Produktbild: Stille Nacht

Stille Nacht Nicht nur eine Weihnachtsgeschichte

1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.11.2016

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

18,5/11,3/1,5 cm

Gewicht

158 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-038-3

Beschreibung

Rezension

»Martin Walker hat eine leise, einfühlsame Geschichte geschrieben, die berührt.«
 Susanne Sturzenegger / SRF1

»Es ist eine leise, einfach und klar erzählte Geschichte – liebevoll gestaltet mit roter Weihnachtskugel auf dem Cover und ausgestattet mit einem passenden roten Lesebändchen – die einen in der nun kommenden Adventszeit – der sogenannten stillen Zeit – dazu bewegen kann, still zu werden und innezuhalten. Passend als Mitbringsel zu allen möglichen Gelegenheiten – nicht nur zur Advents- und Weihnachtszeit.«
 Monika Stemmer / Mona Lisa Blog

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.11.2016

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

18,5/11,3/1,5 cm

Gewicht

158 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-038-3

Herstelleradresse

Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH
Kaiserstraße 79
60329 Frankfurt am Mai
DE
info@schoeffling.de

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Nicht weihnachtlich

Bewertung am 24.11.2016

Bewertungsnummer: 983948

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf dem hellen Cover prangt eine große rote Christbaumkugel. Lucia erstellt mitten im Sommer bei größter Hitze das Konzept für eine Schaufensterdekoration: Weihnachten. Sie erinnert sich, etwa fünf Seiten lag, an das Weihnachtsfest ihrer Kindheit. Und damit ist das Thema Weihnachten in diesem Buch abgeschlossen. Allerdings ist mir bis hierhin auch fast die Leselust vergangen. Stilistik und Ausdruck haben mich erschrocken Sätze mehrfach lesen lassen, rätseln. Lucia berichtet vom Weihnachtsessen, vom üppigen Kaninchen, das die Mutter zubereitete. Üppig, ein einziges Kaninchen für eine gesamte Sippe? »Das Tier kam vom Nachbarn, Vater hatte es ...« Das Schlachttier kam freiwillig herübergelaufen, damit ihm der Vater den Hals um-drehen konnte? Am Weihnachtsbaum hingen Schokoladenweihnachtsmänner und gefüllte Mäuse, wird beschrieben. Und darauf folgt dieser Satz: »Ein Schwager, auch im Unterhemd, schlief in einem Sessel, ...« Die Frage ist nun, wer hier auch ein Unterhemd trug, Schokoladenweihnachtsmänner oder Mäuse? »Ein dunkelblauer Pyjama, dessen Ärmel und Beine und das Oberteil unter den Hüf-ten von hellblauen, breiten Bündchen beschlossen wurde, die ihr schon beim Anblick sämtliches Blut in den Adern abdrückten.« Sätze, die den Leser ratlos sehen lassen. Lucia sitzt in der sommerlichen Hitze im Un-terhemd am Schreibtisch, denkt an alte Weihnachtsfeste und nun folgt dieser Satz: »Lucia hörte ihrer Chefin nur halbherzig zu.« - Ein Gedankensprung, der für den Leser nicht nachzuvollziehen ist ... Plötzlich befinden wir uns an Lucias Arbeitsplatz im Winter wieder, bei der Dekoration von Schaufenstern. Wir erfahren, Lucias Ehemann, ein Fotograf, der als Kriegsberichterstatter arbeitete, ist bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Er hasste den Krieg, suchte keine Gefahr, auch der Ruhm für seine Fotos war ihm egal, er fühlte sich schuldig, weil er nicht hel-fen konnte, er mochte nicht reisen, nicht seine Frau allein lassen. Aber er fuhr immer wieder los. Leider wird hierauf nur mit zwei Sätzen eingegangen. Der Mann bleibt ein Rätsel, ebenso wie die Protagonistin selbst. Sie lernt kurz einen Unbekannten kennen, der sie in ein Café einlädt. Dieser Mann, Saeed, ein Flüchtling, lernt Anatole kennen, auch ein Bildhauer. Saeed darf in Anatoles Werkstatt arbeiten. Letzterer wiederum war mit Lucias Mann befreundet, möchte mit seinen Fotos eine Ausstellung zum Andenken an den Freund machen. Mich hat das Buch enttäuscht, da es mit Aufmachung und Titel den Eindruck erweckt, es enthalte eine weihnachtliche Geschichte. Aber gewichtiger, es verging mir schnell die Lust an der Ausdruckskraft, der Text holperte durchgängig vor sich hin. Warum der Künstler Anatol mit einer Schaffensblockade belegt ist, bleibt verborgen. Auch Saeeds Geschichte erschließt sich nicht. Lucia trauert verständlicherweise und zieht sich vorerst zurück. Auch über sie erfährt der Leser nicht viel. Die Figuren blieben mir fern, plakativ und oberflächlich. Die Story zieht sich belanglos dahin ohne Tiefgang, ohne Spannungsbogen. 96 Seiten auf 11x18 cm ein Büchlein, von dem ich mehr erwar-tet hatte.

