Produktbild: Emilia Galotti

Emilia Galotti Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.04.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

22,6/16/1,2 cm

Gewicht

289 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8430-1491-5

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.04.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

22,6/16/1,2 cm

Gewicht

289 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8430-1491-5

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  • Bewertung

    5/5

    13.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr schön!

    Mir wurde die Reclam relativ zufällig empfohlen und ich war begeistert. Es ist eine wunderschöne Geschichte, vielleicht nicht für jeden etwas, die mich zum tränen brachte. Kann ich nur empfehlen!

  • Bewertung

    aus Linz

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Freiwillig gelesen

    Dieses Buch war eine Pflichtlektüre zur Matura. Damals fand ich das Buch eher lästig und eine Pflicht. Einige Jahre später, freiwillig gelesen, finde ich es fantastisch. Auch wenn Liebesgeschichten nicht zu meinen Lieblingslektüren gehören.

  • Jakob B.

    aus Laberweinting

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Vorgängerwerk“ zu „Kabale und Liebe“

    Die bürgerliche Emilia sollte eigentlich den edlen Grafen Appiani heiraten, doch Hettore Gonzaga, der Prinz des absolutistischen Staates Guastalla, hat sich in sie verliebt, lässt von seinem Kammerherren den Grafen ermorden und anschließend Emilia auf sein Schloss bringen. Diese tugendhafte junge Frau fürchtet sich aber davor, dass sie von Hettore verführt wird und lässt sich deshalb von ihrem Vater erdolchen. Lessing, der bedeutendste Schriftsteller der Aufklärung, kritisiert damit den menschenverachtenden Hof, insbesondere den Intrigenreichtum und „lobt“ die hohe Moralität des Bürgertums. „Emilia Galotti“ gilt als ein Musterbeispiel für ein „bürgerliches Trauerspiel“ und hat auch Schiller für „Kabale und Liebe“ inspiriert. Typisch für die Epoche „Aufklärung“ ist hier einmal die Einhaltung der „drei Einheiten“, die Kritik am verkommenen Adel und die Darstellung des Bürgertums als moralisch und tugendhaft.

  • Bewertung

    aus Jena

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    tragische Gerechtigkeit

    Der bürgerlichen Schönheit Emilia Galotti gelingt durch die Entsagung vom Leben die Rückeroberung ihrer vom Vater unterdrückten Individualität und somit ihre Eigenständigkeit als Frau und Tochter in einer Zeit herrschender Ständeordnung. Sie selbst verkörpert Rechtschaffenheit und Zivilcourage und wird folglich zum Sinnbild für Wahrheit. Während die ehrenwerten Herren und Damen von Rang ein Netz aus List und Hinterhalt, Lüge und Betrug spinnen, wandeln sich ihre prestigeträchtigen Eigenschaften zu tückischen und falschen. Die unglückliche Liebe des Prinzen zu Emilia machte ihn blind und seine Taten gleichzeitig unberechenbar, welche unaufhaltsam den Tod seiner Angebeteten heraufbeschworen und ihm sein unbefriedigtes Gefühl nur auf tragische Weise zu ernüchtern vermochten.

  • David

    aus der Karibik

    5/5

    31.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Etwas Großes

    Lessings Geschichte ist eine Mutige, eine Aktuelle und eine – in der heutigen Zeit – schwierig zu lesende. Die Handlung spielt in einer kurzen Zeitspanne im Jerusalem des Jahres 1192, einer kurzen Zeit des Waffenstillstands in den Epochen der Kreuzzüge. Lessing beschränkt sich auf Gespräche der handelnden Personen und bringt damit alles zum Ausdruck, was er aussagen möchte. Die Weisheit, Menschlichkeit über religiösen Fundamentalismus zu stellen, tätige Hilfe, Ablegen von Vorurteilen, mit der Ringparabel die „Wunderkraft“, dass jeder „vor Gott und Menschen angenehm“ erscheinen kann, wenn er selbst danach lebt, und nicht zu Letzt Toleranz. Lessing macht mit Ausnahme des Patriarchen alle Personen seines Stücks zu Helden, da sie alle bereit sind zu lernen und nicht in ihren religiösen Vorurteilen gefangen bleiben. Es ist Lessing gelungen, eine Parabel der Menschlichkeit, der Toleranz, der Verbundenheit jedes Menschen mit dem Anderen, zu entwerfen. Er bedient sich dabei des Mittels des Theaters und bringt wahrscheinlich fast jedes Vorurteil seiner Zeit ins Gespräch und erschreckender Weise sind es dieselben Vorurteile, die auch heute aktuell sind. Es erscheint mehr als logisch, dass Lessings „Nathan“ zur Zeit des Dritten Reiches verboten war. Nathan ist – abgesehen von der nicht mehr zeitgemäßen Sprache – aktuell, zeitlos und hat mich persönlich tief berührt. Um auf ein aktuelles Ereignis einzugehen, erinnere ich mich an den Papstbesuch im November dieses Jahres, der wohl im Sinn „Nathans“ als auch logischer Weise ganz in der Gesinnung Lessings gestanden haben muss. Ein Meisterstück der Diplomatie und Überschreitung religiöser Vorurteile. Man muss hier wohl auch an die Aufklärer vergangener Epochen denken und egal aus welchen Motiven Lessing sein Werk verfasst hat, ohne Zweifel ist ihm Großes gelungen.

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