Produktbild: Theorien abweichenden Verhaltens II. "Moderne" Ansätze
Band 1774

Theorien abweichenden Verhaltens II. "Moderne" Ansätze Eine Einführung für Soziologen, Psychologen, Juristen, Journalisten und Sozialarbeiter

25,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2017

Abbildungen

einige Tabellen

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

411

Maße (L/B/H)

21,8/15,1/2,7 cm

Gewicht

624 g

Auflage

4. aktual. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-4722-5

Beschreibung

Rezension

Aus: socialnet – Gernot Hahn – 12.10.2018



[…] Fazit: Didaktisch hervorragend gestaltet bietet das Fachbuch eine ausführliche Einführung in die wichtigsten neueren sozialwissenschaftlichen Theorien und Erklärungsansätze des Phänomens abweichendes Verhalten, etwa die Handlungstheorie, das Konzept der Selbstkontrolle, die Rational Choice-Theorie, neurobiologische Befunde, die Sozialraumtheorie, die Viktimologie und den Abolitionismus. Als Standardwerk darf die aktuelle Auflage in keiner Bibliothek fehlen. Ein Muss für Ausbildung und Forschung.

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2017

Abbildungen

einige Tabellen

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

411

Maße (L/B/H)

21,8/15,1/2,7 cm

Gewicht

624 g

Auflage

4. aktual. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-4722-5

Herstelleradresse

Brill I Fink
Wollmarktstraße 115
33098 Paderborn
DE

Email: info@brill.com

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  • Vorwort zur 4. Auflage 11Vorbemerkung 131. Moderne Ansätze als Paradigmenwechsel? 151.1 Die radikale Kriminologie im angelsächsischen Sprachraum 151.1.1 Die Absetzung von der traditionellen Kriminologie 161.1.2 Die Wurzeln der radikalen Kriminologie 181.1.3 Wirkungsgeschichte der radikalen Kriminologie 231.1.4 Radikale Kriminologie und gesellschaftliche Praxis 251.2 Die kritische Kriminologie in der Bundesrepublik 281.2.1 Die Zurückweisung der Grundannahmen ätiologischer Theorien 291.2.2 Die theoretischen Wurzeln der kritischen Kriminologie 301.2.3 Die kritische Kriminologie in ihren zentralen Aussagen 311.2.4 Kritische Kriminologie und gesellschaftliche Praxis 411.3 Soziale Kontrolle als zentraler Gegenstand der neuen Kriminologie 441.3.1 Denktraditionen sozialer Kontrolle 451.3.2 Kontrollstile 461.3.3 Organisationsformen sozialer Kontrolle 481.3.4 Trends der sozialen Kontrolle 502. Der handlungstheoretische Ansatz nach Haferkamp 532.1 Devianz als soziales Handeln 532.1.1 Das soziale Handeln 532.1.2 Konformität und Devianz – zwei Formen sozialen Handelns 542.1.3 Die Ebenen der Abweichung in ausdifferenzierten Gesellschaften 552.1.4 Eine Begründung für abweichendes Verhalten über die Genese des Selbst 572.2 Norm und Handeln 592.2.1 Die Bewertung von Normen in den Theorien 602.2.2 Die Bedeutung von Normen für das Handeln 622.2.3 Die Verbindung normativer und interpretativer Richtungen 642.3 Der Prozess der Normsetzung durch Macht und Herrschaft 682.3.1 Die Bedeutung von Mängellagen 722.3.2 Vermittlung und Institutionalisierung der Forderungen 732.3.3 Von der Aushandlung zur Setzung 752.3.4 Die Motivation zur Kontrolle übertragender institutionalisierter Handlungen 772.4 Konformes und abweichendes Handeln in der Mehrgruppengesellschaft 812.4.1 Die Gesellschaft – ein kohärentes System von Subgruppen? 