Produktbild: Call the Midwife-Im Schatten der Armenhäuser

Call the Midwife-Im Schatten der Armenhäuser Eine wahre Geschichte aus dem Londoner East End

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2016

Verlag

Edel Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/3,2 cm

Gewicht

349 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Call the Midwife - Shadows of the Workhouse

Übersetzt von

Johanna Hofer Lobenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8419-0476-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2016

Verlag

Edel Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/3,2 cm

Gewicht

349 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Call the Midwife - Shadows of the Workhouse

Übersetzt von

Johanna Hofer Lobenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8419-0476-8

Herstelleradresse

Edel Verlagsgruppe GmbH
Neumühlen 17|22763|Hamburg|DE
kontakt@edelverlagsgruppe.de

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Die Geschichten vom Nonnatus House gehen weiter

Bewertung aus Bremen am 03.05.2025

Bewertungsnummer: 2481551

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Band der Call The Midwife-Trilogie von Jennifer Worth. Im Gegensatz zu dem ersten Band, der hauptsächlich von Hebammen-Tätigkeiten erzählt, stehen in diesem Band die Zustände der damaligen Armenhäuser in den 1950er Jahren im Vordergrund. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. In jedem Teil steht ein bestimmtes Thema im Focus. Der erste Teil behandelt die Zustände in den Armenhäusern. Der zweite Teil dreht sich hauptsächlich um Schwester Monica Jones, die beschuldigt wird zu stehlen. Dabei leidet sie immer mehr darunter dement zu werden. Der dritte Teil ist dann einem besonderen Patienten gewidmet. Die Autorin ist eingeteilt die Fürsorge für seine offenen Beine zu übernehmen. Mit der Zeit freunden Jennifer Worth und Joseph Collett sich an. Jennifer erfährt seine Lebensgeschichte und beginnt zu verstehen, warum er aus ihrer Sicht in menschenunwürdigen Verhältnissen lebt und sich dort wohlfühlt. Es sind ergreifende und emotionale Geschichten in diesem Buch beschrieben. Der Schreibstil ist leicht zu verstehen, die Protagonisten authentisch dargestellt. Man kann sich alles bildlich vorstellen. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

Die Geschichten vom Nonnatus House gehen weiter

Bewertung aus Bremen am 03.05.2025
Bewertungsnummer: 2481551
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Band der Call The Midwife-Trilogie von Jennifer Worth. Im Gegensatz zu dem ersten Band, der hauptsächlich von Hebammen-Tätigkeiten erzählt, stehen in diesem Band die Zustände der damaligen Armenhäuser in den 1950er Jahren im Vordergrund. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. In jedem Teil steht ein bestimmtes Thema im Focus. Der erste Teil behandelt die Zustände in den Armenhäusern. Der zweite Teil dreht sich hauptsächlich um Schwester Monica Jones, die beschuldigt wird zu stehlen. Dabei leidet sie immer mehr darunter dement zu werden. Der dritte Teil ist dann einem besonderen Patienten gewidmet. Die Autorin ist eingeteilt die Fürsorge für seine offenen Beine zu übernehmen. Mit der Zeit freunden Jennifer Worth und Joseph Collett sich an. Jennifer erfährt seine Lebensgeschichte und beginnt zu verstehen, warum er aus ihrer Sicht in menschenunwürdigen Verhältnissen lebt und sich dort wohlfühlt. Es sind ergreifende und emotionale Geschichten in diesem Buch beschrieben. Der Schreibstil ist leicht zu verstehen, die Protagonisten authentisch dargestellt. Man kann sich alles bildlich vorstellen. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

