Produktbild: Der Jahrhunderttraum
Band 2

Der Jahrhunderttraum Historischer Roman

Aus der Reihe Jahrhundertsturm
4

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.01.2017

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

736 (Printausgabe)

Dateigröße

8401 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843713887

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.01.2017

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

736 (Printausgabe)

Dateigröße

8401 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843713887

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  • nirak

    5/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Wie der Traum vom Fliegen war wird

    Die Geschichte beginnt im Jahre 1891, die Geschwister von Briest, Otto, Amalie und Levin werden erwachsen und wissen noch nicht so recht, wie ihr Leben verlaufen soll. Gleichzeitig finden die ersten Versuche statt, sich in die Lüfte zu erheben. Die Jungen sind fasziniert davon. Vor allem Levin träumt den großen Traum vom Fliegen. Otto zieht es eher in die Laufbahn eines Detektivs, wobei dies im ausgehenden 19. Jahrhundert nicht unbedingt schicklich ist, für einen Jungen aus adligem Haus. Auch Amalie weiß noch nicht so richtig, wie es mit ihr weiter gehen soll, aber alle haben sie eins gemeinsam, sie suchen und träumen von der großen Liebe. „Der Jahrhunderttraum“ ist der zweite Band zu „Der Jahrhundertsturm“ allerdings beginnt seine Geschichte einige Jahre nach dem Ende des ersten Teils. Hier wird zwar die Geschichte der Familie Briest weitererzählt, aber ich denke, man kann ihn trotzdem auch ohne Vorkenntnisse lesen. Die Protagonisten sind hier die Enkel, die erwachsen geworden sind. Jeder für sich hat seinen eigenen Traum und versucht diesen zu verwirklichen, was nicht immer einfach ist. Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht aber zweifellos der Menschheit wohl größter Traum. Der Traum, die Lüfte zu erobern. So schildert der Autor ausführlich davon, wer alles an Fluggeräten arbeitete. Über Lilienthal, Zeppelin und die Gebrüder Wright ist alles vertreten, was Rang und Namen zu dieser Zeit hatte. Dübell hat eine schöne Intrige darum gesponnen, das politische Zeitgeschehen wunderbar mit eingearbeitet und ein interessantes Gesamtbild geschaffen. Vielleicht ist die Schilderung an der einen oder anderen Stelle etwas zu ausführlich in technische Details gegangen oder einige Szenen zu langatmig geraten, aber im ganzen gesehen hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Zu erleben, wie der Traum vom Fliegen langsam wahr wurde. Dabei zuzusehen, wie die Kinder der Familie Briest ihre eigenen Träume verwirklichten. Wie sie Freundschaften knüpften und ihre wahren Ziele im Leben fanden. Und wie ein Jahrhundert zu Ende ging, um dem nächsten Platz zu machen. Mir hat dieser zweite Band gut gefallen. Auch wenn ich fand, dass die eigentlichen Protagonisten etwas zu sehr im Hintergrund standen. Hier waren einfach mehr die technischen Neuheiten vordergründig. Für sich allein genommen war es richtig interessant, aber die Charaktere wie Otto, Amalie und Levin blieben dabei leider etwas blass und konnten nicht so richtig überzeugen. Mir fehlte einfach ein Charakter, mit dem ich so richtig mitfiebern konnte. Erst zum Ende hin, fand ich diesen. Eine Karte zu Beginn hilft dabei sich rund um Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts zurechtzufinden und ein ausführliches Nachwort zum Schluss klärt Fiktion und Wahrheit. „Der Jahrhunderttraum“ ist ein schöner, ausführlicher Roman über das ausgehende 19. Jahrhundert. Er erzählt von den technischen Neuheiten der Zeit. Davon wie es politisch im Land aussah. All dies anhand der Lebensgeschichte der Familie von Briest. Mir hat er gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Belm

    5/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    eine gelungene Fortsetzung

    Genauso wie im ersten Teil dieser Trilogie spielt die Familie Baermann eine zentrale Rolle. Paul und Luise Baermann verunglücken tödlich bei einem Eisenbahnunglück. In diesem Band sind die Geschichten der Kinder dran. Otto, Amalie und Levin versuchen ihre Vorstellungen vom Leben und Beruf zu verwirklichen und dabei spielt auch Otto Lilienthal der Flugpionier eine große Rolle. Man kommt sehr schnell in das Buch hinein, auch wenn man den Vorgängerband nicht gelesen hat, denn alles Wichtige wird erklärt. Sehr flüssig und spannend wird über ein Jahrhundert Berichtet, dass vielen von uns sehr fremd und weit entfernt erscheint.Doch Alfred Dübell versteht es , diese Zeit wieder Herauf zu beschwören und vor dem Leser ein Kopfkino in Gang zu setzen. Eine lesenswerte Geschichte.

  • anonym

    aus Norddeutschland

    4/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Eroberung des Himmels

    Unverkennbar handelt es sich um einen historischen Roman aus der Hand eines männlichen Autors. Sehr viel Raum wird der Darstellung technischer Vorgänge rund um die Herstellung erster Zeppeline, Heißluftballons, Segelflieger und Flugmaschinen in Deutschland und mit Ausblick auch auf das Ausland Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben. Diesem Thema verschrieben haben sich vor allem die männlichen Protagonisten (die Brüder Otto und Levin von Briest). Mir persönlich sind die diesbezüglichen Erörterungen manchmal fast zu viel des Guten und ich kann sie mangels Sachverstands auch nicht immer gut nachvollziehen. Aber flug- und fliegerbegeisterte Leser werden sicherlich alles mit großem Interesse lesen, zumal es sehr gut recherchiert ist. Für mich interessanter sind die Einzelheiten zur Frauenrechtsbewegung im vorgenannten Zeitraum, dargestellt anhand der fast schon in diesem Thema verbissenen Mutter von Briest. Das Faszinierende ist die Verknüpfung zwischen historischem Handlungsstrang, Liebesroman (soweit es um Otto von Briest und seine der Arbeiterschicht entstammende Hermine und sogar - man staune - um die lesbische Beziehung zwischen seiner Schwester Amalie und ihrer sog. Gefährtin Emma geht) und Krimieinschüben (Sabotageakte des fanatischen Antisemiten Otto Glock, detektivische Ermittlungen Otto von Briests). Sehr gut gefallen hat mir, mit welcher Liebe zum Detail der Autor die Geschichte verfasst hat. So erwähnt er etwa die erste Kaffeefiltriermaschine, die Pompadourfrisur und spielt auf die Zeitung Berliner Morgenpost an, die dem Ullstein-(also seinem) Verlag zugehört. Sprachlich lässt sich der Text gut lesen. Hervorheben möchte ich noch, dass viele Dialoge im authentisch klingenden Berlinerisch gehalten sind. Bleibt noch zu erwähnen, dass diesen zweiten Teil der Trilogie unproblematisch auch derjenige lesen kann, der wie ich den ersten Band („Der Jahrhundertsturm“) nicht kennt.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    26.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Fliegen statt Eisenbahn - der Traum geht weiter

    Mit diesem historischen Roman geht die Geschichte der Familie derer von Briest weiter Anfang des 20. Jahrundert weiter. Die Hauptrollen spielen Sohn Moritz von Briest und seine Gemahlin Antonie sowie deren Kinder, Otto, Levin und Amelie. Alvin und Louise sind bei einem Eisenbahnunglück in der Schweiz ums Leben gekommen. Was Moritz der Traum von der Eisenbahn war, ist Levin und Otto der Wunsch zu fliegen. Während Levin vom Bazillus der Fliegerei dermaßen besessen ist und alles andere dem unterordnet, tritt Otto in die Fußstapfen Edgar Trönickes, des alten Feldwebels, der an der Unfallversion des Eisenbahnunglücks so seine Zweifel hat. Zu viele Zufälle sind da zusammengekommen und immer wieder sind jüdische Firmen involviert. Bevor Edgar die Zusammenhänge wirklich durchschaut, wird er ermordet. Wird sich für Levin der Wunsch sich in die Lüfte zu erheben, erfüllen? Wird Antonie ihren Kampf für Frauenrecht gewinnen? Und wird Amalie ihr Lebensglück an der Seite von Emma finden? Wer diese und viel andere Fragen beantwortet haben will, muss das Buch schon selber lesen. Richard Dübell zeichnet ein wunderschönes Sittenbild des beginnenden 20. Jahrhunderts. Selten sind die Gegensätze so krass. Hier, die wenigen Superreichen, dort die schuftenden und oftmals hungernden Massen. Die politische Situation ist nicht ausgleichend sondern puscht Gruppen und Grüppchen, die in Deutschland die Macht übernehmen. Gekonnt flicht der Autor den ohnehin schon lange vorhandenen nun sich erhebenden Antisemitismus in die Story ein. Sehr ausführlich sind die ersten Flugversuche der Gebrüder Wright, Otto von Lilienthal und der Bau der Luftschiffe durch Graf Zeppeline beschrieben. Dübell spart nicht mit der Schilderung der Gefahren, die sich diese Pioniere ausgesetzt haben um endlich den größten Traum Menschheit umzusetzen. Fazit: Wieder ein toller historischer Roman aus der Feder von Richard Dübell, dem es gelingt die Geschichte der Gesellschaft, Technik und eines Familienclans in Einklang zu bringen. Fünf Stern und eine Leseempfehlung. Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung.

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