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Produktbild: Fokus!
Artikelbild von Fokus!
Hermann Scherer

1. Fokus!

Fokus! Provokative Ideen für Menschen, die was erreichen wollen

2
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Oliver Preusche + weitere

Spieldauer

1 Stunde und 59 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.08.2016

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

11

Verlag

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783593435343

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Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

1 Stunde und 59 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

11.08.2016

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

11

Verlag

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783593435343

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sehr unterhaltsam

Iberia aus Studen am 21.06.2024

Bewertungsnummer: 2227779

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tolles Buch für Persönlichkeitsentwicklung und um einen anderen Blick auf das Leben, die Karriere, Beziehung zu gewinnen. Sehr einfallsreiche Art die Dinge zu beschreiben, das Lesen des Buches ist mir sehr leicht gefallen und ich hatte es im Nu durch.

sehr unterhaltsam

Iberia aus Studen am 21.06.2024
Bewertungsnummer: 2227779
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tolles Buch für Persönlichkeitsentwicklung und um einen anderen Blick auf das Leben, die Karriere, Beziehung zu gewinnen. Sehr einfallsreiche Art die Dinge zu beschreiben, das Lesen des Buches ist mir sehr leicht gefallen und ich hatte es im Nu durch.

"Nur wer klein denkt, kann Großes bewirken"