Faszinierend, erschütternd und leider wahr

Dark Rose aus Troisdorf am 12.12.2020

Bewertungsnummer: 1413621

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jeder, der schon einmal einen Roman von Dickens gelesen hat, weiß um der Schrecken der Armenhäuser. Wie furchtbar die Zustände waren, wie entwürdigend die Lebensumstände und wie grausam die Regeln und Aufseher sein konnten. In der Regel galt man im Armenhaus als wert- und rechtlos. Viele Jahrzehntelang gab es in Großbritannien diese Armenhäuser, in denen es den Insassen lange Zeit schlechter ging, als in den Gefängnissen. Viele starben durch die Zustände. In den 1950er Jahren gab es keine Armenhäuser mehr in Großbritannien. Es ist die Zeit, von der Jennifer Worth in diesem Buch erzählt, die Zeit, in der sie als Junge Krankenschwester und Hebamme im East End gelebt hat. In diesem Band ihrer Memoiren geht es aber nicht um ihre Tätigkeiten als Hebamme, sondern um ihre Berührungspunkte mit den Armenhäusern. Sie erzählt die Geschichte dieser Häuser, wie sie entstanden, was sie bewirken sollten, wie es wirklich war und warum wir bis heute nur so wenig darüber wissen. Sie erzählt aber vor allem die Geschichten von Menschen, deren Leben durch das Armenhaus geprägt war. Da wäre Jane, die ihre Kindheit in einem Armenhaus verbrachte und die es gebrochen hatte. Eine Frau, wie ihr Leben lang diese Erlebnisse weder vergessen, noch überwinden konnte. Aber es geht in diesem Buch nicht nur um die Armenhäuser, sondern auch allgemein um die armen Bewohner des East Ends, die ärmsten der Armen. Sie beschreibt wie sich Großbritannien veränderte, wie versucht wurde die Lebensbedingungen dieser Menschen in den 1950er Jahren zu verbessern und wie tragisch diese Bemühungen scheitern konnten. Natürlich geht es auch wieder um die Bewohner des Nonnatus Hauses (das eigentlich anders hieß), allen voran Schwester Monica Joan, die aufgrund ihrer Demenz für allerhand Ärger sorgte. Wenn man die Serie kennt, findet man viele Geschichten hier wieder, die einen bereits in der Serie zu Tränen rührten. Wobei das Buch deutlich härter und gnadenloser ist in seinen Beschreibungen. Wer hier rosafarben gefärbte Geschichten erwartet, ist definitiv falsch. Jennifer Worth erzählt, wie es war, wie sie es erlebt hat. Sie beschönigt nichts, sie verurteilt aber auch nicht. Sie führt einem vor Augen, wie die 1950er Jahre im East End wirklich waren. Wie es war in einem Viertel zu leben und zu arbeiten, das von Armut geprägt war, Armut und Krankheit. Wie aber auch nach und nach das Moderne Leben Einzug hielt. Fazit: Mich hat das Buch wirklich bewegt, aber auch es ist auch stellenweise nur schwer zu ertragen, was diese Menschen haben durchmachen müssen. Es lässt sich nicht „einfach so“ lesen, man braucht ab und an Erholungspausen. Aber ich finde es ist ein sehr wichtiges Buch über einen Teil der Geschichte, den niemand beachtet hat. Durch die TV-Serie wurde vieles aufgegriffen, aber das Buch ist nochmal deutlich eindringlicher und härter. Allerdings empfand ich es als sehr deprimierend. Es wäre toll gewesen, wenn es auch die ein oder andere positive Geschichte gegeben hätte. Von mir gibt es 4 Sterne.

Faszinierend, erschütternd und leider wahr

Dark Rose aus Troisdorf am 12.12.2020
Bewertungsnummer: 1413621
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jeder, der schon einmal einen Roman von Dickens gelesen hat, weiß um der Schrecken der Armenhäuser. Wie furchtbar die Zustände waren, wie entwürdigend die Lebensumstände und wie grausam die Regeln und Aufseher sein konnten. In der Regel galt man im Armenhaus als wert- und rechtlos. Viele Jahrzehntelang gab es in Großbritannien diese Armenhäuser, in denen es den Insassen lange Zeit schlechter ging, als in den Gefängnissen. Viele starben durch die Zustände. In den 1950er Jahren gab es keine Armenhäuser mehr in Großbritannien. Es ist die Zeit, von der Jennifer Worth in diesem Buch erzählt, die Zeit, in der sie als Junge Krankenschwester und Hebamme im East End gelebt hat. In diesem Band ihrer Memoiren geht es aber nicht um ihre Tätigkeiten als Hebamme, sondern um ihre Berührungspunkte mit den Armenhäusern. Sie erzählt die Geschichte dieser Häuser, wie sie entstanden, was sie bewirken sollten, wie es wirklich war und warum wir bis heute nur so wenig darüber wissen. Sie erzählt aber vor allem die Geschichten von Menschen, deren Leben durch das Armenhaus geprägt war. Da wäre Jane, die ihre Kindheit in einem Armenhaus verbrachte und die es gebrochen hatte. Eine Frau, wie ihr Leben lang diese Erlebnisse weder vergessen, noch überwinden konnte. Aber es geht in diesem Buch nicht nur um die Armenhäuser, sondern auch allgemein um die armen Bewohner des East Ends, die ärmsten der Armen. Sie beschreibt wie sich Großbritannien veränderte, wie versucht wurde die Lebensbedingungen dieser Menschen in den 1950er Jahren zu verbessern und wie tragisch diese Bemühungen scheitern konnten. Natürlich geht es auch wieder um die Bewohner des Nonnatus Hauses (das eigentlich anders hieß), allen voran Schwester Monica Joan, die aufgrund ihrer Demenz für allerhand Ärger sorgte. Wenn man die Serie kennt, findet man viele Geschichten hier wieder, die einen bereits in der Serie zu Tränen rührten. Wobei das Buch deutlich härter und gnadenloser ist in seinen Beschreibungen. Wer hier rosafarben gefärbte Geschichten erwartet, ist definitiv falsch. Jennifer Worth erzählt, wie es war, wie sie es erlebt hat. Sie beschönigt nichts, sie verurteilt aber auch nicht. Sie führt einem vor Augen, wie die 1950er Jahre im East End wirklich waren. Wie es war in einem Viertel zu leben und zu arbeiten, das von Armut geprägt war, Armut und Krankheit. Wie aber auch nach und nach das Moderne Leben Einzug hielt. Fazit: Mich hat das Buch wirklich bewegt, aber auch es ist auch stellenweise nur schwer zu ertragen, was diese Menschen haben durchmachen müssen. Es lässt sich nicht „einfach so“ lesen, man braucht ab und an Erholungspausen. Aber ich finde es ist ein sehr wichtiges Buch über einen Teil der Geschichte, den niemand beachtet hat. Durch die TV-Serie wurde vieles aufgegriffen, aber das Buch ist nochmal deutlich eindringlicher und härter. Allerdings empfand ich es als sehr deprimierend. Es wäre toll gewesen, wenn es auch die ein oder andere positive Geschichte gegeben hätte. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Call the Midwife-Im Schatten der Armenhäuser

von Jennifer Worth

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