Produktbild: Die Glücklichen

Die Glücklichen Roman

9

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39246

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.01.2017

Abbildungen

1 SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,6 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Weiß / Ozeanblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71458-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39246

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.01.2017

Abbildungen

1 SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,6 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Weiß / Ozeanblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71458-2

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    02.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn das Leben plötzlich unsicher wird

    Soeben habe ich diesen Roman von Kristine Bilkau gelesen und bin absolut begeistert von diesem sehr gelungenen Debüt. Es geht um ein junges Paar aus Hamburg. Beide haben gute Jobs und einen zweijährigen Sohn. Das Glück scheint perfekt doch dann wird die Zeitung, bei der Georg arbeitet verkauft und Isabella kann aufgrund Auftrittsangst nicht mehr als Cellistin arbeiten. Nun stehen beide ohne Job da und alles bisher gewohnte gerät aus dem Takt. Wie die beiden erst versuchen, sich die Situation schönzureden aber zunehmend die Verzweiflung über den langsamen sozialen Abstieg Oberhand gewinnt und die Beziehung der beiden zu zerstören droht, das schreibt die Autorin mit viel Wärme und großer sprachlicher Eleganz. Ein starker Text der dem Leser zeigt, wie sehr die unsichere Lebenssituation in den Zeiten von prekären Arbeitsverhältnissen den Menschen zusetzen kann. Die gut gemeinten Ratschläge von gut verdienenden Leuten in Bezug auf den Umgang mit wenig Geld empfinden Georg und Isabell als Hohn. Es ist eben verletzend, wenn selbst der spontane Kaffee im Bistro zum Luxus wird. Aber der Schluss ist doch sehr positiv. Es gibt keine beruhigende Lösung mit tollen neuen Jobs sondern pragmatische Lösungsansätze die der jungen Familie eine Chance gibt.

  • Silija

    aus Bonn

    5/5

    31.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Die jungen Eltern Isabell und…

    Die jungen Eltern Isabell und Georg sind voller Zuversicht ins Berufsleben und in das „Abenteuer Familie“ gestartet. Bald müssen sie sich eingestehen, dass die glückliche Zukunft, die so selbstverständlich und zum Greifen nah vor ihnen lag, längst nicht so sicher ist, wie sie geglaubt hatten. In unserer Welt, in der sich das Besser-Größer-Günstiger-Karussell immer schneller dreht, haben so sensible Charaktere wie die beiden es nicht leicht. Wer mithalten will, muss robust, flexibel und pragmatisch sein. Eine überraschend ehrliche, genau beobachtete Beschreibung der Situation der heute Dreißigjährigen mit ihren beklemmenden und hoffnungsvollen Seiten. Gerade weil nicht viel mehr als "Alltag" passiert, fühlt man sich als Leser regelrecht "ertappt". Es gibt Bücher, die liest man einmal und legt sie dann beiseite. Und es gibt Bücher wie dieses, die liest man gern ein zweites und drittes Mal, weil es immer noch etwas zu entdecken gibt. So wie den Schluss von „Die Glücklichen“! Sehr zu empfehlen, vielen Dank!

  • Klara

    aus Heidelberg

    5/5

    10.09.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Auch ich konnte mit den…

    Auch ich konnte mit den Protagonisten sehr gut mitfühlen. Sie haben starke Versagens- und Verlustängste, scheitern auch tatsächlich und wollen das (im Fall von Isabell) nicht mal ihrem Partner gegenüber richtig zugeben. So wird aus der beruflichen Krise schließlich ein Beziehungskonflikt und eines kommt zum anderen. Das Ende schenkt jedoch wieder viel Hoffnung, weshalb ich den Plot als sehr abgerundet und gelungen empfunden habe.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    09.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bonjour Tristesse Die…