Dr_ M aus Sachsen am 02.03.2021

Bewertungsnummer: 1116536

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hatten wir das nicht auch schon anders gehört? Dröhnte uns nicht THINK BIG! in den Ohren? Das waren einstmals die positiven Denker, zu denen man Hermann Scherer nach seinem eigenen Bekunden nicht zählen kann. Nach dem Satz "Nur wer klein denkt, kann Großes bewirken." folgt Scherers Erklärung: "Lassen Sie den Unrat vorbeischwimmen!" (192), denn "Mittelmaß entsteht dann, wenn Sie es nicht lassen können, all den Unrat, der im Leben vorbeischwimmt, herauszufischen und anzusammeln". Klein denken heißt, sich auf das zu konzentrieren, was im Fokus der eigenen Interessen steht. Scherers neuestes Buch wendet sich also an Menschen, die nicht zum Mittelmaß gehören, sondern das, was sie sich einst in der Jugend vorgenommen hatten, auch verwirklichen wollen. Dazu müsse man sich konzentrieren, seinen Fokus behalten, sich nicht von all den Ablenkungen, die einem im Leben so begegnen, beeinflussen lassen. Und tatsächlich: Wenn man sich die Lebensläufe "erfolgreicher" Menschen ansieht, dann haben sie genau das gemacht. Scherer selbst ist auch so ein Erfolgsmensch. Einst verdiente er sein Geld als Lebensmittelhändler, dann jedoch wollte er ein erfolgreicher Redner werden. Und genau das hat er mit einem unglaublichen Fokus auch erreicht. Seine Reden sind brillant, seine Bücher Bestseller. Und ehrlich gesagt, er hat mich auch erwischt, obwohl ich dachte, inzwischen immun gegen solche Leute zu sein. Wenn man sich Veranstaltungen seiner vielleicht nicht ganz so brillanten Kollegen ansieht, dann kann man das ganze Spektrum von einer temporären, aber sich bald wieder auflösenden Gehirnwäsche bis zu bleibender Skepsis beobachten. Interessant wird es immer, wenn man die Lebensläufe solcher Motivationsredner liest. Meist sind es an anderer Stelle gescheiterte Menschen, die sich nun hinstellen und ihren Zuschauern die ultimative Motivation für einen dauerhaften Erfolg versprechen. Bei Scherer ist das ein wenig anders. Er lebt wohl tatsächlich vor, was er predigt. Jedenfalls scheint das in diesem Fall so zu sein. Er arbeitet mehr als normale Menschen und ist nach seinen eigenen Aussagen unglaublich fokussiert, kommt mit vier Stunden Schlaf aus und redet in der ganzen Welt sehr erfolgreich Leuten ins Gewissen, die dafür Unsummen bezahlen. Nachdem ich das Buch einige Tage habe sacken lassen, wurde mir klarer, dass Scherer zwar ein wirkliches Problem hervorragend beschrieben, aber seinen Kern dabei geschickt umschifft hatte. Man kommt dem wunden Punkt immer auf die Spur, wenn man relevante Aussagen auf den Menschen anwendet, der sie trifft. Kapitel 10 dieses Buches heißt "Rechnet sich Menschlichkeit?". Abgesehen davon, dass sich Menschlichkeit und Rechnen jedenfalls bei mir nicht unbedingt mögen, lernt man in diesem Kapitel etwas über Scherers Privatleben: "Manchmal fährt meine Familie für einige Zeit weg, weil sie es mit mir nicht mehr aushält. Ich bin zu fokussiert. So nehme ich nichts mehr um mich herum wahr. Ich bin zu fleißig. So habe ich keine Pausen und Freiräume mehr, die sich zufällig mit etwas füllen könnten, Ich bin zu zielorientiert. Ich bin im Tunnel. So habe ich keinen Sinn mehr für die Ziele anderer - überhaupt für andere. Soweit hätte es nicht kommen dürfen, denke ich dann." Um es auf den Punkt zu bringen: Ist seine Familie der Unrat, den man vorbeischwimmen lassen muss? Wo endet der Fokus? Was kann ich zulassen, ohne ihn zu verlieren? Das sind nämlich die Fragen, die sich praktisch stellen, wenn man seine Lebensziele fokussiert angehen will. Wo sind belastbare Kompromisse und wo beginnt man sein Ziel aus den Augen zu verlieren? Darauf gibt Scherer keine Antwort. Wie auch, wenn er es bei seiner Familie offenbar selbst nicht schafft. Übrigens gibt es noch eine andere verräterische Stelle. Scherer empfiehlt zu meditieren. Macht er das selbst? So wie er seine Abläufe beschreibt, scheint dafür kein Platz zu sein. Nicht dass der Eindruck entsteht, ich würde seine Glaubwürdigkeit bezweifeln. Darum geht es gar nicht. Ein Redner ist kein Vorturner, sondern jemand, der einem ins Gewissen reden, der Zusammenhänge eindrucksvoll offenlegt und sie seinen Zuhörern mit brillanten Formulierungen im Gehirn verankern will. Und genau das kann Scherer wirklich hervorragend. Um den Teufel, der in der persönlichen praktischen Umsetzung liegt, kümmert er sich nicht. Nimmt man auch dieses Buch so auf, dann erfüllt es seinen Zweck. Natürlich hat sich Scherer nicht alles selbst ausgedacht. Seine Texte basieren nicht allein auf seinen eigenen Erkenntnissen, und seine Leistung besteht in Wirklichkeit nur darin, diese Zusammenhänge so eindrucksvoll darzulegen, dass seine Leser oder Zuhörer verblüfft sind und anfangen nachzudenken. Wenn daraus richtungsändernde Entscheidungen erwachsen, dann hat er seine Aufgabe erfüllt. Solche Zusammenhänge findet man sehr konzentriert in diesem Buch. Beispielsweise beschreibt Scherer sehr klar, was passiert, wenn man eigene Vorhaben nicht erfüllt. Ein Vorhaben ist ein Vertrag mit sich selbst. Wenn man ihn nicht erfüllt, verliert man unbewusst das Vertrauen in sich. Solche Vertragsbrüche, die man leicht überspielen kann, haben also eine erhebliche Dauerwirkung. Neben vielen sehr eindrucksvollen Kapiteln findet man auch einige seltsam unkonzentrierte. Zum Beispiel Kapitel 5 "Die Angst findet Dich. Immer." Gut angefangen, dann merkwürdig diffus geendet. Angst ist sicher ein großes Thema, das allerdings hier recht schwach beschrieben wird. Danach folgt ein Kapitel mit Werbung für die "Scherer Academy" und einen Besuch in New York. Auch merkwürdig unfokussiert. Hier geht es um die "Selbstwirksamkeitsüberzeugung", die die Teilnehmer dort lernten oder lernen sollten. Doch diese beiden Abschnitte sind eher Ausreißer. Im Großen und Ganzen findet der Leser dieses Buches alles zum Thema Fokus vor, das ihn an das erinnern soll, was er sich für sein Leben einst vorgenommen hatte. Wenn man diesen Text richtig einordnen kann, dann ist er wirklich inspirierend. Scherer trifft zielsicher die gut verdrängten wunden Punkte im Leben seiner Leser und Zuhörer.

