehen einen durch den Kopf und plötzlich ist da dieser Mann, der behauptet, Philipp zu sein.
Zu Beginn lernt man aber erst einmal Sarah kennen. In groben Zügen bekommt man ein Bild von ihr, wie sie versucht ein neues Leben zu beginnen, wie sie nach all der Zeit von Philipp Abschied nimmt und endlich wagt, nach vorne zu sehen. Dann geht es Schlag auf Schlag. Ungläubig und dennoch voller Freude erfährt sie, dass ihr Mann auf den Weg zurück nach Deutschland ist. Etwas nervös, kann sie es kaum erwarten, ihn daheim zu begrüßen. Bis sich am Flughafen herausstellt, dass dieser Mann nicht Philipp ist.
Hier hat mich lange Zeit gestört, dass dieser Mann Philipp angeblich zum Verwechseln ähnlich sieht, und deshalb nicht entlarvt werden kann. Auf alle Fragen hat er eine Antwort. Jahreszahlen hat er scheinbar auswendig gelernt. Es sind nur Kleinigkeiten, die Sarah sofort ins Auge springen. Das war für mich lange Zeit nicht recht nachvollziehbar, dass niemand außer Sarah ihren Mann kennt. Man hat doch gemeinsame Bekannte, Freunde oder wie in Philipps Fall sogar Angestellte. Da müsste es doch etliche Möglichkeiten geben, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen.
Allerdings droht ihr dieser Mann, dass er ihr angenehmes Leben aus den Angeln heben wird, wenn sie nicht die Vorstellung des zurückgekehrten Ehemanns nach Außen gibt.
Es handelt sich dabei um einen ruhigen Thriller, der mit Kontrollverlust und Verwirrungstaktik spielt. Sarah muss sich mehr oder weniger auf den Fremden einlassen, obwohl sich ihr ganzes Wesen dagegen sträubt. Allerdings hat sie ein Geheimnis, das eventuell dahinter steckt. Somit gibt es den Thrill auf mehreren Ebenen. Einerseits die bekannte Situation mit dem Fremden, Rückblenden auf Sarahs Vergangenheit mit ihrem Ehemann, und ein furchtbare Tat, die ihr aufs Gewissen drückt.
Mittendrin fand ich die Handlung ziemlich konstruiert und hatte schon mit einem allzu unglaubwürdigem Ausgang gerechnet. Doch dann hat Melanie Raabe ein großartiges Ende herbeigeführt, mit dem ich so nicht gerechnet hatte, und dass dem Thriller einen nachvollziehbaren Abschluss gibt.
Insgesamt habe ich mich von Melanie Raabes Die Wahrheit gut unterhalten gefühlt. Zwar hat sie mich oft an der Handlung zweifeln lassen, aber mit dem Schluss noch richtig schön die Kurve gekriegt. Wer sich also fragt, was denn nun wirklich die Wahrheit ist, sollte nicht zögern, sondern zu diesem Buch greifen.
Bewertung am 06.10.2021
Bewertungsnummer: 1582096
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Sarahs Mann Philipp verschwand vor 7 Jahren bei einer Geschäftsreise nach Südamerika spurlos. Niemand kann erklären, was damals geschehen ist. 7 Jahre - in denen Sarah versuchte, ein halbwegs normales Leben zu führen, für sich und ihren Sohn Leo. Plötzlich erhält sie einen Anruf, dass Philipp gefunden worden ist und nach Hause kommt. Doch der Mann, der aus dem Flugzeug steigt und den alle für Philipp Petersen halten, ist nicht Sarahs Mann. Doch keiner will ihr glauben ...
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.