Produktbild: Afghanistan

Afghanistan Neuauflage

1

51,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2016

Abbildungen

120, 2010 erhielt Jaroslav Poncar den Auftrag vom Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM), das kulturelle Erbe Afghanistans Fotosgrafisch zu dokumentieren. Während eines Jahres hat er das Land, dessen Bild in den Medien und der öffentlichen Wahrnehmung seit Jahrzehnten vonKrieg und Gewalt bestimmt wird Fotostografisch bereist. Poncar, erfahr FotosFotograf undAsien-Kenner, hatte die seltene Gelegenheit, trotz der oftmals durch die Sicherheitslage erschwerten

Verlag

Edition Panorama

Seitenzahl

186

Maße (L/B/H)

30,4/24,8/2,7 cm

Gewicht

1497 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89823-544-0

Beschreibung

Rezension

"Das Afghanistan von Jaroslav Poncar ist ein friedvolles und entdeckungswertes, ein überraschendes und ein reiselustmachendes Land - freilich, ohne die gegenwärtige Gefahr
"Das Afghanistan von Jaroslav Poncar ist ein friedvolles und entdeckenswertes, ein überraschendes und ein reiselustmachendes Land - freilich, ohne die gegenwärtige Gefahr zu ignorieren. " (Die Welt) "Ein opulenter Bildband, der die herbe Schönheit des Landes und das schlichte Leben abseits des Krieges beschreibt." (Stuttgarter Zeitung) Poncars Bilder zeugen von der spektakulären Schönheit dieser schroffen, geschundenen Region. Eine stille und poetische Reise in ein Land, von dem wir täglich hören, aber kaum etwas wissen." (Stern)

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2016

Abbildungen

120, 2010 erhielt Jaroslav Poncar den Auftrag vom Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM), das kulturelle Erbe Afghanistans Fotosgrafisch zu dokumentieren. Während eines Jahres hat er das Land, dessen Bild in den Medien und der öffentlichen Wahrnehmung seit Jahrzehnten vonKrieg und Gewalt bestimmt wird Fotostografisch bereist. Poncar, erfahr FotosFotograf undAsien-Kenner, hatte die seltene Gelegenheit, trotz der oftmals durch die Sicherheitslage erschwerten

Verlag

Edition Panorama

Seitenzahl

186

Maße (L/B/H)

30,4/24,8/2,7 cm

Gewicht

1497 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89823-544-0

Herstelleradresse

Edition Panorama GmbH
G7 14
68159 Mannheim
DE

Email: info@editionpanorama.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Das andere Afghanistan

Dr_ M aus Sachsen am 04.04.2019

Bewertungsnummer: 1199682

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie sehr unsere Vorstellungen über die Welt von den Massenmedien abhängen, kann man aus diesem Bildband und seinen kurzen, aber lehrreichen Texten lernen. In Afghanistan herrscht seit vielen Jahren Krieg. Was man uns im Fernsehen zeigt, sind Bilder von Straßen, an denen gerade wieder einmal ein ausländisches Militärfahrzeug auseinandergesprengt wurde, die Festungen der Bundeswehr, ankommende Politiker in kleidsamen Schutzwesten, ein paar Straßenszenen und vielleicht einmal die karge Bergwelt, durch die sich deutsche Soldaten mit einem unguten Gefühl bewegen müssen. Davon ist in diesem Buch kaum etwas zu finden. Der Autor erhielt 2010 einen einjährigen Auftrag. Er sollte das kulturelle Erbe Afghanistans fotografisch dokumentieren und dabei auch einheimische Fotografen ausbilden. Man will so etwas kaum glauben: Poncar schreibt, dass es nur in einem Drittel der 34 afghanischen Provinzen tatsächlich Kampfhandlungen gibt, während der Rest davon kaum etwas mitbekommt. Was er im Rahmen seines Auftrages in Afghanistan fotografierte, können wir nun in diesem Bildband bewundern. Panoramabilder haben eine ganz eigene Anziehungskraft. Man sieht auf ihnen das, was man mit eigenen Augen erblicken würde, wenn man am Standort des Fotografen stünde. Normale Fotografien geben dagegen das natürliche Blickfeld nicht wider. Neben eindrucksvollen Bildern aus dem Alltagsleben der Afghanen, findet man eben auch die ungewöhnlichen Panorama-Aufnahmen von Landschaften und großen Gebäudekomplexen, meistens von alten Festungen oder religiösen Bauten. Solche Bilder erstrecken sich dann manchmal über die ganze Buchbreite von knapp 80 cm. Der Band beginnt in der Gegend, in der die Bundeswehr stationiert ist. Angesichts der kargen, fast vegetationslosen Bergwelt kann man nur staunen, dass dort überhaupt Menschen leben. Und selbst wenn man nicht wüsste, dass es in Kabul nicht lustig zugeht, machen die Bilder, die uns hier gezeigt werden, keine Lust auf einen baldigen Besuch. Aber sie sind dennoch eindrucksvoll, weil sie eine andere Perspektive liefern und unser Bild von diesem Land vielleicht verändern oder schärfen. Es verwundert nicht, dass die Afghanen, wie man im Vorwort lesen kann, als hart und unnahbar gelten. Genau diesen Eindruck macht auch die Landschaft. Menschen, Autos, Stoffe und manchmal Häuserfronten bilden die einzigen Farbkleckse, die im Kontrast zum monotonen sandig-graubraunen Grundton der meisten Bilder stehen. Alte Zitadellen oder andere historische Gebäude besitzen eine fremdartige Architektur. Und sie heben sich gewaltig von der Winzigkeit der übrigen Behausungen ab. Bei vielen Ruinen weiß man nicht, ob sie traurige Opfer jüngerer Kampfhandlungen oder des Mahlstroms der Jahrhunderte sind. Einzig die Moscheen strahlen Erhabenheit und Schönheit aus. Poncar ist mit diesem Bildband genau das gelungen, was er am Ende seines Werkes noch einmal unterstreicht, nämlich ein Bild dieses bitterarmen Landes zu zeichnen, das nicht nur mit Kriegen zu tun hat, sondern vor allem mit seinen rauen und kargen Landschaften, den flachen und eintönigen Städten, alten Bauwerken und Teilen von Überresten seiner wechselhaften und harten Geschichte. Man wird dieses Land nach dem Ansehen dieses Bildbandes nicht zu lieben beginnen, aber man bekommt als Europäer einen unvergesslichen Eindruck der Andersartigkeit.

