Der Vormärz. Die wirtschaftliche Krise des Handwerks am Vorabend der Revolution 1848
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.03.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
595 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668172418
Drei wesentliche Krisenherde innerhalb der zeitgenössischen politischen und gesellschaftlichen Struktur trugen zur Revolution bei: Die Politische Krise und die damit einhergehende Forderung der Menschen nach mehr politischer Mitsprache, auch Partizipation genannt. Durch eine Verfassung sollte politische Freiheit erlangt werden und die Nationale Einheit durch den Nationalstaat gewährleistet werden.
Doch auch auf sozialer Ebene befand man sich in einer Krise. Zwischen 1815 und 1848 kam es im Land zu einem Bevölkerungswachstum von 22 auf 35 Millionen Menschen. Es folgte eine Abwanderung von Landarbeitern in Städte, wo es in Folge dessen zu Arbeitsplatzmangel kam und schließlich zu Massenarmut. Dieser Pauperismus wurde durch zwei Missernten 1846 und 1847 noch zusätzlich verstärkt. Durch die Hungersnot kam es letztlich zu der sozialen Frage.
Neben diesen Problemen kam es auch auf dem wirtschaftlichen Sektor zu einer Krise. Die traditionellen Handwerksbetriebe litten unter der steigenden Konkurrenz, die die Gewerbefreiheit zur Konsequenz hatte. Es kam zu einem Überangebot und somit schließlich zur Arbeitslosigkeit. Weiterhin hatte die sogenannte "Modernisierungskrise" ebenso einen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage, denn der gewerbliche Wettbewerb bekam internationale Konkurrenz, vor allem aus England.
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