Produktbild: Barco Negro
Band 1

Barco Negro Ein Fall für Inspektor Fonseca, Mordkommission Porto

Aus der Reihe Inspektor Fonseca
2

14,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

460

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,2 cm

Gewicht

619 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7412-5097-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

460

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,2 cm

Gewicht

619 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7412-5097-2

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Vinho Verde und ein Doppelmord in Porto - überraschend raffiniert!

Bücher in meiner Hand am 29.04.2017

Bewertungsnummer: 1016216

Bewertet: eBook (ePUB)

Autor Mario Lima ist einer der ersten deutschen Autoren, der Portugal als Schauplatz seiner Bücher verwendet. Er lebt im Land und kann somit vor Ort recherchieren. Daraus entstand ein Krimi, der in Porto, der zweitgrössten Stadt Portugals angesiedelt ist. Die Polizisten sind immer ein wenig im Wettstreit mit der Landeshauptstadt Lissabon, und ich glaube, real fühlen sich die Einwohner Portos wohl auch immer als "Zweite", ein wenig benachteiligt, obwohl Porto viel schöner sein soll als Lissabon. Eines der Sehenswürdigkeiten Portos spielt eine tragende Rolle in Barco Negro. Beim Fischerdenkmal in Matosinhos ist einer Zeugin etwas Wichtiges aufgefallen. Hat die Geschichte des Denkmals eventuell etwas mit dem Mord an dem Ehepaar zu tun? Ana Cristina, die junge Polizeipraktikantin, ihr Kollege Rui Pinto und ihr Chef Fonsecca ermitteln in einem schwierigen Mordfall. Aufgrund des schlechten Wetters gibt es kaum Spuren und niemand will was gesehen haben und niemand hat eine Ahnung, wieso die zwei ermordet wurden. Ana Cristina fällt an einem der Opfer etwas auf, aber die Ermittler können es nicht einordnen und erst spät zeigt sich was es damit auf sich hat. Bis dahin haben sie alle ganz schön viel zu tun mit ihrem geheimnisvollen Fall. In "Barco Negro" erwartete mich ein sympathisches Ermittlerteam. Alle drei haben ihre Eigenheiten: Ana Cristina ist noch etwas scheu, aber schlagfertig und unkonventionell. Sie erledigt ohne zu Murren auch die Drecksarbeit, vor der sich alle drücken. Ausserdem achtet sie genau auf die Worte der Zeugen, kein Wunder hat Ana doch ein Psychologiestudium hinter sich; Pinto flirtet gerne, er ist ein Schlitzohr, aber auch sehr kollegial; Fonsecca kennt die Stärken und Schwächen seiner Mitarbeiter. Er lässt den Chef nicht heraushängen und seine Leute auch nach ihren eigenen Ideen ermitteln. Oft stossen sie alle an ihre Grenzen, die leider dem portugiesischen Polizeiapparat geschuldet sind. Viele Abfragen laufen über Lissabon und wenn die viel zu tun haben, muss Porto warten. Aber auch sonst sind die Ermittlungen in diesem undurchsichtigen Fall schwierig und sorgen immer wieder für Überraschungsmomente. Die Ermittlungen führen unter anderem ins Umland von Porto, so dass der Leser einiges vom nördlichen Portugal mitbekommt. Der Autor nahm noch mehr portugiesisches Lebensgefühl mit auf: nicht nur, dass oft Vinho Verde getrunken wird; der Titel des Buches ist gleichzeitig auch der Titel des bekannten Fado von Amalia Rodriquez und spielt eine wichtige Rolle im vorliegenden Fall. Ich habe nur zwei kleine Sachen zu bemängeln: erstens könnte eine Karte im Buchumschlag hilfreich sein, wenn die Leser die Touren nachverfolgen wollen. Zweitens das Alter von Ana Christina. Laut Buch ist sie Anfang 20 und hat schon die Polizeischule abgeschlossen, dazu Psychologie studiert. Das dünkt mich ein bisschen viel für so eine junge Frau; da müsste sie eher schon mindestens 25 Jahre alt sein. Ansonsten war ich extrem positiv überrascht von der Vielschichtigkeit des Krimis: der Fall war klar konstruiert, dazu schlüssig und vor allem spannend bis zum Ende und ich frage mich, wieso keiner der grossen Verlage das Potential gesehen hat. Fazit: Eine raffinierte und überraschende Kriminalgeschichte - nicht nur für Portugalliebhaber absolut lesenswert! 4.5 Punkte.