"Nur wer klein denkt, kann Großes bewirken"

Dr_ M aus Sachsen am 02.03.2021
Bewertungsnummer: 1116536
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hatten wir das nicht auch schon anders gehört? Dröhnte uns nicht THINK BIG! in den Ohren? Das waren einstmals die positiven Denker, zu denen man Hermann Scherer nach seinem eigenen Bekunden nicht zählen kann. Nach dem Satz "Nur wer klein denkt, kann Großes bewirken." folgt Scherers Erklärung: "Lassen Sie den Unrat vorbeischwimmen!" (192), denn "Mittelmaß entsteht dann, wenn Sie es nicht lassen können, all den Unrat, der im Leben vorbeischwimmt, herauszufischen und anzusammeln". Klein denken heißt, sich auf das zu konzentrieren, was im Fokus der eigenen Interessen steht. Scherers neuestes Buch wendet sich also an Menschen, die nicht zum Mittelmaß gehören, sondern das, was sie sich einst in der Jugend vorgenommen hatten, auch verwirklichen wollen. Dazu müsse man sich konzentrieren, seinen Fokus behalten, sich nicht von all den Ablenkungen, die einem im Leben so begegnen, beeinflussen lassen. Und tatsächlich: Wenn man sich die Lebensläufe "erfolgreicher" Menschen ansieht, dann haben sie genau das gemacht. Scherer selbst ist auch so ein Erfolgsmensch. Einst verdiente er sein Geld als Lebensmittelhändler, dann jedoch wollte er ein erfolgreicher Redner werden. Und genau das hat er mit einem unglaublichen Fokus auch erreicht. Seine Reden sind brillant, seine Bücher Bestseller. Und ehrlich gesagt, er hat mich auch erwischt, obwohl ich dachte, inzwischen immun gegen solche Leute zu sein. Wenn man sich Veranstaltungen seiner vielleicht nicht ganz so brillanten Kollegen ansieht, dann kann man das ganze Spektrum von einer temporären, aber sich bald wieder auflösenden Gehirnwäsche bis zu bleibender Skepsis beobachten. Interessant wird es immer, wenn man die Lebensläufe solcher Motivationsredner liest. Meist sind es an anderer Stelle gescheiterte Menschen, die sich nun hinstellen und ihren Zuschauern die ultimative Motivation für einen dauerhaften Erfolg versprechen. Bei Scherer ist das ein wenig anders. Er lebt wohl tatsächlich vor, was er predigt. Jedenfalls scheint das in diesem Fall so zu sein. Er arbeitet mehr als normale Menschen und ist nach seinen eigenen Aussagen unglaublich fokussiert, kommt mit vier Stunden Schlaf aus und redet in der ganzen Welt sehr erfolgreich Leuten ins Gewissen, die dafür Unsummen bezahlen. Nachdem ich das Buch einige Tage habe sacken lassen, wurde mir klarer, dass Scherer zwar ein wirkliches Problem hervorragend beschrieben, aber seinen Kern dabei geschickt umschifft hatte. Man kommt dem wunden Punkt immer auf die Spur, wenn man relevante Aussagen auf den Menschen anwendet, der sie trifft. Kapitel 10 dieses Buches heißt "Rechnet sich Menschlichkeit?". Abgesehen davon, dass sich Menschlichkeit und Rechnen jedenfalls bei mir nicht unbedingt mögen, lernt man in diesem Kapitel etwas über Scherers Privatleben: "Manchmal fährt meine Familie für einige Zeit weg, weil sie es mit mir nicht mehr aushält. Ich bin zu fokussiert. So nehme ich nichts mehr um mich herum wahr. Ich bin zu fleißig. So habe ich keine