Produktbild: Whisky für drei alte Damen oder Wer geht denn hier am Stock?
Band 2

Whisky für drei alte Damen oder Wer geht denn hier am Stock? Roman

3

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.11.2016

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3846 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ethoolehdon Pakolaiset

Übersetzt von

Jan Costin Wagner + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783462315899

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

10.11.2016

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3846 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ethoolehdon Pakolaiset

Übersetzt von

  • Jan Costin Wagner
  • Niina Wagner

Sprache

Deutsch

EAN

9783462315899

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  • Bewertung

    aus Norderstedt

    4/5

    16.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Skuriel und viel Wahrheit

    Nach dem ersten Buch musste ich das zweite auch lesen. Es ist mit viel Gefühl und Witz geschrieben. Selbstbestimmt alt werden wünsche ich allen Menschen.

  • Bücher in meiner Hand

    3/5

    30.01.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Das WG-Leben ist immer gleich - egal ob mit 20 oder mit 90.

    Im zweiten Teil der "Drei alte Damen"-Serie von der finnischen Autorin Minna Lindgren werden wir Leser in das Chaos während dem Umbau im Altersheim Abendhain hineingezogen. Die Bewohner sollen selbst schauen, ob sie während des Umbaus anderswo eine Unterkunft finden oder sich sonstwie zurecht finden. Sie sind ganz auf sich selbst gestellt ohne Hilfe oder Alternativunterkunft, die von der Heimleitung organisiert wurde, so wie man es eigentlich erwartet. Sämtliche Entscheidungen werden getroffen ohne die Alten miteinzubeziehen. Auch allfällige Verwandte lassen die Betagten alleine und geben höchstens mal kurz Bescheid, wenn zu viel Leistungen auf dem Konto abgerechnet werden. Doch sich mit den Senioren hinsetzen und mit ihnen besprechen was vor sich geht oder sich mal die Heimleitung vorzuknöpfen? Fehlanzeige! Als bei den Bauarbeiten ein grosses Loch in die Badzimmerwand zwischen Siiri und Irmas Wohnung geschlagen wird und sie durch das Badezimmer in die jeweils andere Wohnung spazieren können, wird es ihnen definitiv zu bunt. Der Botschafter organisiert ihnen allen eine Wohnung und bald ziehen sie um - eine Senioren-WG entsteht! Das Interieur finden sie zwar schon etwas speziell, und auch, dass nicht nur haufenweise Pflegerinnen für Anna-Liisa, die gerade einen Spitalaufenthalt hinter sich hat, sondern auch andere komische unbekannte Leute plötzlich mitten in der Wohnung stehen. Um genau nachzuforschen weswegen das so ist, haben sie keine Lust und nehmen es einfach so hin. Das "einfach so Hinnehmen" fand ich unglaubwürdig. Ebenso die abwesenden Angehörigen, die nicht nachhaken, wenn nachweislich falsch abgerechnet wird oder sich für ihre Verwandten einsetzen, wenn es schon nicht von Seiten der Heimleitung getan wird. Vor allem, da das Abendhain schon einmal in den Schlagzeilen war (siehe Band 1). Natürlich wird hier alles extrem überspitzt und satirisch dargestellt, auch wenn das eine oder andere mit Sicherheit im realen Leben vorkommt. Wie zum Beispiel die Pflegekräfte, die entweder völlig lahm oder wie ein Feldweibel ohne irgendwelche Empathie ihre Patienten im 7-Minuten-Takt pflegen. Trotzdem haben mir Angehörige gefehlt, die sich nur ein Mü mehr für ihre ungerecht behandelten Verwandten interessieren. Thematisiert im zweiten Band wird der Umgang, oder anders gesagt, die Mühe der älteren Generation mit der modernen Technik. Abrechnungen werden nur noch per Mail zugeschickt, Bankgeschäfte immer komplizierter, da Abhebungen nicht mehr in allen Bankfilialen möglich sind (ausserdem müsste man sich auch noch an den Code der Bankkarte erinnern können), Billette lösen für die Strassenbahn - keine einfache Sache. Dem gegenüber stellt die Autorin Irma, die sich ein iPad kauft und es fast problemlos bedienen kann. Ein weiteres zentrales Thema ist Sterbehilfe, die in Finnland verboten ist. Margrit ist aktuell betroffen und möchte von allen möglichen Leuten deren Meinungen hören. Lustig zu lesen sind die Szenen aus dem WG-Leben, die sich kaum unterscheiden zum WG-Leben Anfang 20 - es sind ja doch immer die gleichen Leute die alles stehen lassen und die anderen, die alles aufräumen. Alle Leser, die selbst mal in einer WG wohnten, dürfte einiges sehr bekannt vorkommen... Siiri hat den WG-Kochjob übernommen und fühlt sich oft ausgenutzt, da sich alle anderen einfach nur bedienen lassen. Dafür hat sie sich in der Markthalle mit den Afrikanern Muhi und Mettaka angefreundet und tauscht mit ihnen Kochrezepte aus. Siiri ist die Einzige in der Serie, die sich mit jüngeren Leuten einlässt. Im ersten Band war es Mika, nun Muhi und Mettaka. Mit den beiden diskutiert sie nicht nur Rezepte, sondern auch kulturelle Unterschiede und das Leben als Flüchtling in einem fremden Land. Auch in Band 2 gefallen mir die Tramfahrten mit Siiri durch Helsinki am besten. Laut ihr gibt es nur drei interessante Bauwerke in der Stadt, was mir das Gefühl vermittelt, dass Helsinki keine Reise wert ist. Obwohl das Ende von "Whisky für drei alte Damen" dem des ersten Bandes ähnelt - vieles wird nicht konkret abgeschlossen, sondern mehr nur vermutet, dass es so und nicht anders ist - liest es sich einfacher als "Rotwein für drei alte Damen". Fazit: Auch im zweiten Band erwartet den Leser höchst ironische Gesellschaftskritik auf den Punkt gebracht. 3.5 Punkte.