Vinho Verde und ein Doppelmord in Porto - überraschend raffiniert!

Bücher in meiner Hand am 29.04.2017
Bewertungsnummer: 1016216
Bewertet: eBook (ePUB)

Autor Mario Lima ist einer der ersten deutschen Autoren, der Portugal als Schauplatz seiner Bücher verwendet. Er lebt im Land und kann somit vor Ort recherchieren. Daraus entstand ein Krimi, der in Porto, der zweitgrössten Stadt Portugals angesiedelt ist. Die Polizisten sind immer ein wenig im Wettstreit mit der Landeshauptstadt Lissabon, und ich glaube, real fühlen sich die Einwohner Portos wohl auch immer als "Zweite", ein wenig benachteiligt, obwohl Porto viel schöner sein soll als Lissabon. Eines der Sehenswürdigkeiten Portos spielt eine tragende Rolle in Barco Negro. Beim Fischerdenkmal in Matosinhos ist einer Zeugin etwas Wichtiges aufgefallen. Hat die Geschichte des Denkmals eventuell etwas mit dem Mord an dem Ehepaar zu tun? Ana Cristina, die junge Polizeipraktikantin, ihr Kollege Rui Pinto und ihr Chef Fonsecca ermitteln in einem schwierigen Mordfall. Aufgrund des schlechten Wetters gibt es kaum Spuren und niemand will was gesehen haben und niemand hat eine Ahnung, wieso die zwei ermordet wurden. Ana Cristina fällt an einem der Opfer etwas auf, aber die Ermittler können es nicht einordnen und erst spät zeigt sich was es damit auf sich hat. Bis dahin haben sie alle ganz schön viel zu tun mit ihrem geheimnisvollen Fall. In "Barco Negro" erwartete mich ein sympathisches Ermittlerteam. Alle drei haben ihre Eigenheiten: Ana Cristina ist noch etwas scheu, aber schlagfertig und unkonventionell. Sie erledigt ohne zu Murren auch die Drecksarbeit, vor der sich alle drücken. Ausserdem achtet sie genau auf die Worte der Zeugen, kein Wunder hat Ana doch ein Psychologiestudium hinter sich; Pinto flirtet gerne, er ist ein Schlitzohr, aber auch sehr kollegial; Fonsecca kennt die Stärken und Schwächen seiner Mitarbeiter. Er lässt den Chef nicht heraushängen und seine Leute auch nach ihren eigenen Ideen ermitteln. Oft stossen sie alle an ihre Grenzen, die leider dem portugiesischen Polizeiapparat geschuldet sind. Viele Abfragen laufen über Lissabon und wenn die viel zu tun haben, muss Porto warten. Aber auch sonst sind die Ermittlungen in diesem undurchsichtigen Fall schwierig und sorgen immer wieder für Überraschungsmomente. Die Ermittlungen führen unter anderem ins Umland von Porto, so dass der Leser einiges vom nördlichen Portugal mitbekommt. Der Autor nahm noch mehr portugiesisches Lebensgefühl mit auf: nicht nur, dass oft Vinho Verde getrunken wird; der Titel des Buches ist gleichzeitig auch der Titel des bekannten Fado von Amalia Rodriquez und spielt eine wichtige Rolle im vorliegenden Fall. Ich habe nur zwei kleine Sachen zu bemängeln: erstens könnte eine Karte im Buchumschlag hilfreich sein, wenn die Leser die Touren nachverfolgen wollen. Zweitens das Alter von Ana Christina. Laut Buch ist sie Anfang 20 und hat schon die Polizeischule abgeschlossen, dazu Psychologie studiert. Das dünkt mich ein bisschen viel für so eine junge Frau; da müsste sie eher schon mindestens 25 Jahre alt sein. Ansonsten war ich extrem positiv überrascht von der Vielschichtigkeit des Krimis: der Fall war klar konstruiert, dazu schlüssig und vor allem spannend bis zum Ende und ich frage mich, wieso keiner der grossen Verlage das Potential gesehen hat. Fazit: Eine raffinierte und überraschende Kriminalgeschichte - nicht nur für Portugalliebhaber absolut lesenswert! 4.5 Punkte.

