Steadycam versus Brushless Gimbal. Unterschiede in der Technik, Handhabung und Ästhetik verschiedener Kameratechnologien
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.04.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
137 (Printausgabe)
Dateigröße
1639 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668188204
Erzählgeschwindigkeit, Schnittfrequenz und Kamerabewegung haben sich über die Jahre immer weiter beschleunigt. Und auch die Kameratechnik hat sich über die Jahre stark verändert. In den 1950er-Jahren des 20. Jahrhunderts bevorzugten viele Kameraleute in Hollywood Kameras der Firma Mitchell. Betrachtet man heute Bilder von damals, fällt eine Besonderheit dieser Kameras sofort ins Auge: die unheimliche Größe. Ende der 1950er-Jahre kam mit der 35-mm-Arriflex-Kamera von Arnold & Richter die erste große Weiterentwicklung. Diese große Erfindung bestach dadurch, dass die Kamera im Grunde recht klein und handlich war. Anfang der siebziger Jahre folgte dann die nächste Revolution. Garrett Brown entwickelte zusammen mit Ingenieuren von Cinema Products Inc. ein System mit dem Namen "Steadicam" Dieses vereinte die sauberen und wackelfreien Bilder einer Dollyfahrt mit dem ökonomischen Vorteil der Handkamera.
Die Digitalisierung hat auch in der Filmbranche vieles verändert. Mit diesem Schwung an neuen Möglichkeiten gehen auch Innovationen im Bereich der Kamerastabilisierung einher. Seit einiger Zeit sind sie auf dem Vormarsch: sogenannte Gimbals. Die aktuellste Form der Kamera-Gimbal wird Brushless Gimbal genannt und bezieht sich mit ihrem Namen auf eine Besonderheit der verbauten Motoren.
Der Technologie der Kamera-Gimbal wird von manchem das Potenzial zugesprochen, die Steadycam abzulösen. Andere zweifeln das hartnäckig an und verweisen auf technische Nachteile. In dieser Arbeit soll jedoch nicht nur die technische Seite von Steadycam und Brushless Gimbal - wie die neuste Generation der Gimbal-Systeme genannt wird - betrachtet werden. Es soll auch untersucht werden, ob beide Systeme ihre eigene Bildästhetik haben. Dazu wurde eine Plansequenz mit beiden Systemen gedreht und einem Testpublikum vorgeführt. Mithilfe der gewonnenen Daten und im Blick auf die jeweiligen Ergebnisse werden dannTechnik, Handhabung und Ästhetik untersucht und verglichen.
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