Produktbild: Romeo und Romy

Romeo und Romy Eine Liebesgeschichte zwischen den verfeindeten Großzerlitsch und Kleinzerlitsch

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.04.2016

Verlag

Insel

Seitenzahl

491 (Printausgabe)

Dateigröße

1905 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783458744597

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

13.04.2016

Verlag

Insel

Seitenzahl

491 (Printausgabe)

Dateigröße

1905 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783458744597

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  • Bewertung

    5/5

    24.03.2025

    eBook (ePUB)

    Eine schöne Geschichte

    Von mir klare Leseempfehlung. Eine sehr rührende Geschichte um ein verschlafenes Dorf in Sachsen und wie turbulent es plötzlich zugeht, als Romy in ihr Heimatdorf zurückkehrt, um dort ein Theater zu errichten. Ich konnte das Buch kaum weglegen, wie bisher bei allen Büchern von Andreas Izquierdo.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    eBook (ePUB)

    Romy ist jung und träumt davon, Schauspielerin zu werden. Doch momentan ist sie nur Souffleuse - und wird in diesem Job sogar gefeuert. Tief enttäuscht kehrt sie in ihr Heimatdorf zurück, in dem nur noch Alte leben. Und die haben eigene Probleme: Nur noch zwei Plätze sind auf ihrem Friedhof frei und keiner will im Nachbarort begraben werden. Romy versucht, die Leute mit einem verrückten Plan von ihrem Wettlauf um die letzten Plätze abzulenken: Sie baut ein Theater und führt mit ihnen ihre eigene Version von "Romeo und Julia" auf ... Ein wunderbarer Roman über Zusammenhalt und Mut, der mich zum Lachen und manchmal zum Weinen gebracht hat!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    18.05.2016

    eBook (ePUB)

    Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum...

    Es gibt Situationen im Leben, da steht man plötzlich vor einem großen Scherbenhaufen - und alles was man sich erträumt hat, scheint unwiderruflich vorbei. So geht es jedenfalls auch der jungen Romy, die davon geträumt hatte, als große Schauspielerin berühmt zu werden. Immerhin hat es beim Theater zum Posten der Souffleuse gereicht - doch selbst diese Stellung ist sie los, nachdem sie auf harmlose Weise mit Ben, dem Hauptdarsteller des Theaterstücks, geflirtet hat. Und als ob das nicht genügte, erreicht Romy auch noch die Nachricht vom Tod ihrer Großmutter. Also fährt sie mit ihren paar Habseligkeiten zurück in ihr kleines Heimatdorf an der tschechischen Grenze, um die Beerdigung sowie die Erbschaftsangelegenheiten zu regeln. In die Trauer um ihre Großmutter mischt sich die Wiedersehensfreude mit den Dorfbewohnern - alles alte Menschen, denn die jungen sind längst fortgezogen. Doch rasch stellt Romy fest, dass die Alten keine Lebensfreude mehr zu haben scheinen. Ganz im Gegenteil: sie scheinen es geradezu darauf anzulegen, baldmöglichst das Zeitliche zu segnen. Weshalb, begreift Romy erst, als sie versteht, warum einige der Dorfbewohner auf ihre verstorbene Großmutter auch ein wenig sauer sind. Diese hat so schließlich einen der allerletzten Plätze auf dem heimischen Friedhof belegt - erweitern lässt sich der beim besten Willen nicht mehr, und nur noch die nächsten zwei Verstorbenen werden dort ihre letzte Ruhestätte finden können, alle anderen müssen auf den Friedhof im Nachbardorf. Und das will eben niemand. Romy beginnt den Wettlauf um den Tod bald zu fürchten, und so reift in ihr allmählich ein Plan, um den Alten die Lebensfreude wiederzubringen - und sich selbst ganz nebenbei genauso. Die alte, halb verfallene Scheune auf dem Hof der verstorbenen  Großmutter soll nicht länger ein trauriges Dasein fristen. Romy will sie gemeinsam mit den Dorfbewohnern umbauen zu einem elisabethanischen Theater - und dann soll dort ein Stück gespielt werden, das besser nicht passen könnte: Romeo und Julia… Und wie wäre das Stück wohl weitergegangen, wenn den beiden die Flucht vor ihren Familien gelungen wäre? Hätten sie glücklich in einem kleinen Dorf irgendwo in Venetien gewohnt? Hätte Julia den Haushalt besorgt, obwohl sie als höhere Tochter weder kochen konnte noch je einen Fußboden gewischt hatte? Und wäre er morgens zur Arbeit gegangen, obwohl er als verwöhntes Bürschchen aus reichem Haus nicht mal theoretisch wusste, wie man einen Hammer hielt? (…) Was wäre, wenn das Liebespaar nicht drei Tage, sondern dreißig Jahre miteinander verbracht hätte? Hatte Shakespeare der Welt verschwiegen, dass Selbstmord weit weniger Mut erfordert als ein Leben zu zweit zu führen? (S.276/277) Reichlich blauäugig begibt sich das Dorf an den Umbau der Scheune, und erwartungsgemäß kommt es dabei immer wieder zu Problemen - in der Anhäufung für meinen Geschmack etwas zu reichlich, aber der Wille, diesen Traum zu verwirklichen, ist bewundernswert. Erstaunliche Themen kommen durch die gemeinsame Aufgabe zutage, reichlich Überraschungen inbegriffen, aber eines ist gewiss: Todessehnsucht verspürt da bald niemand mehr. Dennoch ist es ein Wechselbad der Gefühle, das uns Andreas Izquierdo hier präsentiert, eine wechselvolle Mischung aus skurrilen, absurden, witzigen, makabren, warmherzigen, bedrückenden und traurigen Szenen. Während in der ersten Hälfte eher eine humorvolle Leichtigkeit dominiert, schlägt das ganze in der zweiten Hälfte durch die Wahl der zahlreichen Themen phasenweise sehr ins Ernste um. Sie legte auf und hatte das erste Mal ernste Sorgen, dass das Projekt einfach viel zu groß für sie alle war. Und dass große Träume nur Menschen mit großen Möglichkeiten vorbehalten waren. Und dass kleine Leute besser klein träumen sollten. Oder gar nicht. (S. 132) Eine Vielzahl an interessanten und oft recht schrägen Charakteren begegnet dem Leser hier in dem Roman, und vielen davon kommt im Verlaufe der Geschichte eine wichtige Rolle zu. Durch diese Vielzahl bleibt die Tiefe des Geschehens in meinen Augen manchmal ein wenig auf der Strecke, jedoch wird die bunte Mischung der Dorfbewohner so sehr bildhaft vor Augen geführt. Auch wenn ich anfangs etwas Mühe hatte, in die Geschichte einzutauchen, empfand ich die Lektüre auch dank des flüssigen Schreibstils sowie der immer wieder eingestreuten Situationskomik insgesamt als sehr angenehm. Eine Erzählung um Träume und das Leben, um Liebe und Heimat und darum, dass letztlich jeder das Heft seines Lebens selbst in die Hand nehmen kann. Ein Buch für jung und alt - denn frischen Lebensmut kann schließlich jeder gebrauchen. © PardenTräume nicht dein Leben, lebe deinen Traum…

