Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 24.06.2026 auf tolino vision color (4016621130183, 4016621131456) online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Der Pfarrer von Kirchfeld

Der Pfarrer von Kirchfeld Volksstück mit Gesang in vier Akten

1

0,49 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.07.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

76 (Printausgabe)

Dateigröße

475 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843082112

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

29.07.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

76 (Printausgabe)

Dateigröße

475 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843082112

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein österreichisches Volksstück...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 15.01.2017

Bewertungsnummer: 3030075

Bewertet: eBook (ePUB)

‘Volksstück mit Gesang in vier Akten’ lautet die genauere Bezeichnung, und entstanden ist es um 1870. Kein modernes Stück also, und doch gehört es zu den bekannteren Werken des Österreichers Ludwig Anzengruber, das immerhin zweimal verfilmt wurde (1937 und 1955). Im Mittelpunkt des Geschehens steht Pfarrer Hell - sein Gegenspieler, der Graf von Finsterberg, tritt nur in der ersten und letzten Szene auf, spielt jedoch letztlich eine bedeutsame Rolle. Der feudal-klerikale Graf und der josephinisch freisinnige Pfarrer (der Josephinismus war eine wichtige Basis für die Katholische Aufklärung) stellen zwei Gegenpole dar, deren ganze Ausprägung allerdings erst am Ende des Stückes deutlich wird. Pfarrer Hell ist in seiner kleinen Gemeinde sehr angesehen und geachtet. Die Wirtshausschlägereien haben nachgelassen, seit er nach Kirchfeld versetzt wurde, der Alkoholkonsum unter der Woche ebenso, und er selbst ist über jeden Zweifel erhaben. Als er von einem alten Kollegen gebeten wird, die junge Waise Anna in seinen Haushalt aufzunehmen und sie seiner Haushälterin Brigitte zur Seite zu stellen, ahnt er nicht, dass sich dadurch alles verändern wird: Pfarrer Hell verliebt sich in Anna, und auch wenn er sich sehr zusammenreißt, bleiben das Gerede und die Gerüchte nicht aus. Die Bigotterie ist in diesem Volksstück ebenso Thema wie hier ‘von gemischter Konfession, von gemischter Ehe und von einer aufdämmernden Notwendigkeit der Priesterehe die Rede ist’. Themen also, die wenigstens z.T. bis heute nicht ad acta gelegt worden sind, und bei denen man sich bildhaft vorstellen kann, für welche Aufregung sie in einem kleinen Bergdorf der damaligen Zeit sorgen konnten. Die Sprache des Stückes war für mich gewöhnungsbedürftig - nicht allein aufgrund der Altertümlichkeit des Stils, sondern v.a. auch deshalb, weil das Volksstück tatsächlich im breitesten Dialekt geschrieben wurde. Da ich dialektfrei aufwuchs, fiel mir das reine Sprachverständnis schon nicht immer leicht, auch wenn der Sinn sich aus dem Zusammenhang ergeben mochte. “Dös hab’ ich auch ‘glaubt - das hab’ ich auch g’sagt, aber dö Letfeigen hab’n ja nit auf mich g’hört - und da hab’ ich in sie ’neing’schrien - da sein dö grob word’n - ich net höflich - dö hau’n her - ich hau’ z’ruck - und so hab’ ich mein Teil kriegt.” Sehr gefallen haben mir dabei meist die eingefügten Lieder, deren Texte oftmals frech-frivol sind und die die oft eher düstere und melancholische Stimmung des Stückes selbst unerwartet auflockern. Die Liedertexte stammen zwar nicht aus der Feder Anzengrubers, doch da das Stück stets mit Gesang aufgeführt wurde, entschloss man sich schließlich, die Lieder im Buch auch mit abzudrucken. Interessant fand ich auch im Anhang die zeitgenössische Theaterkritik eines Heinrich Laube aus dem Jahre 1870, der sich sowohl zum Stück selbst als auch zu der Art der Aufführung äußerte. Die 159 Seiten meiner ererbten Ausgabe des Textes waren letztlich rasch gelesen und zeigen, dass sich ein Blick in die Vergangenheit immer einmal lohnt. © Parden Anzengruber wurde am 29.11.1839 in Wien geboren, er stammte aus oberösterreichischem Bauerngeschlecht. Zuerst besuchte er die Realschule, er mußte sie aber wegen Geldmangels vorzeitig verlassen. Dann begann er eine Buchhandelslehre. Von 1860-1868 war Anzengruber Schauspieler bei verschiedenen Wandergruppen, mit denen er die Provinztheater bereiste. Sein Stück “Der Pfarrer von Kirchfeld” machte ihn berühmt. Später war Anzengruber Theaterdichter am “Theater an der Wien” und danach am Volkstheater. Er starb am 10.12.1889 in Wien.

