Der Mailänder Polizeipsychologe Matteo Basso ist in sein malerisches Heimatdorf am Lago Maggiore zurückgekehrt, um die Fleischerei seiner verstorbenen Eltern zu übernehmen. Doch schon bald hat er größere Sorgen als die Suche nach dem perfekten Salsiccia-Rezept: Die Leiche seiner Freundin Gisella wird am Ufer des Sees gefunden. Im Gegensatz zur Polizei glaubt Matteo nicht an einen Unfall und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Warum wollte Gisella ihn in der Nacht zuvor so dringend sprechen? Und was hatte sie mit dem dubiosen Gran Signore Maldini zu tun? Als es bei einem Oldtimer-Rennen zu einem mysteriösen Unglück kommt und Matteo selbst in Gefahr gerät, ahnt auch Kommissarin Zanetti, dass sie es mit einem verzwickten Fall zu tun haben.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
aus Wettingen
5/5
01.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Total interessant !!!
Dieser Krimi ist sehr angenehm zum Lesen und natürlich spannend bis zum Schluss. Zudem kenne ich diese Gegend am Lago Maggiore und das gibt der Geschichte noch einen zusätzlichen Reiz.
Bewertung
aus Bern
5/5
30.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Die Tote vom Lago Maggiore
Spannend und unterhaltsam. Schön wie die Gegenden beschrieben weden, man fühlt sich direkt am Ort der Ereignisse.
Bewertung
aus Brunnen
5/5
08.10.2019
Buch (Taschenbuch)
lesenswert
wenn man die Gegend kennt, sich dort wohlfühlt und erst noch ein Krimifan ist ... ist dieses Buch beinahe eine Pflichtlektüre. Grossartig geschrieben, gespickt mit viel Melancholie, Witz und Humor. Wie das Leben so spielt.
gaby2707
aus München
5/5
16.06.2019
Buch (Taschenbuch)
Spannender Beginn neuer Fälle am Lago Maggiore
Matteo Basso ist irritiert, weil seine Angestellte und platonische Freundin Gisella Tonetti nicht wie gewohnt an ihrem Arbeitsplatz, Matteos Metzgerei, erscheint. Kurze Zeit später wird sie im Am Strand des Lago Maggiore gefunden. Tot. Ertrunken. Da sie eine sehr gute Schwimmerin war, will Matteo nicht an einen Badeunfall glauben. Und obwohl Kommissarin Nina Zanetti ihn bittet, sich aus den Ermittlungen heraus zu halten, kann er es nicht lassen und stellt seine eigenen Ermittlungen an.
„Wer Seelen sezieren kann, der wird es doch mit ein paar Kälberhälften aufnehmen können.“
Dieses Zitat beschreibt sehr gut die Wandlung Matteo Bassos vom erfolgreichen, angesehenen und gut situierten Polizeipsychologen in Mailand zum Metzger in der Marcelleria seiner verstorbenen Eltern in Cannobio am Lago Maggiore. Warum Matteo seinen Arbeitsplatz in Mailand aufgegeben hat, erfahre ich hier noch nicht. Aber es scheint etwas mit seiner Exfrau Teresa zu tun zu haben. Den Liebhaber von Opern, seinem Lancia-Oldtimer und überzeugter Raucher seiner Lieblingsmarke Futura habe ich wegen seiner ruhigen, überlegten, etwas zurückgezogenen Art sofort ins Herz geschlossen.
Zusammen mit seiner Gegenspielerin, der Kommissarin Nina Zanetti, deren Vater er in Mailand schon behandelt hat und in dessen Fußstapfen die Tochter getreten ist, gegen die Beiden ein interessantes Ermittlerpaar ab. Mir scheint, ich habe da auch schon ein paar klitzekleine Schmetterlinge zwischen ihnen fliegen sehen.
Auch die vielen anderen Protagonisten stellt mir der Autor so menschlich, nahbar und ausgestattet mit den verschiedensten Charakterzügen vor, dass ich schnell ein ziemlich klares Bild jeden Einzelnen vor Augen habe. Besonders mag ich hier die drei alten Mechaniker Beppo, Luigi und Flavio, die sich herrlich über Politik und Fußball streiten können, aber immer für Matteo da sind, wenn er sie braucht. Ihnen gelingt sogar die traditionelle Salsiccia, mit der Matteo immer noch seine Schwierigkeiten hat. Und mir zaubern die Drei mit ihrem Humor ein kleines Lächeln ins Gesicht.
Zeigt mir das Cover bereits einen kleinen Ausschnitt des Flairs, den der Lago Maggiore verbreitet, so steigert sich mein Bild im Laufe der Geschichte zur absoluten Schönheit mit seinen kleinen malerischen Dörfern abseits der Touristenroute, seinen kulinarischen Spezialitäten und seinen authentischen Menschen, die hier leben.
Das Thema des Krimis ist aktueller denn je. Geht es hier doch im Großen um die Flüchtlingswelle, die auch heute Italien immer noch an seine Grenzen stoßen lässt. Gut eingearbeitet darin die privaten Sequenzen von Basso, so dass ich ihn mit den Seiten immer besser kennenlerne. Allerdings lenkt das von der eigentlichen Krimihandlung nicht ab. Da findet der Autor gekonnt ein Maß, das Beides gut harmonieren lässt. Anfangs dachte ich, dass sich der Fall schnell lösen lassen würde, was ich aber bald aufgegeben habe. Es ergeben sich immer wieder neue Ansätze, die sich aber als Sackgasse entpuppen. Ich wurde überrascht von einer für mich nicht vorhersehbaren, aber schlüssigen Aufklärung. Genau so wie ich es mag.
Ich habe mich einige Stunden lang von Terrassien in den sonnigen Süden an den Lago Maggiore entführen lassen, wurde bestens unterhalten, mit einer komplizierten Geschichte, die ohne großes Blutvergießen und Action auskommt und dennoch so spannend ist, dass ich mir davon mehr wünsche.
Bewertung
5/5
20.09.2017
Buch (Taschenbuch)
Tod am Lago Maggiore
Die vermeintliche Idylle trügt: am Lago Maggiore wird die Leiche einer jungen Frau angespült. Matteo Basso kann nicht an einen Unfall glauben. Gehobene Spannung der besonderen Art.
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