Produktbild: Puer robustus

Puer robustus Eine Philosophie des Störenfrieds

1

44,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

715

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/4,3 cm

Gewicht

799 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58690-7

Beschreibung

Rezension

»Dieter Thomäs Puer Robustus ist ein großer Wurf.« ("Frankfurter Rundschau")
»›Puer robustus‹ … man kann in ihm auch, wie der Philosoph Dieter Thomä es in seiner fulminanten Studie tut, das Lebenselixier sehen für eine streitfähige, wandelbare Gesellschaft. Insofern ist dieses Buch hochaktuell.« ("NZZ am Sonntag")
»... ein grandioses Buch ... eine vergnügliche Tour d'horizon ... wunderbar leichtfüßig ...« ("DIE WELT")
»... ein verschlungener, pointenreicher, durchaus im guten Sinne detailversessener Essay.« ("DIE ZEIT")
» ... gute These, interessant entwickelt, gutes Buch.« ("Augsburger Allgemeine")
»Dieter Thomäs Erörterung liest sich wie ein Abenteuerroman …« ("Nürnberger Nachrichten")
»Mit unprätentiöser Gelehrsamkeit bleibt Thomä über 700 Seiten auf sein Thema bezogen und legt eine faszinierende Geschichte der politischen Philosophie nach Thomas Hobbes und zugleich eine Theorie des politischen Abweichlers vor. Ein großer Wurf!« ("Falter")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

715

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/4,3 cm

Gewicht

799 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58690-7

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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Trotz Titel und in Erwartung eines 'Puer robustus", eines meiner Lieblingsbücher

Bewertung am 25.05.2024

Bewertungsnummer: 2208525

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieter Thomäs Werk "Puer robustus: Eine Philosophie des Störenfrieds" ist ein faszinierendes und vielschichtiges Buch, das sich mit der Figur des Störenfrieds in der Philosophie und Geschichte auseinandersetzt. Thomä, Professor für Philosophie an der Universität St. Gallen, untersucht in diesem Buch die Rolle des "puer robustus" – eines robusten, widerständigen Kindes – und zeigt, wie diese Figur eine zentrale Rolle in der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung spielt. In "Puer robustus" geht Thomä der Frage nach, wie Störenfriede die sozialen und politischen Ordnungen herausfordern und verändern. Der Begriff "puer robustus" stammt von Thomas Hobbes und beschreibt einen Menschen, der sich gegen bestehende Autoritäten und Normen auflehnt. Thomä erweitert diesen Begriff und untersucht die verschiedenen Erscheinungsformen des Störenfrieds in der Geschichte der Philosophie und politischen Theorie. <Jean-Paul>

Trotz Titel und in Erwartung eines 'Puer robustus", eines meiner Lieblingsbücher

Bewertung am 25.05.2024
Bewertungsnummer: 2208525
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieter Thomäs Werk "Puer robustus: Eine Philosophie des Störenfrieds" ist ein faszinierendes und vielschichtiges Buch, das sich mit der Figur des Störenfrieds in der Philosophie und Geschichte auseinandersetzt. Thomä, Professor für Philosophie an der Universität St. Gallen, untersucht in diesem Buch die Rolle des "puer robustus" – eines robusten, widerständigen Kindes – und zeigt, wie diese Figur eine zentrale Rolle in der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung spielt. In "Puer robustus" geht Thomä der Frage nach, wie Störenfriede die sozialen und politischen Ordnungen herausfordern und verändern. Der Begriff "puer robustus" stammt von Thomas Hobbes und beschreibt einen Menschen, der sich gegen bestehende Autoritäten und Normen auflehnt. Thomä erweitert diesen Begriff und untersucht die verschiedenen Erscheinungsformen des Störenfrieds in der Geschichte der Philosophie und politischen Theorie. <Jean-Paul>

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Puer robustus

von Dieter Thomä

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  • Produktbild: Puer robustus
  • Einleitung

    I. Der puer robustus als böser Mensch: Thomas Hobbes

    1. Das Schwellenwesen im Spannungsfeld von Macht, Moral und Geschichte

    2. Eigeninteresse und Vernunft

    3. Die egozentrischen Störenfriede nach Hobbes: Narren, Epileptiker, Tollwütige, Arme und Reiche

    4. Die Author-actor-audience-Theorie: Der exzentrische Störenfried im Bauch des Leviathan

    5. Der puer robustus bei Horaz – ein Vorbild für Hobbes?

    II. Der puer robustus als guter Mensch: Jean-Jacques Rousseau

    1. Macht und Moral des Wilden

    2. Die Verwandlung des puer robustus in den Staatsbürger

    3. Was macht Rousseaus puer robustus nach seinem Sieg? Demokratie und Ruhestörung

    III. Rameaus Neffe als puer robustus: Denis Diderot

    1. Hobbes’ erhabene Definition

    2. Der puer robustus als soziales Problem oder als ambivalente Figur: Diderot jenseits von Helvétius, Hobbes und Rousseau

    3. Leben auf der Schwelle: Rameaus Neffe

    4. Hegels und Foucaults Neffe

    IV. Unzärtliches Kind, böser Sohn, starker Retter: Friedrich Schiller

    1. Der puer robustus als »Freigelassener der Schöpfung«

    2. Franz und Karl Moor: Alle Macht für mich – oder eine andere Macht für alle?

    3. Wilhelm Tells Weg vom Einzelgänger zum Stifter des Bundes

    V. Der puer robustus als Opfer und Held: Victor Hugo

    1. Quasimodo als verpfuschter Affe

    2. Die Geburt der Bosheit aus Macht und die Halbstarken

    VI. Der puer robustus in den USA: Henry David Thoreau

    1. Der Transzendentalismus und der puer robustus

    VII. Der puer robustus im 20. Jahrhundert: Max Horkheimer

    1. Autorität und die kleinen Wilden

    VIII. Guter Geist und giftiges Unkraut: Der puer robustus in Italien 1949 und in China 1957

    1. Togliattis Neujahrsbotschaft an die Genossen

    2. Mao Zedong und Tan Tianrong über duftende Blumen und giftiges Unkraut

    IX. Der puer robustus heute

    1. Kein Ende der Geschichte

    2. Der egozentrische Störenfried und die Finanzkrise

    3. Exzentrischer und nomozentrischer Störenfried – und das demokratische Paradox

    4. Der massive Störenfried und der Fundamentalismus

    5. Die Wahrheit liegt an der Schwelle