Ein österreichisches Volksstück...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 15.01.2017
Bewertungsnummer: 3030075
Bewertet: eBook (ePUB)

‘Volksstück mit Gesang in vier Akten’ lautet die genauere Bezeichnung, und entstanden ist es um 1870. Kein modernes Stück also, und doch gehört es zu den bekannteren Werken des Österreichers Ludwig Anzengruber, das immerhin zweimal verfilmt wurde (1937 und 1955). Im Mittelpunkt des Geschehens steht Pfarrer Hell - sein Gegenspieler, der Graf von Finsterberg, tritt nur in der ersten und letzten Szene auf, spielt jedoch letztlich eine bedeutsame Rolle. Der feudal-klerikale Graf und der josephinisch freisinnige Pfarrer (der Josephinismus war eine wichtige Basis für die Katholische Aufklärung) stellen zwei Gegenpole dar, deren ganze Ausprägung allerdings erst am Ende des Stückes deutlich wird. Pfarrer Hell ist in seiner kleinen Gemeinde sehr angesehen und geachtet. Die Wirtshausschlägereien haben nachgelassen, seit er nach Kirchfeld versetzt wurde, der Alkoholkonsum unter der Woche ebenso, und er selbst ist über jeden Zweifel erhaben. Als er von einem alten Kollegen gebeten wird, die junge Waise Anna in seinen Haushalt aufzunehmen und sie seiner Haushälterin Brigitte zur Seite zu stellen, ahnt er nicht, dass sich dadurch alles verändern wird: Pfarrer Hell verliebt sich in Anna, und auch wenn er sich sehr zusammenreißt, bleiben das Gerede und die Gerüchte nicht aus. Die Bigotterie ist in diesem Volksstück ebenso Thema wie hier ‘von gemischter Konfession, von gemischter Ehe und von einer aufdämmernden Notwendigkeit der Priesterehe die Rede ist’. Themen also, die wenigstens z.T. bis heute nicht ad acta gelegt worden sind, und bei denen man sich bildhaft vorstellen kann, für welche Aufregung sie in einem kleinen Bergdorf der damaligen Zeit sorgen konnten. Die Sprache des Stückes war für mich gewöhnungsbedürftig - nicht allein aufgrund der Altertümlichkeit des Stils, sondern v.a. auch deshalb, weil das Volksstück tatsächlich im breitesten Dialekt geschrieben wurde. Da ich dialektfrei aufwuchs, fiel mir das reine Sprachverständnis schon nicht immer leicht, auch wenn der Sinn sich aus dem Zusammenhang ergeben mochte. “Dös hab’ ich auch ‘glaubt - das hab’ ich auch g’sagt, aber dö Letfeigen hab’n ja nit auf mich g’hört - und da hab’ ich in sie ’neing’schrien - da sein dö grob word’n - ich net höflich - dö hau’n her - ich hau’ z’ruck - und so hab’ ich mein Teil kriegt.” Sehr gefallen haben mir dabei meist die eingefügten Lieder, deren Texte oftmals frech-frivol sind und die die oft eher düstere und melancholische Stimmung des Stückes selbst unerwartet auflockern. Die Liedertexte stammen zwar nicht aus der Feder Anzengrubers, doch da das Stück stets mit Gesang aufgeführt wurde, entschloss man sich schließlich, die Lieder im Buch auch mit abzudrucken. Interessant fand ich auch im Anhang die zeitgenössische Theaterkritik eines Heinrich Laube aus dem Jahre 1870, der sich sowohl zum Stück selbst als auch zu der Art der Aufführung äußerte. Die 159 Seiten meiner ererbten Ausgabe des Textes waren letztlich rasch gelesen und zeigen, dass sich ein Blick in die Vergangenheit immer einmal lohnt. © Parden Anzengruber wurde am 29.11.1839 in Wien geboren, er stammte aus oberösterreichischem Bauerngeschlecht. Zuerst besuchte er die Realschule, er mußte sie aber wegen Geldmangels vorzeitig verlassen. Dann begann er eine Buchhandelslehre. Von 1860-1868 war Anzengruber Schauspieler bei verschiedenen Wandergruppen, mit denen er die Provinztheater bereiste. Sein Stück “Der Pfarrer von Kirchfeld” machte ihn berühmt. Später war Anzengruber Theaterdichter am “Theater an der Wien” und danach am Volkstheater. Er starb am 10.12.1889 in Wien.

Kundinnen und Kunden meinen

Der Pfarrer von Kirchfeld

von Ludwig Anzengruber

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Pfarrer von Kirchfeld