Produktbild: Auf Null

Auf Null

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2016

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

3,1/13,2/20,9 cm

Gewicht

479 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-40668-8

Beschreibung

Rezension

Dieses Buch hat mich umgehauen. Catharina Junks Story geht ans Herz und ist trotzdem richtig komisch. ("David Safier")
Berührend, rasant und komisch. ("NDR")
Ich habe gerade 'Auf Null' gelesen. Was kann die Frau schreiben! ("NDR "Kulturjournal"")
Die Autorin gibt ihrer Heldin eine Stimme, die berührt ("Bergedorfer Zeitung")
Die Autorin...hat mit ihrem Debüt frische Prosa geschrieben - berührend, bereichernd, komisch und traurig zugleich. ("HÖRZU")
Ein besonderes Buch, in einem besonderen Ton erzählt: präzise beobachtet, rotzig und schlagfertig ("Freie Presse")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2016

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

3,1/13,2/20,9 cm

Gewicht

479 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-40668-8

Herstelleradresse

ROWOHLT Kindler
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
Deutschland
Email: info@rowohlt.de
Url: www.rowohlt.de
Telephone: +49 40 72720
Fax: +49 40 7272319

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  • Sabrina

    aus Wien

    4/5

    09.09.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gesund, aber nicht geheilt

    Catharina Junks "Auf Null" ist ein dramatischer Roman auf den Spuren von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und "Flamingos im Schnee". Nina war gerade erst 20 Jahre alt, frisch von zu Hause ausgezogen und am Anfang ihrer Studienzeit, als die Diagnose Leukämie ihr Leben zum Stillstand brachte. Ein Jahr später gilt sie als gesund, aber nicht geheilt. Zwar will sie ihr Leben weiterleben, doch durch die ständige Angst vor einem Rückfall, fällt es ihr schwer, neue Beziehungen aufzubauen. Dass plötzlich der gutaussehende, äußerst sympathische Erik auftaucht, passt also so gar nicht in Ninas Plan... Was mir an "Auf Null" gefällt, ist, dass nicht nur die erste Auseinandersetzung mit der Diagnose und die Bekämpfung der Krankheit behandelt wird, sondern vor allem auch die Zeit danach. Ich glaube, Catharina Junk gelingt es gut, die Gefühlswelt der Protagonistin authentisch darzustellen. Die Nebenhandlungen rund um die Themen Familie, Freundschaft und Liebe, ganz besonders aber die Geschichte rund um Ninas jüngeren Bruder, finde ich ebenfalls toll. Ich empfehle dieses Buch LeserInnen, die an dramatischen Geschichten mit Schicksalsschlägen interessiert sind, nicht jedoch unbedingt Betroffenen.

  • Sonja

    aus Freiburg

    5/5

    28.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    New Adult / Vertrauen / Selbstfindung nach Krankheit

    Nina wird austherapiert und blastenfrei entlassen. Aber ihre Eltern sind zu fürsorglich, ihr Bruder sehr abweisend und neuerdings sehr religiös und ihre beste Freundin Bahar will nichts mehr von ihr wissen. Und als sie den süßen Erik kennen lernt, ist sie so überfordert, dass sie alles falsch macht. Ist ja eh besser, wenn er mit der quirligen Isabelle zusammen ist und nicht mit ihr, so bleibt ihm der Schmerz erspart. Oder? Wir folgen Nina. Und im Hörbuch wird sie von Inka Löwendorf interpretiert, die das super macht. Denn Nina ist unsicher, mit sich und der Welt und muss erst ihren Platz finden, dabei begegnet sie viele Meschen, deren Gespräche sie nachhaltig beeinflussen und die auch sie beeinflusst. Aber das muss sie erst noch verstehen lernen. Die Geschichte mit Erik ist tragisch, da sie seine Annäherungen immer torpediert, so dass er sie verletzten muss, als sie zu Sinnen kam. Aber an sich ist er ein netter Kerl, leider lernen wir ihn nicht so gut kennen, da es doch mehr um Nina und ihr wiederankommen geht. Außerdem bekommen wir in Rückblenden die Entwicklung ihrer Krankheit erzählt und wieso sie und Bahar verstritten sind. Schönes Buch über ein heftiges Thema.