  • Bücherhöhlenkobold

    3/5

    15.12.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Eine dahin plätschernde Erzählung, die nicht zum Punkt kommt. Nicht mein Geschmack.

    Kurzbeschreibung: Da ihre Seniorenresidenz “Abendhain” vom Renovierungschaos überrollt wird, gründen die drei uralten Freundinnen Siiri, Anna-Liisa und Irma kurzerhand eine WG. Mit von der Partie sind Anna-Liisas Ehemann der “Botschafter” und die schwermütige Margit. Doch das WG-Leben gestaltet sich anstrengender als erwartet und es fällt den Freundinnen nicht immer leicht, die Eigenheiten und Marotten der anderen zu ertragen. Cover: Das Cover besteht aus einer wunderschön gestalteten Collage von Ranken, Flügeln und anderen zauberhaften Motiven, in deren Zentrum in geschwungener Schrift der Titel prangt. Die Farbauswahl ist sehr harmonisch, insbesondere die verwendeten Blautöne, die sowohl im Titel als auch in den abgebildeten Vergissmeinnicht zu finden sind finde ich sehr ansprechend. Das Cover wirkt zugleich altmodisch und modern, was ich sehr gelungen finde. Schreibstil: Minna Lindgren schreibt sehr ausführlich, beschreibt detailliert den Alltag der alten Damen und die damit verbundenen Komplikationen. Vor allem zu Beginn schildert sie liebevoll die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonistin Siiri. Teilweise erschienen Sätze mir “merkwürdig” und unpassend; Da ich das Buch auf Deutsch gelesen habe, kann das natürlich an der Übersetzung liegen. Die finnischen Eigennamen sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber meiner Ansicht nach sorgfältig gewählt, so dass auch ein internationales Publikum damit zurecht kommt. Die Erzählung ist nicht durchgängig, oft fehlen Tage oder Wochen, die ohne Erklärung ausgelassen wurden. Hin und wieder werden allerdings auch Kapitel mit einer Beschreibung des Tages eingeleitet, später stellt sich jedoch heraus, dass es noch der gleiche Zeitpunkt ist wie im vorhergehenden Kapitel Meinung: “Whisky für drei alte Damen” entspricht leider gar nicht meinem Geschmack. Dem Klappentext nach zu urteilen soll der Roman humorvoll sein, meinen Humor trifft er allerdings nichts. Langatmig und schrecklich deprimierend wird immer wieder beschrieben, wie die alten Leute auf sich selbst gestellt sind und mehr oder weniger hilflos durch ihren Alltag rudern. Dabei kommt man an Themen wie “Sterbehilfe”, “Misshandlung durch Pflegekräfte” oder “würdevolles Altern” nicht vorbei - meiner Meinung nach sehr wichtige Themen, über die man sprechen sollte! Aber ich möchte sowas bitte nicht in einem Roman untergejubelt bekommen, der so tut als wäre er lustig. Die im Buch erwähnten “Missstände” und Probleme halte ich für einigermaßen realitätsnah und das finde ich gar nicht witzig sondern einfach nur traurig. Ich habe den