Staunen als Grenzphänomen
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64,50 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.02.2017
Abbildungen
17
Herausgeber
Mireille Schnyder + weitereVerlag
Brill | FinkSeitenzahl
268
Maße (B/H)
15,7/23,3 cm
Gewicht
465 g
Auflage
2019
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7705-6091-2
Staunen indiziert eine (noch) nicht kategorisierbare Fremdheit und konstituiert damit eine Grenze des Verstehens und Wissens. Damit wird es zum Ausdruck einer semantischen Leere vor dem Fremden. Als Moment der verunsichernden Reflexion kann es so zum Stimulus eines Begehrens nach Grenzüberschreitung werden. Andererseits kann es Ausdruck eines Zustands sein, in dem sich ein radikal anderes, nicht mehr an Körper und Verstand gebundenes Wissen ereignet. In den interdisziplinären Beiträgen des Bandes wird Staunen, historisch und diskursiv je unterschiedlich akzentuiert, als Phänomen der Grenze reflektiert, das dann im Kunstdiskurs, von der Antike bis heute, zu einem Moment des lustvollen Verharrens auf den Grenzen der Wahrnehmung, des Wissens und der Erfahrung werden kann.
Mit Beiträgen von Udo Friedrich, Jan Niklas Howe, Reinhard Möller, Anna Laura Puliafito, Stefan Matuschek, u.a.
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