Die Wiedergeburt der Subjektivität aus dem Geiste der Gewalt in Ernst Jüngers "In Stahlgewittern" "Ich schreibe als Krieger."
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.03.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-16572-4
Der moderne Krieg wird gleichsam zur gesteigerten zivilisatorischen Moderne. Die Depersonalisierung verbunden mit der Erfahrung des Verlustes von Subjektautonomie schwebt wie ein Damoklesschwert über den Stahlhelmen. Diesem Befund zum Trotz zeigt der erzählende Frontleutnant in den "Stahlgewittern" einen Weg zur Wiedergewinnung von Subjektivität unter den Bedingungen einer im Materialkrieg gesteigerten Moderneerfahrung. Anhand der Thematisierung des modernen Krieges als gesteigerter zivilisatorischer Moderne soll gefragt werden, wie über das Thema der Gewalt und ihrer literarischen Darstellung in Jüngers Text "In Stahlgewittern" Vorstellungen von Subjektivität verhandelt und Probleme der Thematisierung von Macht bzw. Gewalt zwischen Literatur, Geschichtskonstruktion und Moral transparent werden.
Diese Arbeit versucht, die These zu belegen, dass der Stahlgewitter-Text die Geschichtsepoche und epochale Zäsur des WK I mittels literarisch-ästhetischer Wahrnehmungs- und Gestaltungsmittel so zu deuten versucht, dass zum einen das millionenfache Sterben als sinnvoll legitimiert wird und zum anderen das im "Stahlgewitter" des industrialisierten Materialkrieges depotenzierte Individuum seine autonome Subjektivität wieder erlangen kann. Aufgrund der interdisziplinär differenten Verwendung des Begriffs der Subjektivität und der Aporie, diesen zu monosemieren, lege ich folgende Vorstellung von Subjektivität dieser Arbeit zugrunde.
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