Die vier Grundprinzipien pädagogischen Handelns und Luhmanns Systemtheorie Diskurs
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.04.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
284 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640309153
Alle Menschen sind bildsam und können zur selbsttätigen Aktion aufgefordert werden. Die konstitutiven Prinzipien der Bildsamkeit und der Aufforderung zur Selbsttätigkeit werden begrifflich fixiert. Mit der Zeit zeigt sich, dass die öffentliche Erziehung kein in sich abgeschlossener Raum ist, sondern mit der Gesellschaft und den anderen Praxen auf einer gleichen Ebene interagieren muss, um Prüfkriterien zur Analyse und Anforderungen festzulegen. Durch die Interaktion der zwei konstitutiven Prinzipien pädagogischen Denkens und Handelns innerhalb des Erziehungssystems, sollen die Menschen zu ihrer Bestimmung in der Gesellschaft geführt werden. Dieses entspricht unserer demokratischen Auffassung des Gleichheitsprinzips und der Ordnung einer bürgerlichen Gesellschaft.
In Deutschland hat sich die Erziehung als Wissenschaft etabliert. Die psychische Komponente und ein damit verbundenes, vermeintliches "Technologiedefizit" bringt eine starke Praxisorientierung dieses Wissenschaftsbereich mit sich. Letztendlich handelt es sich um eine relativ junge Wissenschaft, die auch aufgrund ihrer Natur und der notwendigen Interaktion mit der Gesellschaft kontinuierlichen Veränderungen ausgesetzt ist.
Dem gegenüber steht die statische Systemtheorie von Luhmann, die interdisziplinär eine Art von "Supertheorie" für gesellschaftliche Teilsysteme repräsentieren will. Es ist als würde die Gesetzmäßigkeit der Kausalität mit einer Festlegung auf einen binären Code und der strikten Trennung mit der Programmierung auf die Spitze getrieben. Für einige Teilsysteme wie zum Beispiel die Wirtschaft klappt die Übertragung dieser Theorie sehr gut, für andere, besonders für die Erziehungswissenschaft, klappt sie nicht so gut. Luhmann scheint seine Theorie bis dahin verteidigen zu wollen, dass er die Erziehung zurück in den Bereich der Kunst zurückführen möchte und ihr den Anspruch der Wissenschaftlichkeit wenigstens anfänglich entzieht. Eine konstruktiver Austausch zwischen ihm und den Erziehungswissenschaftlern findet erst sehr viel später statt und kann nicht zu Ende geführt werden, denn seine Korrekturen, Erweiterungen und Rücknahmen werden erst post mortem 2002 veröffentlicht.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice