Regulierungen und Restriktionen in der Anlageberatung des Private Banking. Die Markets in Financial Instruments Directive und der Foreign Account Tax
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.07.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
73 (Printausgabe)
Dateigröße
2259 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668251946
In den letzten Jahren gab es mehrere Hürden und Krisen, die von den Anlageberatern der deutschen Finanzwirtschaft überwunden werden mussten, sei es nun die Finanzkrise, die 2007 als US-amerikanische Immobilienkrise begann, die Einführung der MiFID I und II oder das erst kürzlich erfolgte Steuerabkommen FATCA zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den USA. Alle diese Einschnitte führten dazu, dass sich die Anlageberatung selbst veränderte oder angepasst werden musste. Ebenso führten gerade die Krisen zu Vertrauensverlusten seitens der Bankkunden, was es den Anlageberatern immer schwerer machte von Qualität zu überzeugen. Viele Kunden haben durch die Finanzkrisen Geld verloren, was dazu führte, dass nur noch ca. 27 % der privaten Anleger die Vertrauenswürdigkeit ihres Bankberaters für hoch oder sehr hoch halten.
Durch die Medien werden oft nur die betroffenen Verbraucher in den Fokus gestellt. Welche Schwierigkeiten die Bank und der einzelne Anlageberater aus den Veränderungen mit sich tragen, wird dabei außer Acht gelassen. Gerade die Einführung der MiFID und des FATCA-Abkommens führten bei den Banken zu einem wesentlich erhöhten Arbeits- und Bürokratieaufwand. Der Berater selbst ist durch die ganzen Regularien verpflichtet, dem Kunden eine schier endlose Anzahl an Informationen, Prospekten, Formularen und Unterlagen zur Verfügung zu stellen und diese ausfüllen zu lassen. Zusätzlich muss das vorhandene Gespräch individuell dokumentiert und festgehalten werden. Dass somit hier das Krisenpotenzial auf Grund vergessener Unterlagen und falschen oder missverstandenen Informationen immens ist, steht dabei außer Frage. Auch der Kunde selbst kann mit den vielen Informationen überfordert sein und so allzu leicht Informationen falsch auffassen, was die Möglichkeit eines Krisenherdes weiter anfacht.
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