Das andere Afghanistan

Dr_ M aus Sachsen am 04.04.2019
Bewertungsnummer: 1199682
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie sehr unsere Vorstellungen über die Welt von den Massenmedien abhängen, kann man aus diesem Bildband und seinen kurzen, aber lehrreichen Texten lernen. In Afghanistan herrscht seit vielen Jahren Krieg. Was man uns im Fernsehen zeigt, sind Bilder von Straßen, an denen gerade wieder einmal ein ausländisches Militärfahrzeug auseinandergesprengt wurde, die Festungen der Bundeswehr, ankommende Politiker in kleidsamen Schutzwesten, ein paar Straßenszenen und vielleicht einmal die karge Bergwelt, durch die sich deutsche Soldaten mit einem unguten Gefühl bewegen müssen. Davon ist in diesem Buch kaum etwas zu finden. Der Autor erhielt 2010 einen einjährigen Auftrag. Er sollte das kulturelle Erbe Afghanistans fotografisch dokumentieren und dabei auch einheimische Fotografen ausbilden. Man will so etwas kaum glauben: Poncar schreibt, dass es nur in einem Drittel der 34 afghanischen Provinzen tatsächlich Kampfhandlungen gibt, während der Rest davon kaum etwas mitbekommt. Was er im Rahmen seines Auftrages in Afghanistan fotografierte, können wir nun in diesem Bildband bewundern. Panoramabilder haben eine ganz eigene Anziehungskraft. Man sieht auf ihnen das, was man mit eigenen Augen erblicken würde, wenn man am Standort des Fotografen stünde. Normale Fotografien geben dagegen das natürliche Blickfeld nicht wider. Neben eindrucksvollen Bildern aus dem Alltagsleben der Afghanen, findet man eben auch die ungewöhnlichen Panorama-Aufnahmen von Landschaften und großen Gebäudekomplexen, meistens von alten Festungen oder religiösen Bauten. Solche Bilder erstrecken sich dann manchmal über die ganze Buchbreite von knapp 80 cm. Der Band beginnt in der Gegend, in der die Bundeswehr stationiert ist. Angesichts der kargen, fast vegetationslosen Bergwelt kann man nur staunen, dass dort überhaupt Menschen leben. Und selbst wenn man nicht wüsste, dass es in Kabul nicht lustig zugeht, machen die Bilder, die uns hier gezeigt werden, keine Lust auf einen baldigen Besuch. Aber sie sind dennoch eindrucksvoll, weil sie eine andere Perspektive liefern und unser Bild von diesem Land vielleicht verändern oder schärfen. Es verwundert nicht, dass die Afghanen, wie man im Vorwort lesen kann, als hart und unnahbar gelten. Genau diesen Eindruck macht auch die Landschaft. Menschen, Autos, Stoffe und manchmal Häuserfronten bilden die einzigen Farbkleckse, die im Kontrast zum monotonen sandig-graubraunen Grundton der meisten Bilder stehen. Alte Zitadellen oder andere historische Gebäude besitzen eine fremdartige Architektur. Und sie heben sich gewaltig von der Winzigkeit der übrigen Behausungen ab. Bei vielen Ruinen weiß man nicht, ob sie traurige Opfer jüngerer Kampfhandlungen oder des Mahlstroms der Jahrhunderte sind. Einzig die Moscheen strahlen Erhabenheit und Schönheit aus. Poncar ist mit diesem Bildband genau das gelungen, was er am Ende seines Werkes noch einmal unterstreicht, nämlich ein Bild dieses bitterarmen Landes zu zeichnen, das nicht nur mit Kriegen zu tun hat, sondern vor allem mit seinen rauen und kargen Landschaften, den flachen und eintönigen Städten, alten Bauwerken und Teilen von Überresten seiner wechselhaften und harten Geschichte. Man wird dieses Land nach dem Ansehen dieses Bildbandes nicht zu lieben beginnen, aber man bekommt als Europäer einen unvergesslichen Eindruck der Andersartigkeit.

Kundinnen und Kunden meinen

Afghanistan

von Jaroslav Poncar

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Afghanistan