Produktbild: Bitterer Calvados / Kommissar Leblanc Band 3
Band 3

Bitterer Calvados / Kommissar Leblanc Band 3 Der dritte Fall für Kommissar Leblanc

Aus der Reihe Kommissar Leblanc
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.01.2017

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/2,9 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Tanne / Hellblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-48540-6

Beschreibung

Rezension

»Nicht nur ein spannender Kriminalroman mit Humor. Auch die kulturellen und kulinarischen Eigenarten der Normandie werden kenntnisreich eingebracht und tragen zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen bei.« ("dpa")
»Ein Krimi mit Humor und reichlich Lokalkolorit« ("dpa")
»Spannender Normandie-Krimi mit ironischen Seitenhieben auf den Krimi-Boom und den französischen Literaturbetrieb.« ("TV für mich")
»›Bitterer Calvados‹ ist nicht nur ein spannender Roman mit Humor, man erfährt auch viel über die kulturellen und kulinarischen Eigenarten der Normandie.« ("Münchner Merkur")
»Ein spannender Kriminalroman mit viel Lokalkolorit.« ("Lübecker Nachrichten")
»[Ein] spannender Kriminalroman mit Humor. Auch die kulturellen und kulinarischen Eigenarten des französischen Landstrichs werden kenntnisreichen eingebracht und tragen so zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen bei.« ("Dresdner Neueste Nachrichten")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.01.2017

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/2,9 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Tanne / Hellblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-48540-6

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • sommerlese

    5/5

    15.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    In Deauville zieht das…

    In Deauville zieht das Krimi-Festival "Mord am Meer" viele Besucher an. Sogar der gut aussehende Bestsellerautor Jean-Paul Picard hält eine Lesung und lockt damit etliche weibliche Fans an. Doch am nächsten Morgen findet man JPP tot in seiner Hotelsuite, sein letzter Calvados enthielt Zyankali. Mord oder Selbstmord? Kommissar Leblanc ermittelt in einem Umfeld von neidischen Autoren, geldgierigen Verlegern und den zahlreichen Geliebten des Autors. "Wissen sie, vorstellen kann ich mir viel, ich bin Schriftsteller, die Fantasie ist mein Beruf. Aber in Wirklichkeit einen Mord begehen? Der Hass müsste so groß sein, dass er jede Moral außer Kraft setzt." Zitat Seite 125 In diesem Krimi verschmelzen Literaturszene, Landschaft der Normandie, Esskultur und ein ruhig und besonnen ermittelnder Kommissar zu einem tollen Ganzen! Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich kann der Handlung auch ohne Vorkenntnisse wunderbar folgen. Leblanc findet schnell heraus, dass JPP nicht der perfekte Mensch war, für den ihn seine Fans hielten. Er war absolut narzisstisch, rücksichtslos und zudem unfähig, persönliche Bindungen aufzubauen. Geliebte kamen und gingen und wurden nur ausgenutzt. Bei der ausführlichen polizeilichen Ermittlung geht Leblanc jeder noch so kleinen Spur nach und findet lange Zeit nichts. Das führt auch beim Leser zu einem spannenden Mitraten und allerlei Mutmassungen. Inhaltlich wird die Literaturszene näher beleuchtet. Man erfährt, wie Bestsellerautoren aufgebaut werden und welche Konkurrenz die Bücherbranche umtreibt. Aber auch gesellschaftskritische Themen wie Polygamie oder die Problematik durch ausbeutendes Verhalten von Großkonzernen in Afrika werden inhaltlich gut mit eingebunden. Bei diesem Krimi gibt es eine ausgewogene Mischung zwischen den Ermittlungen im Mordfall und dem Pivatleben des Kommissars. Auch wenn mir Jacques Leblanc nicht unbedingt sympathisch ist, so hat er doch eine ruhige Art, die mir gefällt. Meine Heldin ist auf jeden Fall Nadine, seine Assistentin. Sie findet bei Befragungen stets den richtigen Ton, kann sich auf die Personen einstellen und durchschaut ihren Chef wie keine andere Frau. Denn der lässt sich nur zu schnell von Frauen ablenken und einwickeln. Leblanc befindet sich in einer Midlife-Crisis und verliebt sich in eine blutjunge Frau. Nur seine Liebe zum Essen stellt fast die Liebe zu den Frauen in den Schatten. In diesem Krimi wird mit vielen köstlichen Gerichten und Produkten der der Patisserie die Esskultur der Normandie vorgestellt und das passt gut zu den landschaftlichen Beschreibungen der Gegend und der einzigartigen Stimmung dort am Meer. Catherine Simon kennt sich vor Ort gut aus und vermag dieses Flair bildhaft deutlich werden zu lassen. Ihr Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Hier wird ganz ohne großes Blutvergiessen und Brutalität eine Krimihandlung beschrieben, die mit liebevoll ausgeschmückten Details nicht nur die Szenerie der Normandie ins rechte Licht rückt, sondern auch eine fesselnde Ermittlung in den Mittelpunkt stellt. Ein wunderbarer Krimi mit dem Flair der Normandie und einer fesselnden verzwickten Ermittlung um einen Krimiautor. Absolut mein Geschmack!

