Produktbild: Und damit fing es an

Und damit fing es an Roman

9

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.08.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

333 (Printausgabe)

Dateigröße

4818 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Gustav Sonata

Sprache

Deutsch

EAN

9783458749134

Beschreibung

Rezension

»Rose Tremain ist eine der besten Autorinnen englischer Sprache.«
Daily Telegraph 06.12.2012

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

10.08.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

333 (Printausgabe)

Dateigröße

4818 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Gustav Sonata

Sprache

Deutsch

EAN

9783458749134

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  • urmeli

    5/5

    08.08.2016

    eBook (ePUB)

    Gustav und Anton könnten…

    Gustav und Anton könnten nicht unterschiedlicher sein. Gustavs Vater Erich ist kurz nach seiner Geburt gestorben, die Mutter hat kämpfen müssen, um sie beide satt zu bekommen. Anton, als Sohn eines jüdischen Bankiers in der Schweiz, hat ein schönes Zuhause, bekommt Klavierunterricht und zeigt sich als äußerst begabt darin. Im Kindergarten in Matzlingen im Mittelland der Schweiz treffen 1947 beide aufeinander, Anton, der sich verloren fühlt, wird von Gustav getröstet und bald sind beide die besten Freunde. Gustavs Mutter gefällt diese Freundschaft nicht, Erich hat als Polizist Daten auf Einreisepapiere jüdischer Immigranten gefälscht um ihnen die Einreise in die Schweiz zu ermöglichen. Die spätere Entlassung aus dem Polizeidienst hat er nie überwunden. So gibt sie "den Juden" die Mitschuld am frühen Tod ihres Mannes. Der Roman erzählt sehr geschickt in drei Zeitebenen über das Leben Gustav und Antons und Gustavs Eltern. Die Zeit der Jugend ab 1947, die Zeit des Kennenlernens der Eltern 1937 und die Zeit Gustav und Antons als 50-jährige mit all Ihren erfüllten und unerfüllten Hoffnungen und beruflichen Wegen. Sehr bewegend und mit immer neuen Wendungen erzählt.

  • mellidiezahnfee

    aus Upgant - Schott

    5/5

    08.08.2016

    eBook (ePUB)

    Gustav und Anton wachsen…

    Gustav und Anton wachsen zufällig im gleichen Dorf auf, ansonsten verbindet sie erst einmal nichts. Antons Eltern sind wohlhabend und liebevoll, Gustavs Mama hartherzig und arm. Trotzdem werden die beiden beste Freunde. Sie erleben eine gemeinsame Kindheit und bleiben über all die Jahre sich gegenseitig und ihrem Ort verbunden. Die Geschichte wird in drei Teilen erzählt. Der erste Teil handelt von Gustavs und Antons Kindheit, der zweite Teil von der Vergangenheit Gustav´s Eltern der dritte Teil spielt in der nahen Vergangenheit bzw Jetztzeit. Das Buch spielt in der Schweiz und der erste und zweite Teil im ersten Weltkrieg und darum herum. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich absolut überrascht. Sonst nur auf der Suche nach den härtesten Thrillern wagte ich mich ohne große Überzeugung an das Buch. Und ich wurde eines Besseren belehrt. Eine wunderbar gefühlvolle Geschichte, die mit wenigen Personen auskommt. Die geschichtlichen und geografischen Gegebenheiten sind sehr schön beschrieben so dass man als Leser immer sofort weiß , wo und wann man sich befindet. Die Autorin versteht es fulminant mit Sprache umzugehen sie transportiert mit wenigen Sätzen viel Gefühl ! Man ist als Leser sofort in der Geschichte und leidet mit den Hauptpersonen. Gleichzeitig wirkt nichts an der erzählten Geschichte kitschig oder klischeehaft. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe bis 2:30 am durchgelesen. Und das passiert mir sehr selten. Chapeau ! Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle menschen die sich gerne von einem Buch berühren lassen und gerne in einer Geschichte entschwinden um sie mitzuerleben !!!

  • Mrs.Moriarty

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    29.11.2016

    eBook (ePUB)

    Weshalb nur sind Gustav und Anton befreundet??

    Ich gebe zu, das ich nicht ganz sicher bin, wie ich den Roman finde. Vielleicht auch, weil ich nicht finde, dass Gustavs Freundschaft zu Anton verständlich bleibt. Dieser ist sehr Egoistisch und ignoriert immer wieder das gerade Gustav es ist, der ihm wirklichen Halt und Stabilität im Leben gibt.  Aber eigentlich spielt nicht nur die Freundschaft der beiden Jungen und dann Männer, die nach und nach in eine ganz andere Richtung geht (was aber durch den Klappentext schon angedeutet wird). Es geht um Liebe die vergeht, um Wahrheit die Verbogen wird, weil es so einfacher ist weiter zu leben. Vor allem Gustavs Mutter hat vieles in ihren Erzählungen verklärt um der Wahrheit nicht noch einmal begegnen zu müssen. Trotzdem konnte mich der Roman oftmals nicht wirklich berühren. Die Gefühle, all dies bleibt seltsam kühl und distanziert. Vielleicht spiegelt das auch die Menschen um Gustav herum wieder und vor allem Antons Verhalten ihm gegenüber.  Für mich war es eigentlich interessant, zu lesen was dann wirklich in der Familie geschehen ist, gebe aber zu, das ich die Anordnung der Zeitumstände nicht so schlüssig fand. Der Rückblick Mittendrin wirkte etwas gezwungen, als ob die Autorin  sich nicht entscheiden konnte, was genau erzählt werden sollte. Für sich genommen interessant, weil eben so vieles verständlicher wurde, aber für die Geschichte zwischen Anton und Gustav irgendwie für mich auch etwas unerheblich.  Ich fand es aber auch gut, das Tremain die Schweiz in den Blick genommen hat. Vieles weiß ich zwar, aber in einem Roman habe ich darüber fast noch nie gelesen. Nach wie vor ist die Rolle der Schweiz in der Zeit zwischen 1933 und 1945 ein schwieriges Kapitel.  Für mich bleibt kein wirklich Rundes Bild zurück und auch das Gefühl, das mir etwas fehlt, um vor allem die Gefühle zwischen Anton und Gustav, wirklich glaubwürdig zu finden. 

