Produktbild: Nichts wie es war

Nichts wie es war Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2016

Verlag

Blatt-Verlag

Seitenzahl

340

Maße (L/B/H)

18,7/12/2,7 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-934327-27-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2016

Verlag

Blatt-Verlag

Seitenzahl

340

Maße (L/B/H)

18,7/12/2,7 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-934327-27-6

Herstelleradresse

Blatt Verlag
Im Tiefen Winkel 22
58706 Menden
DE

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Ein Dorf im Sauerland. Der…

dorli aus Berlin am 01.03.2017

Bewertungsnummer: 2708779

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Dorf im Sauerland. Der 77-jährige Anton Wieneke möchte sich in seinen eigenen vier Wänden von seinem Schlaganfall erholen. Er ist jedoch auf Hilfe angewiesen. Da seine Kinder beruflich sehr eingespannt sind, bekommt er für die alltäglichen Dinge Unterstützung von Zofia Bartoszewski, einer 33-jährigen Polin. Anton sorgt sich sehr um seinen guten Freund Hannes. Hannes ist dement und soll angeblich seine polnische Pflegekraft Gabriella erstochen haben. Das kann und will Anton nicht glauben. Ehe Zofia sich’s versieht, ist sie nicht nur Haushaltshilfe für Anton, sondern steckt mittendrin in einer spannenden Spurensuche… Ein zweiter Handlungsstrang beginnt ungefähr ein Jahr vor dem aktuellen Geschehen. Hier lernt man die 17-jährige Zeitungsausträgerin Michelle kennen. Michelles Familie ist zerrüttet. Ein liebevolles Zuhause hat sie nie kennengelernt. Als sie die Zeitung an Weihnachen zu einem etwas abgelegenen Gutshof bringt, beobachtet sie das fröhliche Miteinander der Familienmitglieder. Michelle wird ins Haus gebeten, um sich aufzuwärmen und fühlt sich im Kreise der Holzmers schnell wohl… Kathrin Heinrichs versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zügig zu lesenden Schreibstil ausgezeichnet, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte wird spannend erzählt und lädt zum Mitgrübeln und Miträtseln über Täter, Hintergründe und Zusammenhänge ein. Die Akteure werden interessant und vielschichtig präsentiert und wirken dabei echt und glaubwürdig. Schon nach wenigen Seiten spürt man, dass Anton und Zofia gut miteinander auskommen werden. Und das nicht nur, weil sie aufeinander angewiesen sind (Anton will nicht in ein Pflegeheim, Zofia möchte sich ein eigenes Leben aufbauen und nicht mehr unter der Fuchtel ihrer Tante stehen), sondern weil die beiden trotz aller Unterschiede die gleiche Wellenlänge haben. Es passt einfach. Selbst Sprachschwierigkeiten meistern sie prima. Antons und Zofias Ermittlungen im „Fall Hannes“ wirken zunächst einmal sehr unbeholfen – klar, die beiden sind schließlich absolute Laien – aber sie haben einen Blick für Kleinigkeiten, nehmen die Dorfsleute und deren Angewohnheiten und Verhalten unter die Lupe und kommen dem eigentlichen Täter so Stück für Stück auf die Spur. Das Lesen und Mitermitteln hat mir großen Spaß gemacht - „Nichts wie es war“ ist ein unterhaltsamer Krimi, der mit einer guten Portion Spannung, einem feinsinnigen Humor und vor allen Dingen mit einem äußerst sympathischen Ermittlerteam punkten kann.