Vorgängerroman “Rotwein für drei alte Damen” nicht gelesen und hatte daher anfangs Schwierigkeiten die Protagonisten auseinanderzuhalten. Es werden mehr als drei alte Damen vorgestellt und für mich war bis zum Schluss nicht klar, warum ausgerechnet drei der Damen nun die Hauptpersonen sind und die vierte sowie der alte Herr nichts im Titel verloren haben. Obwohl ich den Vorgänger nicht kannte, war mir die “Einleitung” aber trotzdem zu lang und spannungsfrei - es passiert schlicht gar nichts Aufregendes. Leider trifft das auch auf den Rest des Romans zu. Es wird zwar hin und wieder das mysteriöse Verschwinden und Wiederauftauchen eines Gegenstandes erwähnt, sowie fremde Menschen, die sich in der Nähe der Rentner-WG herumtreiben oder sich sogar Zutritt zur Wohnung verschaffen wollen, die alten Damen (und der Herr) interessieren sich aber kaum dafür und die Sache wird nicht weiter verfolgt. Man könnte vermuten das mangelnde Interesse der Senioren an solchen Geschehnissen sei auf Senilität und Verwirrtheit zurückzuführen. Andererseits werden sie aber als “aufgeweckt” und “agil” beschrieben, lösen Sudokus, schreiben Beschwerdebriefe und diskutieren über finnische Grammatik... Natürlich sind alte Menschen (wie junge übrigens auch) nicht jeden Tag gleich “fit”, aber dass die Protagonisten bei bestimmten Themen plötzlich jeglichen gesunden Menschenverstand verlieren erscheint mir einfach unglaubwürdig. Dass eine der Damen immer wieder ohne jeglichen Zusammenhang “Döden, döden döden” in den Raum wirft und eine andere gelegentlich einen Hahn imitiert, verbessert meinen Eindruck nicht gerade. “Döden” ist übrigens laut google-Übersetzer Schwedisch (Ja, Schwedisch, nicht Finnisch) für “Tod”. Was daran witzig sein soll und warum ausgerechnet dieses Wort in Schwedisch da stehen muss und nicht übersetzt wird ist mir unverständlich. Um Seite 280 herum habe ich aufgehört zu lesen, da der Roman mich nur noch frustriert und gelangweilt hat. Vergebene Sterne setzen sich wie folgt zusammen: Ein Stern für mein Versäumnis, den Vorgänger zu lesen, der mich vielleicht auf Band 2 vorbereitet hätte. Ein Stern für die letzten (nicht gelesenen) ca 70 Seiten, die vielleicht doch noch interessant gewesen wären. Und ein Stern für die Weltanschauung der Autorin, die ich glaube zwischen den Zeilen zu lesen und die ich wirklich sympathisch finde. Leider ist mir nicht klar, in welchem Umfang die geschilderten sozialen Missstände der Fantasie der Autorin entspringen und was genau auf gewissenhafter Recherche beruht. Ich kann dem Roman also nicht einmal einen gewissen Informationsgehalt abgewinnen. Immerhin hat das Buch nur um die 350 Seiten, Schnellleser mit Interesse an der Thematik kommen also möglicherweise auf ihre Kosten

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