Ana-Cristinas erster Mordfall…

eiger aus Berlin am 09.10.2016

Bewertungsnummer: 2726578

Bewertet: eBook (ePUB)

Ana-Cristinas erster Mordfall Die hat Polizei einen mysteriösen Doppelmord an einem Ehepaar aufzuklären. Doch schon die vollständigen Namen der Opfer zu erfahren, ist nicht ganz einfach. Ana-Cristina, die neu in der Abteilung von Chefkommissar Fonseca ist, wird mit einem Kollegen zum Tatort geschickt. Sie ist hoch motiviert, denn es ist ihr erster Mordfall. Joao und Maria lebten relativ zurückgezogen, abseits der Hafenstadt Porto, unweit der Raffinerie. Die Ermittlungen in der Spedition von Joaos Neffen, wo er als Fahrer tätig war, bringen zunächst wenige verwertbare Erkenntnisse. Als plötzlich Kokain in Joaos Tiefkühltruhe entdeckt wird, ermittelt eine weitere Abteilung der Polizei, die Drogenfahndung. Beide Teams arbeiten nicht unbedingt einvernehmlich, eher behindern sie sich. Hat Joao tatsächlich mit Drogen gehandelt und ist hier in diesem Umfeld der Mörder zu suchen? Das Profil von Kommissar Fonseca nimmt im Verlauf der Geschichte immer mehr Kontur an und der Leser lernt einen sympathischen und kompetenten Polizisten kennen. Ana Cristina hat vor dem Besuch der Polizeischule Psychologie studiert. Dieses Wissen wird im Verlauf der Recherchen immer mehr nachgefragt. Mario Lima erzählt flüssig, sachlich und führt nach und nach neue Personen ein, über die der Leser den Fall von verschiedenen Seiten betrachten kann. Inès, die Tochter von Maria, kommt aus Marseille nach Porto. Sie ist eine interessante Person mit einem nicht ganz einfachen Hintergrund. Der Leser ahnt, dass das möglicherweise Mordmotiv in der Vergangenheit der Opfer zu suchen ist. Sie selbst möchte ihrem Vater Antonio finden, der Maria verließ, als sie 15 Jahre alt war. Über das Fernsehen, welches im Zusammenhang mit dem Kokainfund berichtet, startet Inès einen Aufruf. Unerwartet, während der Ermittlungen, entwickelt der Fall eine Eigendynamik und es entsteht eine hochdramatische und gefährliche Situation. Ana-Cristinas Sachverstand und Einfühlungsvermögen sind gefragt. Fonseca vertraut ihr und sie befindet sich plötzlich in einer Bewährungsprobe. Doch die Kräfte der Vergangenheit sind stärker und das Ende wird nicht gut. Aber vielleicht war auch nichts anderes zu erwarten, weil Fehler und Irrtümer vergangener Zeit nicht einfach zu vergessen und zu bewältigen sind. Auf jeden Fall ist es Mario Lima gelungen eine Geschichte zu erzählen, die einen nicht so schnell los lässt. Da Ana Cristina aufgrund ihres Einsatzes und ihrer Leistungen als vollwertige Inspektorin in die PJ aufgenommen wird, sind mit Sicherheit noch weitere Fälle mit ihr und Fonseca zu erwarten, auf die ich schon sehr gespannt bin. Aus meiner Sicht ist „Barco Negro“ eine klare Leseempfehlung für alle, die einen gut durchdachten Krimi mit authentischen Persönlichkeiten, spannenden Ermittlungen und einem Blick in Gegenwart und Vergangenheit Portugals mögen.