Nicht weihnachtlich

Bewertung am 24.11.2016
Bewertungsnummer: 983948
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf dem hellen Cover prangt eine große rote Christbaumkugel. Lucia erstellt mitten im Sommer bei größter Hitze das Konzept für eine Schaufensterdekoration: Weihnachten. Sie erinnert sich, etwa fünf Seiten lag, an das Weihnachtsfest ihrer Kindheit. Und damit ist das Thema Weihnachten in diesem Buch abgeschlossen. Allerdings ist mir bis hierhin auch fast die Leselust vergangen. Stilistik und Ausdruck haben mich erschrocken Sätze mehrfach lesen lassen, rätseln. Lucia berichtet vom Weihnachtsessen, vom üppigen Kaninchen, das die Mutter zubereitete. Üppig, ein einziges Kaninchen für eine gesamte Sippe? »Das Tier kam vom Nachbarn, Vater hatte es ...« Das Schlachttier kam freiwillig herübergelaufen, damit ihm der Vater den Hals um-drehen konnte? Am Weihnachtsbaum hingen Schokoladenweihnachtsmänner und gefüllte Mäuse, wird beschrieben. Und darauf folgt dieser Satz: »Ein Schwager, auch im Unterhemd, schlief in einem Sessel, ...« Die Frage ist nun, wer hier auch ein Unterhemd trug, Schokoladenweihnachtsmänner oder Mäuse? »Ein dunkelblauer Pyjama, dessen Ärmel und Beine und das Oberteil unter den Hüf-ten von hellblauen, breiten Bündchen beschlossen wurde, die ihr schon beim Anblick sämtliches Blut in den Adern abdrückten.« Sätze, die den Leser ratlos sehen lassen. Lucia sitzt in der sommerlichen Hitze im Un-terhemd am Schreibtisch, denkt an alte Weihnachtsfeste und nun folgt dieser Satz: »Lucia hörte ihrer Chefin nur halbherzig zu.« - Ein Gedankensprung, der für den Leser nicht nachzuvollziehen ist ... Plötzlich befinden wir uns an Lucias Arbeitsplatz im Winter wieder, bei der Dekoration von Schaufenstern. Wir erfahren, Lucias Ehemann, ein Fotograf, der als Kriegsberichterstatter arbeitete, ist bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Er hasste den Krieg, suchte keine Gefahr, auch der Ruhm für seine Fotos war ihm egal, er fühlte sich schuldig, weil er nicht hel-fen konnte, er mochte nicht reisen, nicht seine Frau allein lassen. Aber er fuhr immer wieder los. Leider wird hierauf nur mit zwei Sätzen eingegangen. Der Mann bleibt ein Rätsel, ebenso wie die Protagonistin selbst. Sie lernt kurz einen Unbekannten kennen, der sie in ein Café einlädt. Dieser Mann, Saeed, ein Flüchtling, lernt Anatole kennen, auch ein Bildhauer. Saeed darf in Anatoles Werkstatt arbeiten. Letzterer wiederum war mit Lucias Mann befreundet, möchte mit seinen Fotos eine Ausstellung zum Andenken an den Freund machen. Mich hat das Buch enttäuscht, da es mit Aufmachung und Titel den Eindruck erweckt, es enthalte eine weihnachtliche Geschichte. Aber gewichtiger, es verging mir schnell die Lust an der Ausdruckskraft, der Text holperte durchgängig vor sich hin. Warum der Künstler Anatol mit einer Schaffensblockade belegt ist, bleibt verborgen. Auch Saeeds Geschichte erschließt sich nicht. Lucia trauert verständlicherweise und zieht sich vorerst zurück. Auch über sie erfährt der Leser nicht viel. Die Figuren blieben mir fern, plakativ und oberflächlich. Die Story zieht sich belanglos dahin ohne Tiefgang, ohne Spannungsbogen. 96 Seiten auf 11x18 cm ein Büchlein, von dem ich mehr erwar-tet hatte.

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Stille Nacht

von Martin Walker

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