Pausen und Freiräume mehr, die sich zufällig mit etwas füllen könnten, Ich bin zu zielorientiert. Ich bin im Tunnel. So habe ich keinen Sinn mehr für die Ziele anderer - überhaupt für andere. Soweit hätte es nicht kommen dürfen, denke ich dann." Um es auf den Punkt zu bringen: Ist seine Familie der Unrat, den man vorbeischwimmen lassen muss? Wo endet der Fokus? Was kann ich zulassen, ohne ihn zu verlieren? Das sind nämlich die Fragen, die sich praktisch stellen, wenn man seine Lebensziele fokussiert angehen will. Wo sind belastbare Kompromisse und wo beginnt man sein Ziel aus den Augen zu verlieren? Darauf gibt Scherer keine Antwort. Wie auch, wenn er es bei seiner Familie offenbar selbst nicht schafft. Übrigens gibt es noch eine andere verräterische Stelle. Scherer empfiehlt zu meditieren. Macht er das selbst? So wie er seine Abläufe beschreibt, scheint dafür kein Platz zu sein. Nicht dass der Eindruck entsteht, ich würde seine Glaubwürdigkeit bezweifeln. Darum geht es gar nicht. Ein Redner ist kein Vorturner, sondern jemand, der einem ins Gewissen reden, der Zusammenhänge eindrucksvoll offenlegt und sie seinen Zuhörern mit brillanten Formulierungen im Gehirn verankern will. Und genau das kann Scherer wirklich hervorragend. Um den Teufel, der in der persönlichen praktischen Umsetzung liegt, kümmert er sich nicht. Nimmt man auch dieses Buch so auf, dann erfüllt es seinen Zweck. Natürlich hat sich Scherer nicht alles selbst ausgedacht. Seine Texte basieren nicht allein auf seinen eigenen Erkenntnissen, und seine Leistung besteht in Wirklichkeit nur darin, diese Zusammenhänge so eindrucksvoll darzulegen, dass seine Leser oder Zuhörer verblüfft sind und anfangen nachzudenken. Wenn daraus richtungsändernde Entscheidungen erwachsen, dann hat er seine Aufgabe erfüllt. Solche Zusammenhänge findet man sehr konzentriert in diesem Buch. Beispielsweise beschreibt Scherer sehr klar, was passiert, wenn man eigene Vorhaben nicht erfüllt. Ein Vorhaben ist ein Vertrag mit sich selbst. Wenn man ihn nicht erfüllt, verliert man unbewusst das Vertrauen in sich. Solche Vertragsbrüche, die man leicht überspielen kann, haben also eine erhebliche Dauerwirkung. Neben vielen sehr eindrucksvollen Kapiteln findet man auch einige seltsam unkonzentrierte. Zum Beispiel Kapitel 5 "Die Angst findet Dich. Immer." Gut angefangen, dann merkwürdig diffus geendet. Angst ist sicher ein großes Thema, das allerdings hier recht schwach beschrieben wird. Danach folgt ein Kapitel mit Werbung für die "Scherer Academy" und einen Besuch in New York. Auch merkwürdig unfokussiert. Hier geht es um die "Selbstwirksamkeitsüberzeugung", die die Teilnehmer dort lernten oder lernen sollten. Doch diese beiden Abschnitte sind eher Ausreißer. Im Großen und Ganzen findet der Leser dieses Buches alles zum Thema Fokus vor, das ihn an das erinnern soll, was er sich für sein Leben einst vorgenommen hatte. Wenn man diesen Text richtig einordnen kann, dann ist er wirklich inspirierend. Scherer trifft zielsicher die gut verdrängten wunden Punkte im Leben seiner Leser und Zuhörer.

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