Ein Dorf im Sauerland. Der…

dorli aus Berlin am 01.03.2017
Bewertungsnummer: 2708779
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Dorf im Sauerland. Der 77-jährige Anton Wieneke möchte sich in seinen eigenen vier Wänden von seinem Schlaganfall erholen. Er ist jedoch auf Hilfe angewiesen. Da seine Kinder beruflich sehr eingespannt sind, bekommt er für die alltäglichen Dinge Unterstützung von Zofia Bartoszewski, einer 33-jährigen Polin. Anton sorgt sich sehr um seinen guten Freund Hannes. Hannes ist dement und soll angeblich seine polnische Pflegekraft Gabriella erstochen haben. Das kann und will Anton nicht glauben. Ehe Zofia sich’s versieht, ist sie nicht nur Haushaltshilfe für Anton, sondern steckt mittendrin in einer spannenden Spurensuche… Ein zweiter Handlungsstrang beginnt ungefähr ein Jahr vor dem aktuellen Geschehen. Hier lernt man die 17-jährige Zeitungsausträgerin Michelle kennen. Michelles Familie ist zerrüttet. Ein liebevolles Zuhause hat sie nie kennengelernt. Als sie die Zeitung an Weihnachen zu einem etwas abgelegenen Gutshof bringt, beobachtet sie das fröhliche Miteinander der Familienmitglieder. Michelle wird ins Haus gebeten, um sich aufzuwärmen und fühlt sich im Kreise der Holzmers schnell wohl… Kathrin Heinrichs versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zügig zu lesenden Schreibstil ausgezeichnet, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte wird spannend erzählt und lädt zum Mitgrübeln und Miträtseln über Täter, Hintergründe und Zusammenhänge ein. Die Akteure werden interessant und vielschichtig präsentiert und wirken dabei echt und glaubwürdig. Schon nach wenigen Seiten spürt man, dass Anton und Zofia gut miteinander auskommen werden. Und das nicht nur, weil sie aufeinander angewiesen sind (Anton will nicht in ein Pflegeheim, Zofia möchte sich ein eigenes Leben aufbauen und nicht mehr unter der Fuchtel ihrer Tante stehen), sondern weil die beiden trotz aller Unterschiede die gleiche Wellenlänge haben. Es passt einfach. Selbst Sprachschwierigkeiten meistern sie prima. Antons und Zofias Ermittlungen im „Fall Hannes“ wirken zunächst einmal sehr unbeholfen – klar, die beiden sind schließlich absolute Laien – aber sie haben einen Blick für Kleinigkeiten, nehmen die Dorfsleute und deren Angewohnheiten und Verhalten unter die Lupe und kommen dem eigentlichen Täter so Stück für Stück auf die Spur. Das Lesen und Mitermitteln hat mir großen Spaß gemacht - „Nichts wie es war“ ist ein unterhaltsamer Krimi, der mit einer guten Portion Spannung, einem feinsinnigen Humor und vor allen Dingen mit einem äußerst sympathischen Ermittlerteam punkten kann.

Altenpflege kann lebensgefährlich sein

Bewertung am 04.04.2017

Bewertungsnummer: 1010673

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Krimi "Nichts wie es war" von Kathrin Heinrichs ist 2016 im Blatt Verlag erschienen und spielt mitten im ruhigen Sauerland. In einem Dorf wird eine polnische Pflegekraft erstochen aufgefunden. Alle Indizien deuten auf Hannes, ihren alten demenzkranken Patienten hin, der kurzerhand in die Psychiatrie eingewiesen wird. Nur Anton, der selbst noch unter den Folgen eines Schlaganfalls leidet, will nicht an die Schuid seines guten Freundes glauben und nimmt die Ermittlungen auf eigene Faust auf. Unterstützt wird er von seiner polnischen Pflegerin Zofia, die zwar etwas ängstlich ist, aber ihren betagten Schützling nicht im Stich lässt, sondern ihn tatkräftig unterstützt. Das Cover zeigt einen knorrigen Baum vor einem düsteren Himmel. Die Idylle des Sauerlandes ist trügerisch. Der Leser spürt instinktiv, dass hier etwas im Argen liegt, wie der gut gewählte Titel "Nichts wie es war" andeutet. Die Autorin Kathrin Heinrichs hat alle Charaktere in diesem Buch gut ausgearbeitet. Die Protagonisten Anton und Zofia könnten unterschiedlicher nicht sein. Anton ist ein durch einen Schlaganfall körperlich beeinträchtigter Rentner, der zwar seine Beweglichkeit, nicht aber seinen Verstand eingebüßt hat und nach der Wahrheit sucht. Zofia stammt aus Polen, wil sich endlich freistrampeln und auf eigenen Füßen stehen. Sie gibt sich große Mühe, die an sie gestellten Erwartungen zu erfüllen, tritt manchmal ins Fettnäpfchen und leistet sich sprachliche Schnitzer, aber zeigt immer viel Herz und Mitgefühl. Zusammen bilden sie ein unschlagbares Team, das manchmal schlauer ist, als die Polizei erlaubt. Auch die anderen Charaktere sind sehr interessant und verbergen hinter ihrer glatten Fassade einige Abgründe, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Der Krimi lässt sich flott lesen und ist fesselnd, aber auch witzig geschrieben. Die Autorin hält den Spannungsbogen konsequent durch und baut einige Überraschungen ein, mit denen der Leser nicht gerechnet hat. Hierzu gehört auch ein zweiter Erzählstrang, der aus der Sicht einer Person geschrieben ist, die stärker in das Verbrechen verstrickt ist, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Für mich ist es ein sehr gelungener Krimi, der mir einige abwechslungsreiche Stunden beschert hat. Deshalb vergebe ich 4 Sterne und empfehle das Buch gern weiter.