822.4.2 Das Mitdefinieren der Situation der „Anderen“ 832.4.3 Die Inklusivsysteme als „In-groups“ 842.4.4 Die Gründung alternativer Inklusivsysteme 852.5 Kriminalisierung und Entkriminalisierung – Instrumente im Konflikt sozialer Gruppen 882.5.1 Zur Setzung von (Straf-)Rechtsnormen 892.5.2 Die Absicherung von Machtpositionen 902.5.3 (Ent-)Kriminalisierung unter dem Aspekt von Macht und Herrschaft 912.5.4 Das Diebstahlsverbot und andere Beispiele 923. Das Konzept der Selbstkontrolle nach Gottfredson und Hirschi 963.1 Die theoretischen Wurzeln des Selbstkontrollkonzepts 963.1.1 Die klassischen Theorien 973.1.2 Die „positivistischen“ Theorien 1013.2 Das Selbstkontrollkonzept als eine „Allgemeine Theorie der Kriminalität“ 1103.3 Sozialisation und Selbstkontrolle 1203.3.1 Delinquenz als Ergebnis von Störungen in der Sozialisation 1213.3.2 Einige korrelierende Faktoren für Delinquenz 1243.4 Aspekte einer kritischen Würdigung: Selbstkontrolle als „neokonservative Pädagogik“? 1294. Die materialistisch-interaktionistische Kriminologie nach Gerlinda Smaus 1354.1 Die theoretischen Voraussetzungen 1354.1.1 Kritik am interpretativen Paradigma 1364.1.2 Kritik an marxistischen Theorien 1384.1.3 Vereinbarkeit des scheinbaren Paradoxons 1394.1.4 Die Theorie der Strukturierung von Giddens 1414.2 Die Anwendung auf die Kriminologie 1424.2.1 Struktur 1444.2.2 Strukturierung 1464.3 Grundlegende Spezifika des materialistisch interaktionistischen Ansatzes 1484.4 Die Unterscheidung zu anderen Ansätzen 1494.4.1 Unterscheidung zu ätiologischen Ansätzen 1504.4.2 Unterscheidung zum Labeling Approach 1514.4.3 Unterscheidung zu marxistischen Ansätzen 1524.5 Die feministische Perspektive 1544.6 Beurteilung der materialistisch-interaktionistischen Kriminologie 1604.6.1 Inhaltliche Würdigung 1604.6.2 Transformation der Theorie in die Praxis 1625. Die Rational Choice-Theorie 1665.1 Grundannahmen der Rational Choice-Theorie 1665.1.1 Die Sichtweise der Rational Choice-Theorie 1675.1.2 Das Menschenbild der Rational Choice-Theorie: der Homo Oeconomicus und der RREEMM 1695.2 Die Werterwartungstheorie nach Esser (SEU-Theorie) 1725.3 Die Theorie des geplanten Handelns nach Ajzen 1745.4 Die Rationale Reflexion der Situation nach Seipel und Eifler 1785.5 Das Modell von McKenzie und Tullock 1805.6 Die Annahmen Gary S. Beckers 1815.7 Die Strafe aus der Perspektive der Rational Choice-Theorie 1845.8 Das Opfer aus der Perspektive der Rational Choice-Theorie 1865.9 Kritik an der Rational Choice-Theorie 1876. Neurobiologische Aspekte des abweichenden Verhaltens 1896.1 Der Blick ins menschliche Gehirn 1906.2 Hirnschäden und Charakter: Phineas P. Gage und Eliot 1926.3 Neurologie und der freie Wille 1946.4 Ein kriminelles Gehirn? 1976.5 Aggression 1996.6 Epilepsie 2046.7 Bestrafung als Rekonditionierung 2066.8 Spiegelneuronen 2076.9 Fazit 2097. Sozialräumliche Kontext- und Aggregationseffekte 2107.1 Ursprünge der soziologischen Analyse von Verhalten und Raum 2137.2 Abweichendes Verhalten und soziale Desorganisation 2147.2.1 Chicago Anfang des 20. Jahrhunderts 2157.2.2 Entwicklung des Konzepts der „sozialen Desorganisation“ 2167.2.3 Sozialökologische Einbettung der „sozialen Desorganisation“ durch Robert E. Park 2177.2.4 