  • Sylvia Mangl

    aus Wien

    5/5

    15.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gustavs Suche

    Rose Tremain erzählt die Geschichte von Gustav Perle und seinem Freund Anton Zwiebel, die einander kennen lernen als sie Schuljungen sind. Gustav, der mit seiner Mutter Emilie in äusserst ärmlichen Verhältnissen lebt, der ohne Vater aufwächst und Anton, der verwöhnte Wunderknabe, der begnadet Klavier spielt, den aber sein extremes Lampenfieber daran hindert, eine große Karriere als Konzertpianist zu machen. Sehr liebevoll beschreibt die Autorin die Kindheit der beiden, Gustavs bedingungslose Liebe zu seiner verbitterten Mutter, die mit der Wahl seines einzigen und besten Freundes alles andere als einverstanden ist. Schließlich ist Anton Zwiebel ein Jude und Juden sind schuld am Tod ihres Mannes. Emilie Perle erklärt ihrem Sohn nie, warum sie das sind und es soll viele Jahre dauern, bis Gustav die Wahrheit über seinen Vater erfährt. Trotzdem lässt sie, wenn auch widerwillig diese Freundschaft zu, die ihrem Sohn Dinge ermöglicht, die sie selbst ihm nicht hätte bieten können. Und so wird Gustav zu Antons ständigem Begleiter, zu seinem Vertrauten, bis Anton sich von ihm abwendet, weil er einen Weg gefunden hat, seine Kunst zu leben, ohne auf großen Bühnen spielen zu müssen und weil ihm der kleine Schweizer Ort zu eng geworden ist. Gustav, inzwischen Hotelier, kann und will Anton nicht begleiten und so trennen sich ihre Wege. Doch Gustav leidet wie ein Hund, ist Anton doch der Mensch, den er am meisten liebt. Dies ist ein Buch, das man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Eine wirklich wundervolle Geschichte, die zu keiner Zeit kitschig oder übertrieben wirkt. Hier passt einfach alles.

  • Bewertung

    aus Hart bei Graz

    5/5

    15.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ewige Verbundenheit

    Für dieses Buch habe ich mir jetzt einige Tage Zeit genommen, um die Rezension zu verfassen. Es veranlasst immer wieder innezuhalten und übers Leben nachzudenken. Zum Inhalt und Aufbau: Das Buch handelt im Wesentlichen von einer Freundschaft zweier Jungen (Gustav und Anton), beginnend im Vorschulalter bis in einen Zeitraum viele Jahrzehnte später. Diese Beziehung bildet die rote Linie. Ergänzend zur einsehbaren Zusammenfassung einige Gedanken: Ganz interessant sind die Gestaltung und der Aufbau. Während im ersten der drei Teile das Kennenlernen in der Vorschule und die folgenden paar Jahre der Kindheit beschrieben werden (Zeitraum Ende der 1940er Jahre ff.), springt der zweite Teil ca. 10 Jahre zurück und erhellt und erklärt vage Andeutungen des ersten Teils. Hier sind die Eltern von Gustav die Hauptprotagonisten. Die Vorkriegswirren sind omnipräsent und entscheidend für das weitere Leben dieser Familie. Die erzählten Vorkommnisse sind auch geschichtlich interessant verfasst. Im dritten Teil dann ein weiter Sprung in die 1990er Jahre wo dann auch die Geschichte endet. Nun spielen die beiden Freunde wieder die Hauptrolle. Die Autorin hat den Roman sehr spannend aufgebaut, man möchte beim Lesen gerne wissen, wie es weitergeht, weshalb in dieser Rezension nicht weiter auf den Inhalt eingegangen wird. Rose Tremain kann man wirklich ans Herz jener Leser legen, die nicht in der Hauptsache Action und Highlights alle paar Seiten suchen. Sie ist eine "leise" Autorin, die feinfühlig und mit kurzen Sätzen prägnant auf den Punkt kommt. Man hat das Gefühl, dass genau die richtige Anzahl an Worten gewählt wurde. Eine gewisse unaufdringliche Weisheit könnte man ihr unterstellen. Um es auf den Punkt zu bringen, ich kann absolut eine Leseempfehlung abgeben, wenn Bücher nach den Kriterien des vorherigen Absatzes ausgesucht werden.

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