Altenpflege kann lebensgefährlich sein

Bewertung am 04.04.2017
Bewertungsnummer: 1010673
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Krimi "Nichts wie es war" von Kathrin Heinrichs ist 2016 im Blatt Verlag erschienen und spielt mitten im ruhigen Sauerland. In einem Dorf wird eine polnische Pflegekraft erstochen aufgefunden. Alle Indizien deuten auf Hannes, ihren alten demenzkranken Patienten hin, der kurzerhand in die Psychiatrie eingewiesen wird. Nur Anton, der selbst noch unter den Folgen eines Schlaganfalls leidet, will nicht an die Schuid seines guten Freundes glauben und nimmt die Ermittlungen auf eigene Faust auf. Unterstützt wird er von seiner polnischen Pflegerin Zofia, die zwar etwas ängstlich ist, aber ihren betagten Schützling nicht im Stich lässt, sondern ihn tatkräftig unterstützt. Das Cover zeigt einen knorrigen Baum vor einem düsteren Himmel. Die Idylle des Sauerlandes ist trügerisch. Der Leser spürt instinktiv, dass hier etwas im Argen liegt, wie der gut gewählte Titel "Nichts wie es war" andeutet. Die Autorin Kathrin Heinrichs hat alle Charaktere in diesem Buch gut ausgearbeitet. Die Protagonisten Anton und Zofia könnten unterschiedlicher nicht sein. Anton ist ein durch einen Schlaganfall körperlich beeinträchtigter Rentner, der zwar seine Beweglichkeit, nicht aber seinen Verstand eingebüßt hat und nach der Wahrheit sucht. Zofia stammt aus Polen, wil sich endlich freistrampeln und auf eigenen Füßen stehen. Sie gibt sich große Mühe, die an sie gestellten Erwartungen zu erfüllen, tritt manchmal ins Fettnäpfchen und leistet sich sprachliche Schnitzer, aber zeigt immer viel Herz und Mitgefühl. Zusammen bilden sie ein unschlagbares Team, das manchmal schlauer ist, als die Polizei erlaubt. Auch die anderen Charaktere sind sehr interessant und verbergen hinter ihrer glatten Fassade einige Abgründe, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Der Krimi lässt sich flott lesen und ist fesselnd, aber auch witzig geschrieben. Die Autorin hält den Spannungsbogen konsequent durch und baut einige Überraschungen ein, mit denen der Leser nicht gerechnet hat. Hierzu gehört auch ein zweiter Erzählstrang, der aus der Sicht einer Person geschrieben ist, die stärker in das Verbrechen verstrickt ist, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Für mich ist es ein sehr gelungener Krimi, der mir einige abwechslungsreiche Stunden beschert hat. Deshalb vergebe ich 4 Sterne und empfehle das Buch gern weiter.

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