Ana-Cristinas erster Mordfall…

eiger aus Berlin am 09.10.2016
Bewertungsnummer: 2726578
Bewertet: eBook (ePUB)

Ana-Cristinas erster Mordfall Die hat Polizei einen mysteriösen Doppelmord an einem Ehepaar aufzuklären. Doch schon die vollständigen Namen der Opfer zu erfahren, ist nicht ganz einfach. Ana-Cristina, die neu in der Abteilung von Chefkommissar Fonseca ist, wird mit einem Kollegen zum Tatort geschickt. Sie ist hoch motiviert, denn es ist ihr erster Mordfall. Joao und Maria lebten relativ zurückgezogen, abseits der Hafenstadt Porto, unweit der Raffinerie. Die Ermittlungen in der Spedition von Joaos Neffen, wo er als Fahrer tätig war, bringen zunächst wenige verwertbare Erkenntnisse. Als plötzlich Kokain in Joaos Tiefkühltruhe entdeckt wird, ermittelt eine weitere Abteilung der Polizei, die Drogenfahndung. Beide Teams arbeiten nicht unbedingt einvernehmlich, eher behindern sie sich. Hat Joao tatsächlich mit Drogen gehandelt und ist hier in diesem Umfeld der Mörder zu suchen? Das Profil von Kommissar Fonseca nimmt im Verlauf der Geschichte immer mehr Kontur an und der Leser lernt einen sympathischen und kompetenten Polizisten kennen. Ana Cristina hat vor dem Besuch der Polizeischule Psychologie studiert. Dieses Wissen wird im Verlauf der Recherchen immer mehr nachgefragt. Mario Lima erzählt flüssig, sachlich und führt nach und nach neue Personen ein, über die der Leser den Fall von verschiedenen Seiten betrachten kann. Inès, die Tochter von Maria, kommt aus Marseille nach Porto. Sie ist eine interessante Person mit einem nicht ganz einfachen Hintergrund. Der Leser ahnt, dass das möglicherweise Mordmotiv in der Vergangenheit der Opfer zu suchen ist. Sie selbst möchte ihrem Vater Antonio finden, der Maria verließ, als sie 15 Jahre alt war. Über das Fernsehen, welches im Zusammenhang mit dem Kokainfund berichtet, startet Inès einen Aufruf. Unerwartet, während der Ermittlungen, entwickelt der Fall eine Eigendynamik und es entsteht eine hochdramatische und gefährliche Situation. Ana-Cristinas Sachverstand und Einfühlungsvermögen sind gefragt. Fonseca vertraut ihr und sie befindet sich plötzlich in einer Bewährungsprobe. Doch die Kräfte der Vergangenheit sind stärker und das Ende wird nicht gut. Aber vielleicht war auch nichts anderes zu erwarten, weil Fehler und Irrtümer vergangener Zeit nicht einfach zu vergessen und zu bewältigen sind. Auf jeden Fall ist es Mario Lima gelungen eine Geschichte zu erzählen, die einen nicht so schnell los lässt. Da Ana Cristina aufgrund ihres Einsatzes und ihrer Leistungen als vollwertige Inspektorin in die PJ aufgenommen wird, sind mit Sicherheit noch weitere Fälle mit ihr und Fonseca zu erwarten, auf die ich schon sehr gespannt bin. Aus meiner Sicht ist „Barco Negro“ eine klare Leseempfehlung für alle, die einen gut durchdachten Krimi mit authentischen Persönlichkeiten, spannenden Ermittlungen und einem Blick in Gegenwart und Vergangenheit Portugals mögen.

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Barco Negro

von Mario Lima

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