Erweitertes Modell der sozialen Desorganisation 2207.3 Abweichendes Verhalten und residenzielle Segregation 2247.3.1 Konzeptuelle Abgrenzung von residenzieller Segregation und sozialer Exklusion 2247.3.2 Der Zusammenhang von residenzieller Segregation und sozialer Exklusion 2267.3.3 Residenzielle Segregation und abweichendes Verhalten 2297.4 Beurteilung von sozialer Desorganisation und Sozialisationseffekten durch den räumlichen Kontext 2328. Viktimologie 2368.1 Aufgabengebiete und Fragestellungen der Viktimologie 2378.1.1 Möglichkeiten zur Differenzierung von Opfern 2408.2 Die Bedeutung von Opferbefragungen (Victim Surveys) 2458.2.1 Lebensstil und Opferwahrscheinlichkeit 2488.2.2 Gründe für Anzeigen und Dunkelziffern 2498.2.3 Bestrebungen nach informeller Konfliktregelung 2538.3 Die Schädigungen der Opfer 2568.3.1 Einige Kategorisierungen von Opferschädigungen 2578.3.2 Spezifische Opferreaktionen bei bestimmten Straftaten 2608.4 Der Umgang des Kriminaljustizsystems mit Opfern von Straftaten 2629. Soziale Kontrolle und Prävention 2659.1 Prävention und soziale Kontrolle 2659.1.1 Zur sozialen Kontrolle 2669.1.2 Prävention im Kontext von Kriminalitätstheorien 2689.2 Die präventiven Legitimationen des Kriminaljustizsystems 2749.2.1 Die nicht explizit festgelegten Strafzwecke 2749.2.2 Das generalpräventive Begründungsmodell 2759.2.3 Die Legitimierung durch Integrationsprävention 2779.2.4 Polizeiliche Präventionsvorstellungen 2789.3 Die generalpräventive Wirksamkeit von Strafrechtsnormen 2829.3.1 Zur Abschreckung durch Sanktionsdrohungen 2829.3.2 Kritik am Prinzip des Strafens 28610. Abolitionismus 29010.1 Entwicklung und Prinzipien des Abolitionismus 29010.2 Einige Richtungen im Abolitionismus 29510.2.1 Der moralische Rigorismus von Christie 29510.2.2 Die „peines perdues“ von Hulsman 30010.2.3 Das mephistophelische Prinzip bei Mathiesen 30110.2.4 Der Doppelkontrollcharakter bei Scheerer 30210.2.5 Die moderate Position des European Committee on Decriminalisation 30410.2.6 Der strukturelle Abolitionismus bei Smaus 30610.3 Einige Gemeinsamkeiten abolitionistischer Ansätze 30910.3.1 Die Forderung nach Abschaffung restriktiver Institutionen 30910.3.2 Kontrolle und Konfliktlösung auf der Ebene kleiner Strukturen 31010.3.3 Die Abkehr von der exakten, wertfreien Wissenschaft 31310.3.4 Abolitionismus und Labeling Approach 31410.4 Zwei Extreme bundesrepublikanischer Praxisbetrachtung 31610.4.1 Die Positionen von Haferkamp und Schumann – oder:Reduktion oder Ausweitung sozialer Kontrolle 31610.4.2 Zur wechselseitigen Kritik 31910.5 Abolitionismus in der Praxis 32010.5.1 Die Haltung zur sozialen Kontrolle 32010.5.2 Der Verzicht auf staatliche Sanktionsmittel 32210.5.3 Praktische Alternativen statt „negativer Kriminalpolitik“ 32510.6 Diversion als Strategie der Entkriminalisierung 32810.6.1 Grundlegung der Diversion 32910.6.2 Zur Bewertung der Diversion 33610.6.3 Möglichkeit und Machbarkeit von Diversion in der Bundesrepublik 34210.6.4 Projekte im Rahmen von Diversionsmaßnahmen nach dem JGG 35210.7 Wiedergutmachung und Täter-Opfer-Ausgleich 35310.7.1 Wiedergutmachung und Schadensersatz 35310.7.2 Die Bereitschaft zum Täter-Opfer-Ausgleich 36610.7.3 Evaluation des Täter-Opfer-Ausgleichs 370Literaturverzeichnis 377Personenregister 399Sachregister 403