    Bonjour Tristesse Die Schriftstellerin Kristine Birkau hat für ihren schwermütigen Debütroman den ironischen Titel «Die Glücklichen» gewählt. Denn Glück ist es ja gerade nicht, über das sie da schreibt, es sei denn, man ist psychisch ein Masochist, der seinen eigenen sozialen Abstieg genießen kann. Der vor zehn Jahren erschienene Roman erweist sich im Nachhinein als geradezu prophetisch, indem er konkret soziale Ängste beschreibt, die sich inzwischen sogar schon politisch, im Wahlverhalten der jungen Generation nämlich, nieder zu schlagen beginnen, eine latente ökonomische Skepsis hat inzwischen die Oberhand gewonnen, Zuversicht war gestern! Mit scharfem Blick für verborgene Details beschreibt die Autorin ein junges Paar aus dem Mittelstand, das sich über ihren zweijährigen Sohn freut und ihn liebevoll umsorgi, ja geradezu verhätschelt. Ehemann Georg ist Journalist bei einer großen überregionalen Zeitung, Isabell spielt Cello im 15köpfigen Ensemble eines Musical-Theaters. Sie leben als überzeugte Großstädter komfortabel in einer schönen, geräumigen Wohnung, ihre Ehe ist harmonisch, und der kleine Matti macht das familiäre Glück vollkommen. Aber schon auf Seite Zwei des Romans deuten sich Störungen dieser von der Gesellschaft allgemein als selbstverständlich angesehenen Komfortzone an, in der man sich wohlversorgt und unbeschwert tummelt. Isabell hat nach der Mutterpause Schwierigkeiten, als Mitte-Dreißigjährige in ihren Beruf als Cellistin zurück zu kehren. Ihre Hände zittern zuweilen völlig unkontrolliert, sie findet einfach nicht mehr in ihr souveränes Spiel von früher zurück. Alle ihre Bemühungen scheitern, die Ärzte können ihr nicht helfen, es scheint ein psychisches Problem zu sein, mit dem sie es da zu tun hat, kein physisches. Trotz diverser Psychotherapien gelingt es ihr aber nicht, sich aus diesem beruflich katastrophalen Dilemma zu befreien, sie verliert schließlich bei einer anstehenden Verkleinerung des Ensembles völlig resigniert ihren Job. In Verlagskreisen tauchen schließlich Gerüchte auf, die Zeitung, für die Georg arbeitet, würde verkauft werden, andere sprechen gar von Auflösung des Verlags. Auch hier setzt sich die Spirale nach unten für das junge Paar fort, denn auch Georg verliert seinen Arbeitsplatz, beide leben nun von Arbeitslosengeld. Isabell gibt fortan Musikunterricht, springt gelegentlich schon mal als Cellistin ein und bewirbt sich, allerdings vergeblich, auch mit einem Vorspiel bei einer Tanzkapelle. Der 42jährige Georg bewirbt sich erfolglos für alle möglichen Stellungen. Er muss viele Angebote ausschlagen, weil er sich mit der Arbeit einfach nicht identifizieren kann, sich aber auch sein Renommee in der Branche nicht endgültig zerstören will. Neben den beruflichen Pleiten werden die beiden Protagonisten auch mit einer kaum zu stemmenden Mietpreis-Erhöhung konfrontiert, sie werden den Gürtel künftig viel enger schnallen müssen. Während Isabell große Schwierigkeiten hat, ihre konsumtiven Ansprüche zurück zu stellen, ist sich Georg als Realist des drohenden finanziellen Desasters bewusst und wäre bereit, aufs Land zu ziehen. Er bringt seine widerstrebende Frau sogar dazu, ein günstig zu mietendes Objekt auf dem Lande zu besichtigen, aber realistisch betrachtet ist das im Vergleich zu Großstadt bedenklich kulturarme, eher dröge Landleben letztendlich denn doch keine Option für die Beiden. Diese aus permanent wechselnder, weiblicher und männlicher Perspektive der Protagonisten erzählte Geschichte von Verlust und Niedergang räumt auch gründlich auf mit dem Anspruchs-Denken der heutigen Konsum-Gesellschaft, mit dem alles beherrschenden, biblischen «Tanz ums goldene Kalb». Und es gibt auch kein Licht am Ende des Tunnels, denn der trickreich als Leitmotiv in den Plot eingebaute, wiederentdeckte Tresor im Wohnzimmer lässt sich ebenso wenig knacken wie sich die Hürden überwinden lassen, mit denen die leider ziemlich farblos bleibenden, voll mit sich selbst beschäftigten und nicht gerade sympathischen Protagonisten konfrontiert sind.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    19.03.2016

    eBook (ePUB)