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    30.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Roman mit Tiefgang über emotional belastende Themen - dennoch unbeschwert und humorvoll

    Nach überstandener Krebserkrankung wird Nina aus dem Krankenhaus entlassen und zieht wieder bei ihren Eltern in einem kleinen Ort in Niedersachsen ein. Ihr Studium in Bremen hat sie nach der Diagnose Leukämie unterbrochen. Nina traut ihrer Genesung nicht und rechnet jederzeit mit einem Rückfall und ihrem baldigen Tod. Sie kann das Leben nicht mehr genießen, hat kein Ziel vor Augen und traut sich nicht, sich zu verlieben. Stattdessen gibt sie lieber ihrer alten Schulfreundin Isabelle den Vortritt, die sich wie sie für Erik interessiert, der aus Sorge um seinen depressiven Vater wieder nach Varrendorf gezogen ist. Der Roman handelt in der Gegenwart, aber ungefähr jedes zweite Kapitel stellt einen Rückblick auf die Zeit der Erkrankung dar - von der Diagnose über die emotionale Zeit im Krankenhaus, die von einer steten Ungewissheit und dem Kampf ums Überleben gegen den unsichtbaren Gegner Krebs geprägt war, bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus. Die 21-jährige Nina ist eine sympathische Protagonistin, die vom Schicksal gebeutelt voller Sarkasmus durchs Leben geht. Ihre Gefühle und Gedanken sowie ihr manchmal sehr impulsives Handeln, aber auch ihr mangelnder Lebensmut und die daraus resultierende zurückhaltende, pessimistische Art sind sehr authentisch dargestellt. Der Roman ist emotional, aber vor allem erfrischend lebendig und wunderbar witzig aus der Ich-Perspektive Ninas geschrieben. Auch die vielfältigen Nebencharaktere sind originell ausgearbeitet. Im Gegensatz zu anderen Romanen über Krebs steht in "Liebe wird aus Mut gemacht" (als Hardcover im Kindler-Verlag unter dem Titel "Auf Null" erschienen) nicht der Kampf gegen die akute Erkrankung um Vordergrund, sondern der Umgang mit dem "danach" und was es heißt, als gesund, aber nicht als geheilt zu gelten. Wir es ist in permanenter Angst zu leben, innerlich zu zweifeln, aber nach außen fröhlich und optimistisch zu wirken, um die nahen Angehörigen nicht zu enttäuschen oder ihnen wieder erneut Sorgen zu bereiten, ist sehr eindringlich beschrieben. Der Roman ist deshalb aber nicht deprimierend oder traurig, sondern ein positives Buch, das dazu animiert, das Leben im hier und jetzt zu genießen sowie hoffnungsvoll und mutig in die Zukunft zu blicken. Wie in "Bis zum Himmel und zurück" überzeugt Catharina Junk durch ihren warmherzigen und amüsanten Schreibstil und schafft es, sich schwierigen, emotional belastenden Themen wunderbar unbeschwert mit einer wohl dosierten Prise Humor unverkitscht und mit Tiefgang zu widmen.

  • SophiesLittleBookCorner

    5/5

    19.04.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Catharina Junk - Liebe wird aus Mut gemacht

    Eigene Meinung Nachdem mich Bis zum Himmel und zurück so begeistert hat, habe ich auch Catharina Junks Erstlingswerk begierig gelesen. (Achtung! Liebe wird aus Mut gemacht ist die Taschenbuchausgabe von Auf Null!) Catharina schreibt Szenen, die wie aus dem Leben gegriffen scheinen. Ihre Krankengeschichte wird nicht beschönigt und romantisiert. In zwei Zeitebenen erlebt der Leser ihren Kampf gegen den Krebs und ihren Wiedereintritt in das "normale Leben". Nina scheint mir ein recht typisches Beispiel für das Umgehen mit einer Erkrankung zu sein: man nimmt sich selbst nicht zu ernst, ist sarkastisch und stört sich daran, dass die Menschen nur um einen herumtippseln und in Watte packen. Ich fand das sehr angenehm zu lesen, weil es Ninas Leben eben nicht nur trist und voller Selbstmitleid zeigt. Nina muss man einfach mögen. Wer beide Bücher von Catharina gelesen hat, wird ein paar Parallelen merken. Nicht in der Handlung, sondern im Geschichtenaufbau. Da wären zum einen die beiden zeitlich versetzen Handlungsstränge, die beste Freundin, die nicht auf den Mund gefallen ist (und wie sehr ich Bahar geliebt habe mit ihrer wilden Entschlossenheit für ihre beste Freundin da zu sein) und dann ist da natürlich noch die Liebesgeschichte. Erik ist einfach irgendwann da. Er schleicht sich in ihr Herz, ohne dass sie es wirklich merkt. Er übernimmt jedoch nie ihr Gehirn wie das oft in anderen Büchern so ist, in denen der Kerl plötzlich das Einzige ist was zählt. Ich konnte richtig mitfühlen als Nina sich Erik nicht öffnen wollte, denn der Krebs könnte sie ja morgen schon umhauen. Generell ist das so ein Schutzmechanismus von ihr: bloß niemanden an sich heranlassen. Und langsam, ganz langsam muss eben auch eine so scheinbar toughe Nina lernen, dass man seine Liebsten (und auch sich selbst) nicht vor allem beschützen kann. Die Geschichte geht auf und ab, sie ist keine rosarote Wolke. Man erfährt mehr über die Kämpfe von Nina und die der Figuren aus ihrem Umfeld. Am stärksten bewegt haben mich die Geschichte von Ninas kleinem Bruder, der aufgrund der Vernachlässigung der Eltern (die zu sehr auf Ninas Erkrankung fixiert waren) in sich zurückgezogen lebt und in eine nicht ganz koschere Religion abgerutscht ist. Und dann gibt es da noch eine andere Krebspatientin und ihre Geschichte und ihre Beziehung zu ihrem kleinen Sohn haben mich zutiefst bewegt. Fazit: Ninas Geschichte ist kein typisches Beispiel aus dem Sick-Lit Genre und ich kann sie nur Jedem ans Herz legen. Die Geschichte bewegt und bedrückt. Sie beschreibt aber eben nicht den Prozess des Sterbens, sondern des Lebens und wie man wieder in dieses und zu seinem alten Ich zurückfindet.

