Generationenkonflikt als Motiv in der deutschen Nachkriegsliteratur von Christoph Meckels 'Suchbild. Über meinen Vater' und Uwe Timms 'Am Beispiel mei
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.05.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
83 (Printausgabe)
Dateigröße
736 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668224971
Kronos, der Vater von Zeus, entmannte seinen eigenen Vater Uranos, um Herrscher der Titanen zu werden. Zeus, der spätere oberste Gott von Olymp, musste mit Kronos kämpfen, um zuerst ein Unterhaltsrecht und später die Herrschaft über die Welt zu erringen. Aus Angst, selbst von seinen eigenen Kindern entmachtet zu werden, fraß Zeus seine schwangere Gattin Metis auf, denn ein Orakel hatte ihn geweissagt, dass eine Tochter der Metis ihm gleichrangig wäre und ein Sohn würde ihn stürzen. Nicht zu vergessen die Ödipus-Erzählung, die als klassisches Motiv für einen Vater-Sohn-Konflikt steht. Dieser muss sich wegen seines Vatermords von Psychologen, Philosophen und Literaten über Generation aus der jeweiligen fachlichen Sicht interpretieren lassen. Auch Martin Opitz empfahl 1624 in seinem Buch von der deutschen Poeterey, dass der Mord an Kindern und Vätern besonders wirksame Themen für Dramatiker ist. In der Zeit von Sturm und Drang gewann der Kampf zwischen rebellischen Söhnen und autoritären Vätern sogar epochale Bedeutung, denn "in der Literaturgeschichtsschreibung ist es allgemein üblich, den Sturm und Drang unter dem Gesichtspunkt einer Generationserscheinung zu sehen [...]."
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