    Zum Inhalt Kristine Bilkau…

    Zum Inhalt Kristine Bilkau hat einen Roman geschaffen, in dem ich mich das eine oder andere Mal wieder gefunden habe. Auch ich spaziere mit meinem Mann abends und schaue für mein Leben gerne in die Fenster von anderen Leuten. Wenn ich dann auch noch Regalwände sehe, vollgepackt mit Bücher, dann sind mir diese Menschen, obwohl ich sie nicht kenne, sympathisch. Isabell und Georg führen ein Leben, wie es in unserer Zeit nicht ungewöhnlich ist. Existenzangst ist für viele Menschen kein Fremdwort; zumal sie oft nicht unbegründet ist. Zitternde Hände machen der Cellistin Isabell das Leben schwer. Sie traut sich mit niemanden darüber reden. Frisst ihre Ängste in sich hinein, was das Ganze noch schlimmer macht. Denkt, ihr Problem rührt von einem schmerzenden Arm. Denkt ihre Schulter ist schuld. Nur ja nicht das Kind beim Namen nennen! Nachdem Georg seinen Job verloren hat, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt. Georg versucht mit der Situation positiv umzugehen. Bringt seinen Sohn Matti in den Kindergarten, während Isabell zur Rhea geht. Während Georg sich gut vorstellen kann, mit weniger Geld auf dem Land ein neues Leben zu beginnen, klammert Isabell an alten Gewohnheiten. Sie will nicht akzeptieren, dass ihnen nicht mehr so viel Geld zur Verfügung steht. Differenzen sind vorprogrammiert. Meine Meinung Isabell fand ich oftmals ziemlich zickig und verwöhnt. Ich hatte das Gefühl, sie schob Georg gerne den schwarzen Peter zu. Das Thema Geld schob sie auf die Seite und gab mehr aus, als der momentanen Situation zuträglich war. Sie hatten einfach zu wenig miteinander geredet. Ihre Gefühle für sich behalten. Man kann ja verstehen, dass Jobverlust ein Drama ist. Beide konnten sich jedoch nicht damit abfinden, eventuell einen anderen Job anzunehmen. Vor allem Georg wollte nicht unter Wert arbeiten. In der heutigen Zeit nicht unbedingt die richtige Einstellung. Gut fand ich, dass Georg sehr bemüht war, dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen; eventuell einen gänzlich neuen Anfang zu wagen. Georg fiel auch der Verlust von Luxusartikel nicht so schwer. Ihrem Sohn ließen sie sehr viel Liebe und Zuwendung zukommen. Die Ängste von Isabell und Georg waren für mich nachvollziehbar. Vor einem sozialen Abstieg haben Millionen Menschen Angst. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, und bringt die Problematik unserer Zeit nüchtern auf den Punkt. Bei einer Situation konnte ich zu 100% mitfühlen! ACHTUNG!!!!SPOILER!!!! Georg musste die Wohnung seiner Mutter ausräumen. Er brachte es nicht übers Herz, Möbel usw. in einen Container zu schmeißen. Diese Situation ist mir nicht unbekannt und hat mich beim Lesen voll gepackt. Auch Georg wollte lieber sehen, wenn die Besitztümer seiner Mutter auf andere Menschen übergingen. SPOILER ENDE!!! Fazit Das Buch "Die Glücklichen" ist mitten aus dem Leben gegriffen. Isabells und Georgs Fühlen und Denken spielt sich in Millionen von Köpfen ab. Jeder Mensch kann sich in diesem Buch wiederfinden. Dazu muss man nicht arbeitslos sein. Die Autorin greift mehrere Alltagsprobleme auf. Vom lästigen Verwandschaftsbesuch bis zur Renovierung des Hauses ist so ziemlich alles dabei. In dieser Geschichte werden eigene Emotionen wachgerüttelt. Ob mir das Ende gefallen hat? JA! Meine Gedanken als ich das Buch beendet hatte: >> Glück ist, wenn ich es trotz Krisen immer noch verspüre." Der Schreibstil der Autorin hat Erkennungswert. Ich gratuliere Kristine Bilkau zu ihrem Debüt. Danke für die tollen Lesestunden. 5 Sterne

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