  • Sonne63

    5/5

    02.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Mordfall mit französischem Flair

    Inhalt: Kommissar Leblanc und seine Kollegin Nadine müssen den Mord an dem Bestsellerautor Jean-Paul Picard, genannt JPP, aufklären. Während ihrer Ermittlungen stoßen Leblanc und Nadine auf so manchen schwarzen Fleck im Leben des von den Frauen heiß umschwärmten Autors. Cover: Das Cover zeigt ein typisches, französisches Küstenstädtchen, das sofort die Sehnsucht erweckt, dort hinzureisen. Sonne, moderat bewölkter Himmel, leicht unruhige See, ein Segelboot vor Anker: All das ist ein Speiegelbild des Lebens, mit seinen Höhenund Tiefen. Was wird im Roman wohl überwiegen? Meinung: „Bitterer Calvados“ ist bereits der dritte Roman mit der Hauptfigur Kommissar Leblanc. Auch wenn man diese Bücher noch nicht gelesen hat, kann man der Handlung gut folgen. Kleine, von der Autorin eingestreute Hinweise auf die Vorgängerbücher machen höchstens neugierig. Catherine Simon hat ihren Figuren sehr unterschiedliche Charakterzüge gegeben, die einen guten Wiedererkennungswert garantieren. Allen voran Kommissar Leblanc, der so gar nicht seinen Kollegen aus Büchern und Fernsehserien entspricht. Mit ihm hat die Autorin einen liebenswerten, sympathischen Charakter erschaffen, der mal von plötzlichen Geistesblitzen, dann aber auch wieder von naiven Handlungsweisen heimgesucht wird. Er zeigt Gefühle, Launen und ist ein Mensch wie du und ich. Und er ist genau so, wie man sich einen Franzosen in seinem Alter vorstellt. Frankreich spielt in diesem Roman sowieso eine sehr große Rolle. Simone beschreibt Land, Kultur und Menschen, als wäre sie tagtäglich selbst ein Teil davon. Ihr französisches Pseudonym passt perfekt dazu. Außerdem schreibt sie in einem fantastisch flüssig zu lesendem Schreibstil mit einem Niveau, dass man selten zu lesen bekommt. Jede Einzelheit stimmt bis ins kleinste Detail. Obwohl es sich um einen Kriminalroman der ruhigeren Art handelt, wird es nie langweilig. Immer wieder wird der Leser auf die falsche Fährte gelockt, der Schluss ist überraschend. Leblanc und Nadine überzeugen mit einer sehr realistichen Ermittlungsarbeit. Das Buch selber liegt in einer äußerst guten Qualtät vor. Die Schrift hat eine sehr ansprechende Größe, Umschlag und Seiten sind stabil, sodass das Buch mehrere Lesegänge problemlos übersteht. Das Lektorat wurde sehr professionell durchgeführt. Fazit: Eine spannende Lektüre, die beweist, zum guten Lesevergnügen gehört mehr als nur Mord und Action. Das war sicher nicht mein letzter Leblanc-Krimi.