  • Sonja

    aus Freiburg

    3/5

    27.04.2024

    eBook (ePUB)

    Liebe / RomCom / Kleinstadt

    Nachdem ihr Großmutter gestorben ist, kehrt Romy in ihr Heimatdorf zurück. Hier sind alle sehr stolz, aus Großzerlitsch zu stammen, dass sie nicht in Kleinzerlitsch beerdigt werden wollen. Und so versuchen die älteren Bewohner zu sterben. Und die Bewohner abzulenken, baut sie mit ihnen ein Theater aus ihrer Scheune. Ihr Zugpferd ist der hübsche Schauspieler Ben, wegen dem sie im letzten Stück gefeuert wurde. Aber nicht nur die Behörden machen Probleme, auch ihr verschollener Vater taucht wieder auf. Außerdem wird das Geld knapp. Wird das Theater jemals fertig? Die Geschichte wird über Romy erzählt und könnte sehr witzig sein, da die „Selbstmordideen“ ja als Unfälle getarnt werden müssen. Aber leider geht der Witz etwas verloren. Alles Figuren sind etwas überzeichnet, so dass Romy sehr blass bleibt. Einige Szenen sind vorhersehbar, andere ganz nett. Aber insgesamt nicht so gut, wie es hätte sein können. Und doch bereue ich es nicht, es gelesen zu haben.

  • Lesemaus

    3/5

    14.01.2017

    eBook (ePUB)

    Unschlüssig

    Ich bin unschlüssig - war das Buch gut, war es schlecht. Nach der Club der Traumtänzer hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet. Das Buch hatte schon Tiefgang, es war aber stellenweise auch langatmig. Ich bin selbst Sächsin und kenne das Erzgebirge und den Menschenschlag dort - also in dieser Hinsicht eine gute Studie - den die Dörfer überaltern zum Teil wirklich. Die Idee mit dem fast ausgelasteten Friedhof auch nicht schlecht. Auch die Milleustudie mit dem Entmündigen der Mutter und Kindern dienur wegen Geld zu Besuch kommen. Aber irgendwie war manches auch stark übertrieben - die ständige Geldnot, immer wurde es noch schlimmer. Und mir haben ein paar Lacher gefehlt - also ich bin unschlüssig.

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