Die Strategie der quantitativen Lockerung. Über den Sinn der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.10.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
35 (Printausgabe)
Dateigröße
463 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668077478
In dieser Situation beschloss der EZB-Rat im Rahmen einer quantitativen Lockerung ein erweitertes Programm zum Ankauf von Vermögenswerten ab März 2015 bis mindestens September 2016 im Gesamtvolumen von 1140 Mrd. Euro zu starten. Die Absicht hinter dem Ankaufprogramm für Vermögenswerte bestand darin, monetäre Anreize für die Wirtschaft in einem Umfeld, in dem die Leitzinsen der EZB ihre Untergrenze erreicht hatten, zu schaffen.
Spätestens nach Bekanntgabe im Januar 2015, dass die EZB im Rahmen des erweiterten Ankaufprogramms für Vermögenswerte Staatsanleihenkäufe plant, verschärfte sich die ohnehin schon heftige Kritik an den unkonventionellen Maßnahmen der EZB. Die heftigen Kontroversen verdeutlichen einerseits die Fortsetzung der überwiegend negativen Bewertung der EZB-Geldpolitik und andererseits, wie unterschiedlich die Argumente teilweise sind.
Doch manche dieser Kritikpunkte erweisen sich bei genauerer Betrachtung in sich widersprüchlich und unlogisch. Der Versuch, zu erklären, worin die Widersprüche in den kritischen Argumenten verborgen sind, ist das Ziel dieser Arbeit. Die Fragestellung, ob der Strategiewechsel der EZB hin zu einer expliziten Geldpolitik der quantitativen Lockerung sinnvoll war, soll dabei helfen. Das zweite Kapitel folgt einem deskriptiven Ansatz, in dem zunächst der Unterschied zwischen konventionellen und unkonventionellen Maßnahmen der Geldpolitik aufgezeigt wird. Das dritte Kapitel behandelt die Auseinandersetzung mit den Kritikpunkten der vermeintlichen Gegner der EZB-Geldpolitik. Die Kriterien, nach denen die Frage nach der Sinnhaftigkeit der geldpolitischen Entscheidung der EZB beantwortet werden kann, ergeben sich meines Erachtens aus der Analyse der vorgebrachten Argumente. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen eine abschließende Einschätzung über die Sinnhaftigkeit der geldpolitischen Entscheidung der EZB.
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