  • Midnight-Girl

    aus NRW

    4/5

    25.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Im Frühling beginnt die…

    Im Frühling beginnt die Festival-Saison, so macht auch ganz Deauville sich bereit. Zum fünften Mal wird hier nach Lust und Laune gemordet, entführt und gefoltert, denn „Mord am Meer“ lockt die Besucher mit namhaften Krimiautoren ins Dorf. Die Auftaktveranstaltung mit dem berühmten Jean-Paul Picard ist ein voller Erfolg. Alle sind begeistert, es wird gefeiert, gelacht, getrunken, doch plötzlich ist alles anders: JPP, wie der Bestsellerautor gemeinhin genannt wird, liegt tot in seiner Suite, vergiftet mit Zyankali. Für Kommissar Leblanc beginnt ein Spießrutenlauf der etwas anderen Art. Jeder, der in irgendeiner Weise mit dem Schreiberling in Verbindung stand, hat ein Motiv, die Liste der Verdächtigen wird immer länger. Doch scheinbar hat wiederum auch jeder einzelne ein Alibi. Es ist zum verrückt werden. Hat JPP sich am Ende womöglich selbst umgebracht? In seinem dritten Fall bekommt Kommissar Leblanc es mit einigen Vertretern der Autorenzunft zu tun, die gerne und zahlreich einige Auswüchse ihrer Fantasie zum Besten geben, und das nicht nur auf dem Papier. Kaum, dass der Tod des Bestsellerautors publik gemacht wird, treten die wildesten Spekulationen zutage, nahezu jeder kann ein Puzzleteil beisteuern, um das Opfer zumindest allumfassend zu beleuchten. Doch was dabei heraus kommt, stiftet noch einiges mehr an Verwirrung als dass es zur Lösung des Falls beitragen kann. Leblanc muss unbedingt und kontinuierlich zwischen den Zeilen lesen, sonst verstrickt er sich schnell in einem Wust aus Annahmen und nicht verifizierten Aussagen, die jedoch alle eins gemeinsam haben: JPP war alles andere als beliebt. Bereits von Anfang an wird ordentlich Spannung aufgebaut, die sich im weiteren Verlauf noch steigern kann und den Leser mitreißt in diesen Strom aus Neid, Missgunst und Intrigen. Wer sagt die Wahrheit und wer verschanzt sich hinter einem feinen Netz aus Lügen? Nahezu jeder landet einmal auf der Verdächtigenliste, zumeist währt dieser Zustand jedoch nicht lange, denn kaum, dass ein Alibi bestätigt wurde, kann man den mutmaßlichen Täter wieder streichen. Je weiter man also das Geschehen verfolgt, desto nervöser wird man, ob es überhaupt noch zu einer erklärenden Auflösung kommt, denn schon bald gibt es kaum noch jemanden, der für die Tat infrage käme. Natürlich versucht man selbst eigene Gedankengänge zu verfolgen, vielleicht hat Leblanc ja auch etwas übersehen, wundern würde es den Leser jedenfalls nicht. Hat er schließlich nicht nur mit dem Fall, sondern erneut mit privaten Problemchen zu kämpfen, die ihn so manches Mal aus der Bahn werfen. Kaum, dass man auf die Zielgerade einbiegt, sinkt die Spannungskurve rapide, wodurch sich leider Ernüchterung einstellt. Es scheint als sei das gesamte Pulver bereits im Vorfeld verschossen worden, das Tempo geht merklich zurück und der Leser wird irgendwie in der Schwebe gehalten. Ein deutlich spürbarer stilistischer Bruch, den man nicht recht einzuordnen vermag, der aber im Gedächtnis bleibt. Ein weiterer, kleiner Kritikpunkt liegt darin begründet, dass der Leser schon leicht verwundert ist, wenn aus „JPP“ plötzlich „JJP“ wird, und das womöglich noch auf ein- und derselben Seite. Dies ist zwar für die inhaltliche Darstellung nicht relevant, aber dennoch ärgerlich, da es nicht nur einmal vorkommt. Nichtsdestotrotz hat „Bitterer Calvados“ einiges zu bieten und holt den Leser über gut ¾ der Wegstrecke ab, so dass die negativen Eindrücke nicht allzu sehr ins Gewicht fallen.