  • Luna / Books - The Essence of Life

    5/5

    20.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaubliche Mischung!

    Wenn du Leukämie hattest und als "gesund", aber noch nicht "geheilt" aus dem Krankenhaus entlassen wirst, wie würdest du dein neues Leben angehen? Nina hat Krebs. Als sie mit 20 plötzlich erfährt, warum ihr Körper so schmerzt, ist das ein Schock für die junge Frau. Die ersten Tage erlebt sie eher in Trance und da hilft auch das fast schon diktatorische Verhalten ihrer besten Freundin Bahar nicht. Doch nun, ein Jahr später, darf Nina nach Hause und eigentlich weiß sie überhaupt nicht, wie sie damit umgehen soll. Denn wer kann sich schon auf so einen verräterischen Körper verlassen, der einfach so wieder mal den Geist aufgeben könnte... Ein Buch zwischen Leben und Tod, dem Drang nach Normalität und der blöden ständig begleiteten Unsicherheit, dass alles doch umsonst war. Ich bin so was von beeindruckt! Natürlich hat Nina Angst, und ihre Angst äußert sich eher durch Vermeidung. Vermeidung von Spaß, sozialen Kontakten oder eben "sich in den Garten setzen und die Sonne genießen". Nina muss lernen, dass Vorsicht schon ein wichtiger Faktor ist, da sie erst in 5 Jahren als geheilt gilt, dass sie sich davon aber nicht aufhalten lassen darf, ihre neue Chance zu nutzen. Und das kommt! Zwar in kleinen Schritten, mit unheimlich viel sarkastischem und auch schwarzem Humor - aber wirklich: Ich habe Nina's Sprüche so gefeiert vor Lachen und ich bewundere sie sehr! Die Ernsthaftigkeit der Thematik, zwar eben aufgelockert durch diesen besonderen Humor der Autorin, war brutal, ehrlich und ohne Filter - und genau deswegen so ergreifend. Ich habe zum Schluss richtig viele Tränen vergossen, weil eben nicht jeder Patient auch für immer gesund bleibt. Die Emotionen waren groß, ob Traurigkeit oder der Beginn einer zarten Liebe, ob unvergleichlicher Witz oder sogar die Berührung mit den Sorgen der Angehörigen - es ist ein stetiges Auf und Ab der Gefühle. Die Schreibweise ist leicht und super flüssig. Ich konnte die Geschichte sehr schnell durch lesen und war total gefesselt. Das Buch wird aus der Sicht von Nina erzählt. Immer abwechselnd ein Kapitel aus der Zeit nach dem Krankenhaus und dann ein Kapitel als sie von der Diagnose erfahren hat, und wie das Jahr des Überlebenskampfs eben weiterhin verlief. Es gibt so viele gute Gedanken, so viele Weisheiten und Erkenntnisse, die man aus "Liebe wird aus Mut gemacht" von Catharina Junk mit nehmen kann und ich muss wirklich gestehen: Ich ziehe meinen imaginären Hut vor so viel Fingerspitzengefühl eine Geschichte über Krebs mit vielen Möglichkeiten zum Lachen und trotzdem so intensiver, ergreifender Ernsthaftigkeit zu schreiben. Es war unglaublich!

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

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    Viktoria Roth

    Thalia Liezen – ELI

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    5/5

    21.09.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein toller Roman, der unter die Haut geht!

    Nina erfährt mit gerade mal 20 Jahren, dass sie Leukämie hat. Ihr Leben nimmt dadurch eine schlagartige Wendung: monatelange Krankenhausaufenthalte, Chemo, das volle Programm! Trotz der niederschmetternden Krankheit verliert Nina nicht ihren Humor und hat mich sehr oft zum Lachen gebracht. Nur wie lebt man nach der überstandenen Leukämie weiter? Nina ist gesund, hat aber kein Vertrauen mehr zu ihrem Körper. Die ständige Angst von einem erneuten Rückfall, lässt sie nur langsam wieder das Leben einer jungen Frau führen. Der Roman wird in der Ich Form von Nina erzählt und fesselte mich bis zur letzten Seite. „Auf Null“ ist auch schon für Jugendliche ab 14 Jahren zu empfehlen.

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