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Produktbild: Richter Gottes

Richter Gottes Die geheimen Prozesse der Kirche. Paralleljustiz mitten in Deutschland

1

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inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.10.2016

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2493 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462316070

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

13.10.2016

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2493 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462316070

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Ach du meine Güte!

peedee (Mitglied der Book Circle Community) am 14.06.2025

Bewertungsnummer: 2515633

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die katholische Kirche ist wohl der grösste Arbeitgeber in Deutschland. Über 700‘000 Mitarbeiter (Jahr 2016) sind dabei dem kirchlichen Arbeitsrecht unterworfen. Wer einen höheren Posten mit sogenannter Vorbildungsfunktion bekleidet, ist an die Unauflösbarkeit der katholischen Ehe gebunden. Wer nach zivilem Recht zwar geschieden ist, ist es nach der katholischen Lehre noch lange nicht. Öffentlich eine neue Partnerschaft eingehen? Dies ist eine schwere Sünde und kann mit dem Verlust des Arbeitsplatzes einhergehen! Der einzige Ausweg: das Führen eines Ehenichtigkeitsverfahrens durch eines der 22 Kirchengerichte, wo zig Personen zum eigenen Fall befragt werden. Alle Beteiligten sind zur Geheimhaltung verpflichtet. Ebenso in Fällen von Ahndung sexuellen Missbrauchs in der Kirche. Eva Müller hat zwei hochbrisante Themen aufgegriffen. Erster Eindruck: Ein klares Cover, interessante Wahl von Buchtitel und -untertitel; gefällt mir sehr gut. Nachdem ich vor ein paar Jahren „Gott hat hohe Nebenkosten“ mit grosser Begeisterung gelesen hatte, war ich sehr auf das vorliegende Buch gespannt. Und? An meiner damaligen einleitenden Aussage kann ich festhalten: Für mich ist der Glaube sehr wichtig, aber ich bin nicht bibelfest und gehe auch nicht jede Woche in die Kirche. Mit der Institution „Kirche“, insbesondere der katholischen Kirche, tue ich mich nämlich manchmal etwas schwer. Ich kann u.a. nicht nachvollziehen, wie einzelne Menschen mit Vorbildfunktionen Dinge vertuschen, verleugnen. Eines der 10 Gebote ist doch „Du sollst nicht lügen“ – das passt für mich dann überhaupt nicht. Wie kann es sein, dass beim Ehenichtigkeitsverfahren durch fremde Leute festgestellt werden soll, wie die Situation zum Zeitpunkt der Eheschliessung war? Seit der Eheschliessung sind zuweilen viele Jahre, sogar Jahrzehnte, vergangen. Und nun soll nur zählen, was sie/er zum Zeitpunkt der Eheschliessung dachte? Wollte sie z.B. noch keine Kinder und hat verhütet? Fehler! War ihm schon klar, dass er nicht treu sein kann? Fehler! Das könnte das Kirchengericht dann nach mehrmonatiger bzw. sogar mehrjähriger Bearbeitung als „Partialsimulation“ von einem der beiden Ehepartner einstufen und danach die (erste) Ehe als nichtig erklären. Zeugen werden befragt, auch zu intimen Details. Wirklich beschämend! Missbrauch ist abscheulich – es führt zu so viel Leid bei den Betroffenen. Dass jeweils nur die Spitze des Eisberges aufgedeckt wird, ist dabei erschreckend und macht sehr traurig. Wenn Menschen zu Tätern werden und andere Menschen deren Taten verschleiern, ist mein Rechtsempfinden massiv gestört. Das Buch war spannend wie ein Krimi und gleichzeitig zutiefst empörend. Von mir gibt es 5 Sterne.

Ach du meine Güte!

peedee (Mitglied der Book Circle Community) am 14.06.2025
Bewertungsnummer: 2515633
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die katholische Kirche ist wohl der grösste Arbeitgeber in Deutschland. Über 700‘000 Mitarbeiter (Jahr 2016) sind dabei dem kirchlichen Arbeitsrecht unterworfen. Wer einen höheren Posten mit sogenannter Vorbildungsfunktion bekleidet, ist an die Unauflösbarkeit der katholischen Ehe gebunden. Wer nach zivilem Recht zwar geschieden ist, ist es nach der katholischen Lehre noch lange nicht. Öffentlich eine neue Partnerschaft eingehen? Dies ist eine schwere Sünde und kann mit dem Verlust des Arbeitsplatzes einhergehen! Der einzige Ausweg: das Führen eines Ehenichtigkeitsverfahrens durch eines der 22 Kirchengerichte, wo zig Personen zum eigenen Fall befragt werden. Alle Beteiligten sind zur Geheimhaltung verpflichtet. Ebenso in Fällen von Ahndung sexuellen Missbrauchs in der Kirche. Eva Müller hat zwei hochbrisante Themen aufgegriffen. Erster Eindruck: Ein klares Cover, interessante Wahl von Buchtitel und -untertitel; gefällt mir sehr gut. Nachdem ich vor ein paar Jahren „Gott hat hohe Nebenkosten“ mit grosser Begeisterung gelesen hatte, war ich sehr auf das vorliegende Buch gespannt. Und? An meiner damaligen einleitenden Aussage kann ich festhalten: Für mich ist der Glaube sehr wichtig, aber ich bin nicht bibelfest und gehe auch nicht jede Woche in die Kirche. Mit der Institution „Kirche“, insbesondere der katholischen Kirche, tue ich mich nämlich manchmal etwas schwer. Ich kann u.a. nicht nachvollziehen, wie einzelne Menschen mit Vorbildfunktionen Dinge vertuschen, verleugnen. Eines der 10 Gebote ist doch „Du sollst nicht lügen“ – das passt für mich dann überhaupt nicht. Wie kann es sein, dass beim Ehenichtigkeitsverfahren durch fremde Leute festgestellt werden soll, wie die Situation zum Zeitpunkt der Eheschliessung war? Seit der Eheschliessung sind zuweilen viele Jahre, sogar Jahrzehnte, vergangen. Und nun soll nur zählen, was sie/er zum Zeitpunkt der Eheschliessung dachte? Wollte sie z.B. noch keine Kinder und hat verhütet? Fehler! War ihm schon klar, dass er nicht treu sein kann? Fehler! Das könnte das Kirchengericht dann nach mehrmonatiger bzw. sogar mehrjähriger Bearbeitung als „Partialsimulation“ von einem der beiden Ehepartner einstufen und danach die (erste) Ehe als nichtig erklären. Zeugen werden befragt, auch zu intimen Details. Wirklich beschämend! Missbrauch ist abscheulich – es führt zu so viel Leid bei den Betroffenen. Dass jeweils nur die Spitze des Eisberges aufgedeckt wird, ist dabei erschreckend und macht sehr traurig. Wenn Menschen zu Tätern werden und andere Menschen deren Taten verschleiern, ist mein Rechtsempfinden massiv gestört. Das Buch war spannend wie ein Krimi und gleichzeitig zutiefst empörend. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Richter Gottes

von Eva Müller

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