  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    4/5

    06.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein letztes Glas

    Deauville glänzt mit dem Krimifestival, das hat auch Auswirkungen auf Commissaire Leblanc und sein Team. Nicht nur, dass er sein Kommissariat für eine Lesung räumen soll, auch einen Todesfall hat er am Hals. Jean Pierre Piccard, ein Superstar unter den Kriminalautoren, wurde tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Der starke Geruch nach Bittermandel, der aus dem Glas Calvados strömt, zeigt deutlich, es war Mord. Leblanc braucht nicht lange um herauszufinden, dass JPP, wie er sich nennen ließ, eine ganze andere Persönlichkeit war, als er sich öffentlich darstellte. Rücksichtslos und manipulativ gegen andere Menschen, die er ausnutzte und dann fallen ließ. Doch egal, welche neue Spur sich auftut, Leblanc gerät immer wieder in eine Sackgasse. Mir gefiel besonders, wie ruhig und besonnen die Polizeiarbeit geschildert wurde, ohne dass es je langatmig wird. Die Anspielungen auf den Literaturbetrieb und den Krimiboom fand ich dabei sehr witzig. Dazu passen die Ausflüge in Leblancs private Liebeswirren, die ebenfalls recht amüsant sind, aber dabei immer am Rand bleiben und nicht zu viel Raum einnehmen. Die Normandie ist auch als Schauplatz sehr schön geschildert, man merkt, dass die Autorin die Gegend wie ihre Westentasche kennt und liebt. Gute Personenbeschreibungen und ein Spannungsbogen, der sich immer weiter steigert, je tiefer die Ermittlungen fortschreiten, machen den Krimi zu einer runden Sache. Für mich ist es bisher der beste Krimi in der Reihe um Leblanc.

  • Bücher in meiner Hand

    4/5

    09.02.2017

    eBook (ePUB)

    Ein toter Autor am Krimifestival

    Die ersten beiden Bände konnten mich nicht so ganz überzeugen, zu viel Raum nahmen mir die Neurosen von Kommissar Leblanc ein. Dem dritten Band wollte ich noch eine Chance geben - und ich nehme es voraus, es hat sich gelohnt! Ob es die Verliebtheit/Vernarrtheit von Leblanc ist oder die plötzliche viele Arbeit aufgrund des tot aufgefundenen Autors? Man weiss es nicht. Hauptsache Leblanc ist abgelenkt und so müde, dass er gut und durchschläft. Als Dank, dass während dem Krimi-Festival ein Büro der Polizei für eine Lesung genutzt werden darf, bekommt Leblanc zwei Tickets für eine Show des bekannten Autors Jean-Paul Picard. Er lädt die Ex-Freundin seines Nachbars ein, um bei ihr Punkte zu schinden. Picard ist nämlich sehr beliebt in Frankreichs Frauenwelt. Doch der Autor ist ein manipulativer Grosskotz, den alle, die ihn näher kennen, verwünschen. Als er am Morgen nach seiner Show tot aufgefunden wird, ist noch unklar, ob es Selbstmord oder Mord war. Leblanc gibt alles um den Fall aufzuklären und hat kaum Zeit für sein Privatleben, was gar nicht so schlecht ist. Er deckt einiges auf... ... und dabei kommt die Buchbranche nicht gut weg. Aber auch möglicher Schmuggel, Polygamie und Selbstmorde werden thematisiert. Manchmal waren mir die Diskussionen über die "böse" russische Delegation ein wenig zu viel, doch das ist das Einzige, was ich zu bemängeln habe. Nadine gewinnt als Assistentin immer mehr an Ausstrahlung, was auch Leblanc goutiert. Mir hat "Bitterer Calvados" sehr gut gefallen, die Ermittlungen waren interessant und Leblancs Privatleben nahm zum Glück nicht so viel Platz ein wie in den vorherigen Büchern. Liebestechnisch ist noch nichts entschieden, doch die eine oder andere Beziehung ist durchaus absehbar. Absehbar ist auch, dass zumindest zwischen mir und der Leblanc-Serie etwas wird; man darf gespannt sein, die Serie wird von Band zu Band besser. Fazit: Alle guten Dinge sind drei - der dritte Band überzeugt ohne Wenn und Aber! 4 Punkte.

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