Produktbild: Als Deutschland noch nicht Deutschland war

Als Deutschland noch nicht Deutschland war Mit dem Fahrstuhl in die Goethe-Zeit — Eine Reise in die Goethezeit

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2017

Abbildungen

farbige r Bildteil

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3,5 cm

Gewicht

513 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04957-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2017

Abbildungen

farbige r Bildteil

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3,5 cm

Gewicht

513 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04957-2

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    4/5

    23.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Alltag in der Goethezeit Das…

    Alltag in der Goethezeit Das Buch beschreibt die Zeit um 1800, die wegen der herausragenden Leistungen von Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) auch „Goethezeit“ genannt wird. Bruno Preisendörfer bezeichnet diese Zeit als „gefährlich, unberechenbar, unheimlich“. (17) Das ist nicht mehr als eine Binsenweisheit. Gab es jemals eine Ära, die ungefährlich, berechenbar und sicher war? - Die Leistung des Autors besteht darin, sehr detailliert darzustellen, warum diese Adjektive (auch) für die Goethezeit gelten. Das Buch ist nicht chronologisch aufgebaut. Im Fokus stehen gesellschaftliche Fragen, die in der Summe den Alltag dieser Epoche erfahrbar machen. Zu den Themen gehören das Leben in der Stadt und auf dem Land, Reisen und Reiseerlebnisse, Essen und Trinken, Modeerscheinungen, Familienleben und Gesundheitsfragen. Wer von Operationen ohne Narkose und von reisenden Zahnbrechern hört, ist froh, in der heutigen Zeit zu leben. Auch waren längere Fahrten mit der Postkutsche mehr Abenteuer als Vergnügen. Die Stärke des Buches ist gleichzeitig seine Schwäche. Der Autor verliert sich in Details. Auch führen die zahlreichen Zitate eher zu Unterbrechungen des Leseflusses als zur Aufklärung über den Zeitgeist. Das Buch würde ich daher eher Leserinnen und Lesern empfehlen, die es ganz genau wissen wollen. Auf der anderen Seite ist es wegen dem Erzählstil aber auch keine systematische Aufarbeitung der Goethezeit. Zielgruppe dürften Freunde der deutschen Kulturgeschichte sein.

  • Bewertung

    5/5

    19.06.2017

    eBook (ePUB 3)

    Ein Muss für historisch interessierte Leser

    Ein absoluter Glücksfall für jeden an der deutschen Geschichte Interessierten! Wie ein Zeitreisender erlebt man nicht nur die große Politik jener Zeit, sondern nimmt tatsächlich Anteil am täglichen Leben von Menschen unterschiedlichster Gesellschaftsschichten. Auf diese Weise erfährt man nicht nur unglaublich viel Wissenswertes über die große Politik oder gesellschaftliche, philosophische oder literarische Strömungen, sondern hat beim Lesen das Gefühl, wirklich zu verstehen, wie die damals lebenden Menschen selbst ihre Zeit wahrnahmen. Lebendige Geschichte, noch dazu sprachlich ein Genuss.

  • Bewertung

    4/5

    15.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    EIn höchst kurzweiliger und unterhaltsamer...

    EIn höchst kurzweiliger und unterhaltsamer Schmöker für Geschichtsinteressierte, der den Leser mitnimmt auf einen lehrreichen Ausflug in die Zeit der Weimarer Klassik

  • Juti

    aus HD

    4/5

    09.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant wie Kermani,…

    Interessant wie Kermani, mühsam wie Kermani Fleißig ist der Autor. Mit Hilfe der Literatur, gemeint ist keinesfalls nur der Geheimrat, reisen wir durch die Goethezeit. Er hat ein eigenes Genre erfunden. Beschrieben wird keine Person, sondern die Zeit. Von 1749 bis 1832 lebte er. Über 80 Jahre erleben wir wie die Zeit der Aufklärung das Leben veränderte. Angefangen vom Reisen über die Häuser, die Kleidung, das Essen, ja nicht einmal die Bettgeschichten lässt er aus. Wer sich für den Alltag interessiert, der kommt um dieses Buch nicht herum. Schön wäre aber, wenn der Autor weniger Listen zitieren würde. Überhaupt ist das Lesen mühsam. Die Sternchen mit den Verweisen zu anderen Kapiteln gefielen mir schon in der Lutherzeit nicht. Dennoch gefiel mir dieses Buch besser und erhält folglich 4 Sterne. Zitat: „Überhaupt sollte der Gatte im eigenen Haus seinen Mann stehen, statt in anderen Häusern bloß damit zu prahlen. Der öffentlich herumschäkernde Geck zittere, wenn „seine Gattin sich mit Zärtlichkeit im Bette zu ihm hinschmieget; der Angstschweiß bricht ihm aus, er zappelt wie ein Frosch, den man auf die Luftpumpe setzt; - wie dankt er dem Himmel, wenn er seine Frau wieder aufstehnen sieht! Sie hängt freilich den Kopf und seufzt!“ (381f)

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